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Donnerstag, September 19, 2019

Bücher umorganisiert

Meine Romane habe ich umorganisiert. Bislang habe ich ja gleich zwei Pseudonyme verwandt. "Harry Eduard" für die von mir geschriebenen Romane mit meinen Wunschtiteln, also...

1. Die Kellerfrau
und
2. Engelstränen des Wahnsinns.

Verkauft hat sich das aber so nicht. Die inhaltsgleichen, aber reißerisch als...

1. Fundsache Sexsklavin
und
2. Sklavin Null

... vermarktetn Versionen unter dem Pseudonym Rodrigo Thalmann hingegen haben sich hervorragend verkauft und tun es noch. Zu einem erquicklichen Nebeneinkommen ist das geworden, das momentan wenigstens die hohen Kosten der Aufrecherhaltung des elterlichen Reihenhauses in Deutschand deckt ;-) Oder fast deckt.

https://www.amazon.de/Sklavin-Null-Harte-Rodrigo-Thalmann-ebook/dp/B07W8J3XVK/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=sklavin+null&qid=1568883280&s=digital-text&sr=1-1


Hier die Links, lest für Ludigels Bleibe! Mann, was allein der Strom in Deutschland kostet, wenn meine Mutter wieder mal den Halogenbrenner anlässt zum Kreuzworträtsel machen...

Fundsache Sexsklavin, Taschenbuch und E-Book

Und die lose Forsetzung...

Sklavin Null, Taschenbuch und E-Book

Verlinkt ist die "Harte Edition" vom zweiten, denn eine Leserin hatte sich bei mir über zu wenig Sex und Gewalt in der Origalausgabe beschwert.

Bitte nur lesen, wenn man geistig stabil und am besten schon in ärztlicher Behandlung ist. Den Beipackzettel am Ende der Bücher wegen der Nebenwirkungen beachten. Danke.


Dienstag, Juni 11, 2019

Anti-Taiwan


2018er D.A.CH-Trip


Endlich Ruhe vor den taiwanischen Mopeds.

Frau sagte, sie wolle diesmal nicht immer nur bei meinen Eltern rumsitzen. Ich sagte: Gut, wir haben da so ein zwei kleinere Sehenswürdigkeiten in Mitteleuropa.

 Jau, der nächste Seven-Eleven ist, ... äh...

 Hungrig war meine Taiwanertruppe schon wieder auf dem Weg ins Tal, während ich hier einfach nur sitzenbleiben wollte. Ein Teil von mir sitzt immer noch dort ;-)
Während die Taiwaner nach dem nächsten Restaurant Ausschau hielten, entdeckte ich die riesigen Marzipanthaler im Automaten... (lokale Spezialität).

Die obere und untere Aufnahme sind übrigens mit einem Sigma 16mm/2,8 Fisheye an meiner 2010er Fullframe Sony gemacht.


... irgendwo anders...

...
...

oben: Jungfrau-Joch

Montag, April 15, 2019

15 Jahre Taiwan

Wie mag ich die Taiwaner?

So wie die Fischerchöre. Sie sind mir im Wesentlichen egal und ich vermeide, sie in meiner Nähe zu haben. Leider ist das bei den Fischerchören einfacher.



Was mag ich an Taiwan?

Die Abreise.



Was mag  ich nicht an Taiwan?

Taiwan.



Aber Taiwan ist doch eine parlamentarische Demokratie, das Essen ist lecker, die Frauen schön, die Leute freundlich...

Hast ja Recht, hast ja Recht.



Freitag, März 15, 2019

Ludigels zweiter Roman als Taschenbuch (und E-Book)

UPDATE: In Sachen Titel und Autorenname hat sich etwas aus Marketinggründen getan. Siehe neuer Blogeintrag HIER.

Der Trend zum Zweitbuch hält an...

... sagt man so schön, deswegen habe ich nach "Die Kellerfrau" noch einen zweiten Roman als lose Fortsetzung geschrieben. Er heißt "Engelstränen des Wahnsinns" und beide Romane sind für sich selbst stehend lesbar. Man braucht also für den zweiten den ersten nicht für das Verständnis. Ein Mysterium, das im ersten Band angefangen worden ist, wird allerdings in diesem zweiten Teil aufgeklärt.

