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Donnerstag, Juni 30, 2016

Korea

Natürlich Süd. Das obere Bild zeigt glaube ich einen Hyundai, das untere einen Kia. Oder so.



Und natürlich ist es Grüntee-Eis, was sonst...


Nantou, Taiwan

Alte Fotos von 2005 oder dergleichen. Mit einer analogen Minolta SLR und vermutlich einem Tamron-Standardzoom 28-105...

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Die Kamera, eine Minolta 600si Classic, schmeiße ich die Tage wohl weg. Derzeit fotografiere ich nicht mehr analog und sie hat noch einen Marktwert von 0-5 Euro bei Ebay, mit der sich in weißes Pulver auflösenden schwarzen Gummierung des Handgriffs, den ich schon x-mal mit Klebeband überklebt habe. Die alte "Lieblingskamera" wegzuwerfen fällt trotzdem schwer, aber wir haben so wenig Kapazität beim Umzug nach Manila und so ist Gnadenbrot im Schrank meines alten Zimmers bei meinen Eltern wohl nicht drin...
Auch die Alben mit den ganzen Fotoprints schmeißen wir weg, da ist ja ein halber Schrank voll. Allerdings leben die Fotos eingescannt weiter und die Negative lagern in Deutschland, in besagtem Eichenschrank.

Irgendwie denke ich immer, meine heutige digitale Sony SLR kommt an die zarten Schattierungen und harmonischen Farben des (meist) Fujifilms damals nicht heran.

Dienstag, Juni 28, 2016

Japan

Eben Japan (Reisefoto, gerade drüber gestolpert)

Meine Invicta Taucheruhr war in dem tokioter Dauerregen korrodiert, ließ sich aber wieder abkratzen.

Vor Auswanderung: Rentenanspruch vervollständigen

Besuch bei einer Insurance Labor Law Union

Leider habe ich nicht gleich geistesgegenwärtig ein Foto von dem Türschild gemacht, so fällt es mir mal wieder schwer nachzuvollziehen, wo wir eigentlich waren. Eine "...Insurance Labor Union" laut englischem Text auf dem Türschild, laut meiner Frau aber eine private Firma. Ein kleines Büro irgendwo in Taipei. Nett eingerichtet, die Wände mit Keksen und Kaffee voll - wohl der Vorrat der sehr attraktiven 5 Damen in den 20ern, die hier Klienten empfangen. Für uns geht es darum, dass wir trotz der vermutlich in ein paar Monaten stattfindenden Auswanderung nach Manila in den Philippinen gerne meine taiwanische gesetzliche Krankenversicherung weiterlaufen lassen wollen - und ich auch meine ARC, also meine Ausländerkarte aka 2-Jahres Aufenthaltsberechtigung für Taiwan gern behalten würde. Die Rente war so ein anderes Thema, denn wenn man ein Land verlässt, kann man sich ja mal überlegen wie das rententechnisch irgendwann einmal zu Buche schlagen wird. Zur Rente gibt es ja von mir schon ein Scrapbook, das viel aus Mutmaßungen besteht und hier zu sehen ist: http://osttellerrand.blogspot.tw/2015/05/ludigels-lustige-lenten-legende.html 

Die Firma oder Gewerkschaft bei der wir zu Besuch waren, sollte nun mehreres möglich machen: a) Dass ich meine ARC behalten und die gesetzliche KV und b) dass ich einen monatlichen Rentenanspruch bekomme, statt der Mini-Einmalzahlung, die mir bei weniger als 15 Beitragsjahren (12 habe ich jetzt zusammen) zustehen würde. Die netten Damen (ich musste mich mehrfach ermahnen nicht auf den taiwantypischen höschenblitzgefährlichen Ultamini der einen "Gewerkschafterin" zu starren, als sie am Schreibtisch vorbei schwebte) hatten dabei folgendes zu sagen:

1) Frau und ich sollen beitreten. Allerdings muss die "Regierung Taiwans" da zustimmen.

2) Wenn wir rein dürfen muss ich mindestens einmal im Jahr Taiwan besuchen - ein paar Tage reichen - und kann dann meine ARC behalten. Die Dame führte aus, für Leute mit der permanenten APRC würde das nicht gelten, da müsse man 183 Tage im Jahr in Taiwan leben.
Meine ARC kann in der Taiwanvertretung in Manila verlängert werden..

3) Ich müsse dann bei jedem Besuch einmal einen Arzt aufsuchen mit meiner GKV-Karte aus Taiwan. Mehr oder minder um sicher zu gehen oder dem System mein Vorhandensein anzuzeigen.
Die GKV (also NHI-) Gebühren sind natürlich weiter zu zahlen. Wohl 1000 NT im Monat.

4) Wenn die Regierung unsere Mitgliedschaft erlaubt, können wir beide AUCH OHNE JOB in Taiwan aus dem Ausland heraus unsere Rentenbeiträge weiter freiwillig weiter zahlen und so unseren Rentenanspruch weiter mehren.

Punkt 4 ist für mich besonders interessant, erlaubte er mir doch, meine Anwartschaft auf die monatliche Rente zu vervollständigen. Die kundigen Damen hatten auch gleich errechnet, was ich bekommen würde: Bei Vervollständigung der 15 Jahre bekäme ich 12.000 NT im Monat, also umgerechnet etwa 300 Euro. Das entspricht etwa den ungefähr 285 Euro die ich einmal selbst überschlagen hatte dafür***. Damit sind meine Rentenrechnungen im obigen Link und insbesondere die Formeln aus den englischsprachigen Rentenwebseiten Taiwans im Prinzip bestätigt.
Wenn ich auf 18 Jahre vervollständigen würde, bekäme ich sogar 19.000 NT, führten die Damen aus. Das ließe sich steigern, bis ich 65 bin. Zu diesem Zeitpunkt könne ich die Rente beantragen und würde pro Jahr, das ich sie später beantrage, 3% Zinsen bekommen.
Hier widersprachen die Damen also den Ausführungen meines Rentenartikels und damit den englischen Texten, die ich ihm zugrunde gelegt hatte. Denn dort klang es so, als könne ich erst mit 67 die Rente beantragen. Das gilt dann evtl. nur für spätere Jahrgänge von Rentenantragsstellern.

Verblüffend: Die Damen führten aus, wir könnten beide später zwischen Einmalzahlung und monatlicher Rentenzahlung wählen, obwohl die englischen Gesetzeszitate eigentlich bei mehr als 15 Jahren Beiträgen nur von monatlicher Rentenzahlung reden. Hier ist übrigens eine Modellrechnung zu dem Thema: http://osttellerrand.blogspot.tw/2016/05/wie-wenig-rente-man-in-taiwan-bekommt.html
Die monatliche Rentenzahlung ist extrem gering, ein Euro-Hunderter im Monat bei Einmalzahlung (bei nicht allzu optimistischer Lebenslänge entsprechend auf den Monat gerechnet) steht da schon mal dem etwa dreifachen an monatlicher Rentenzahlung gegenüber.

Nun steht und fällt alles damit, ob meine Mitgliedschaft dort erlaubt wird. Denn die Omen für eine monatliche Rentenzahlung für Ausländer sind leider in Taiwan nicht allzu gut. Mir hat ein Deutscher, der in Taiwan an der Universität als Professor lehrt mitgeteilt, nach 18 Jahren Dienst sei ihm vom Sekretariat gesagt worden, als Nichttaiwaner würde er später einmal nur die geringe Einmalzahlung bekommen und nicht die Taiwanern zustehende letztendlich höhere Monatszahlung. Da Beamte - die die Rente nach Beamtenrecht (Public Service Pension bekommen) - eigentlich besser gestellt sind als wir Normalsterblichen mit der Labor Law - Rente, kann man sich fragen, ob den Labor-Law-Ausländern hier einst der selbe Schmuh droht.

Ein erster Meilenstein ist jetzt, ob meine Mitgliedschaft akzeptiert wird.

*** Bin seit Anfang 2004 hier. Auch meine Einzahlung in das alte Labor-Law-Rentensystem bis 2005 ist offenbar bereits in das neue System übertragen. Beim alten System wäre die Firma (komplex, wenn es mehrere sind) der Rentenversicherungsträger, so ist es die zuständige taiwanische Behörde.

Mittwoch, Juni 22, 2016

Friedhof, Manila Philippinen

Ohne viele Worte. Hier ist etwa am Chinese New Year der Teufel los und die chinesischstämmigen Familien schlafen auch in den Grabhäusern. Und spielen Mayong. Wir waren kurz vorher da.







"Niemand hat die Absicht, hier ein Philippinen-Blog zu errichten."

Montag, Juni 20, 2016

Taiwan: Amerikaner begeht Selbstmord vor Gerichtstür

Offenbar direkt vor der Tür zum Gerichtssaal hat ein US-Amerikaner mit einer Schere Selbstmord begangen, nachdem er wegen dem (lt. eigener Angabe privaten) Anbau von Kannabis zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden war.

Der Mann (41) hinterlässt zwei Kinder und seine Frau (Taiwanerin). Er war vormals Englischlehrer, jedoch arbeitslos seit der Festnahme wegen Drogenanbaus.

http://focustaiwan.tw/news/asoc/201606160014.aspx

Edit: Offenbar hat er sich direkt nach Urteilsverkündung noch im Gerichtssaal mit einer Schere die Kehle geöffnet als er über das Urteil (die Haftdauer) schockiert war.

https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2016/06/16/american-kills-himself-in-taiwan-courtroom-after-pot-conviction/

Freitag, Juni 17, 2016

Yingge Taiwan

Ein beliebter Ausflugsort: "Töpferstadt" Yingge

Ohne viele Worte...

  
Guck mal *klick*. Oder hält sie ein Eis in der Hand? 

Schock gleich am Parkplatz, Das Heintje-Ding aus einer anderen Welt ist auch bis hier vorgedrungen. Mann, hat er mich genervt, als ich als Kleinkind erwachsen werden wollte und er immer "Mama!!!!" gesungen hat. Plärrbalg, ärgert mich bis heute dies Geleire, das die Tanten immer mit Tränen in den Augen gehört haben. Äh... never mind.

Gleich dahinter asiatische Grbauchskunst zu kaufen, wie hier Onkel Lee und Onkel Chen in Gips.

Hier mittig ohne Haare. Was hat Heintje eigentlich später beruflich gemacht. Altenpfleger? Oder hat er sich zu Heino umoperieren lassen?

Vor den Toiletten dann der westlich-kulturelle Gegenpart. Deswegen guckt die Mona zu merkwürdig auf dem Bild, weil sie zu Iron Man rüber guckt.

Der Besucher ist mehr oder minder gesetzlich gezwungen hier viel Zeit mit Töpferversuchen zu verbringen.

Viel fotografiert auch dieses Brunnenmotiv. Wobei ich mich erschreckt habe, als sich die eine plötzlich bewegt hat.

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Na so einen Kerl mit Mopedhelm wird man im Töpferkurs doch auch noch hinkriegen...

Vorher noch schnell ein handgewickeltes Eis aka Eisfrühlingsrolle verzehren. Viel intimer ist das Zusehen bei einer Geburt übrigens auch nicht. Auch die Handschuhe sind die gleichen.

Wenn man beim Töpferkurs falsch töpfert, dann kommt sofort die nette Betreuerin mit lehmiger Hand zu Hilfe. Kurz zog mir der Gedanke durch den Kopf, ob es einen Internet-Fetisch mit jungen Frauen und Töpferei gibt. Ich habe den Gedanken allerdings nicht weiter verfolgt.



Gut ... äh.... sehr ausdrucksvoll oder? Im Kunstkurs im Gymnasium habe ich irgendwie besseres zustande gebracht. Aber das hier war ja auch Junior mit erst 3 damals. Oder streng genommen die Betreuerin mit erst 22 oder dergleichen. Never mind.

Kneten bis die Polizei kommt.

Schnell noch weiche Brotspeziaitäten für Schwiegermutter gekauft. Dann ab in den Tempel, die Fotos sind irgendwo anders auf einer anderen Speicherkarte/Festplatte..
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Donnerstag, Juni 16, 2016

Taroko-Schlucht, 2004

Beim Kopieren von alten Fotos von CD/DVD auf Festplatte gefunden. Kopiert für den Fall, dass wir nun wirklich wiederum auswandern - nach Manila - und die philippinische Post die Pakete vertrödelt...


 Fotos: Minolta analoge DSLR Kameras mit Tamron 4-5.6/28-105 bzw. Minolta 4.5-5.6/70-300