Worum geht es? Nun, um irgendwelche merkwürdigen Dinge, die Menschen in den Wahnsinn treiben, was mit grauslichen sexuellen Ausschweifungen verbunden ist - Wahnsinn muss sich schließlich auch irgendwie lohnen. Halb verrückt ist rausgeschmissenes Geld. Irgendwo ist es eine Art "Geschichte der O" trifft auf "Boxing Helena".
Die-Geschichte-der-O gilt ja als Grundstein der SM-Literatur, wenn man vom guten alten Marquis de Sade mal absieht und durch den neueren Roman "50 Shades of Grey" hat das Ganze ja eine Modeform angenommen. Boxing-Helena ist hingegen ein Film, bei dem angedeutet wird, ein Hals über Kopf verliebter Arzt (denke ich, war er) lässt seiner Angebeteten zwar den Kopf dran, nimmt aber Arme und Beine ab, damit sie bei ihm bleibt. Wahnsinn, Tabubruch, erschreckend und in diesem Metier bewegt sich "Engelstränen..." noch mehr als die Kellerfrau.

https://www.amazon.de/dp/1799081435/ref=la_B07KLS6B9G_1_9?s=books&ie=UTF8&qid=1552624035&sr=1-9

Die "Engelstränen..." sind auch meine augenzwinkernde Reaktion darauf, dass mir als Selbstverleger unterstellt wurde, praktisch triebhaft mit meinem Triebtäter (ein Serien-Frauenmörder) des ersten Teils identisch zu sein. Daher lasse ich es im zweiten Teil so richtig krachen und habe sogar die Selbstmumifizierung als Fetisch mit reingenommen (igitt). Habe ich im Internet noch nicht gefunden, diesen Fetisch, gibt es aber bestimmt irgendwo auch. Vielleicht ab jetzt ;-)
Nein ernsthaft, Selbstmumifizierung ist ein reales japanisches und sogar buddhistisches Ritual - ich habe also bei der Wirklichkeit abgekupfert.

Nicht für jeden.

Link:
Neuer Blogeintrag zum neuen Update der Romane HIER



Montag, Februar 25, 2019

Engelstränen des Wahnsinns (Ludigels zweiter Roman) (Update)

WERBUNG in eigener Sache

Nun ist er doch bei Amazon erschienen

Bislang nur als E-Book, das man ganz einfach lesen kann, indem man entweder

a) einen Kindle kauft (habe ich nie gemacht)

oder

b) Die Amazon-App auf Smartphone oder PC oder Notebook etc. installiert und sich mit einem Amazon.de-Konto anmeldet.

Die Taschenbuchausgabe ist gerade in Arbeit.

Mein Erstling "Die Kellerfrau", der die unabhängig zu lesende Vorgeschichte bildet, ist HIER (LINK) zu finden, genauso wie auch der zweite Teil und die Taschenbuchausgabe des ersten.

https://www.amazon.de/l/B07KLS6B9G?_encoding=UTF8&qid=1551083273&redirectedFromKindleDbs=true&ref_=sr_ntt_srch_lnk_1&rfkd=1&shoppingPortalEnabled=true&sr=1-1

Worum geht es bei "Engelstränen des Wahnsinns"? Nun, der Term fällt wirklich im Buch - will jetzt nicht nachschlagen, aber er müsste genauso drin stehen. Es geht um einen abgehalfterten Polizisten, der mit einem Opfer eines Serientäters zusammenlebt, der seine Opfer schwer verstümmelt hinterlässt. Ich habe in diesem Roman meinen - wie auch im Vorroman - wahnsinnigen Serientäter noch extremer gezeichnet als im Vorgängerroman. Das ist auch eine augenzwinkernde Reaktion darauf, dass mich manche Leser offensichtlich mit dem Bösewicht in meinem letzten Roman identifiziert hatten. Identifiziert in dem Sinne, dass sie dachten, seine Neigungen seien auch die meinigen. Das passiert einem wohl als Selbstverleger leicht. Entwickelt man einen sadistischen, perversen Bösewicht, findet sich gleich jemand der schreit: "Schund! Das sind die Neigungen des Autors selber!" Bei großen Publikationen hingegen glaubt das niemand. Oder dachten Sie vielleicht, der Autor von "Das Schweigen der Lämmer" wollte unbedingt Leute aufessen? Oder der Comiczeichner (Kirkman), der hinter der The Walking Dead - Serie steht?

Also habe ich den Bösewicht diesmal noch extremer gezeichnet und entsprechend auch seine Abartigkeit. Trotzdem fand sich sogleich jemand im Netz der schrieb, das seien meine Fantasien. Man kommt nicht dagegen an. Aber das ich auch schon wieder amüsant.

Wieder gibt es reichlich Gewalt und auch die Sache mit dem X und den drei Buchstaben kommt nicht zu kurz, aber es geht halt mehr um einen Täter inmitten eines Netzes des Wahnsinns, wie man sagen könnte. Nicht für jeden, aber für manche vielleicht eine Nette Reise in den Wahnsinn. Hat sogar fast ein bisschen mit Taiwan zu tun. Mehr verrate ich aber nicht.

Ist halt eine Nische, in der es auch gerade um Tabubrüche geht. Der Mainstream-Leser lässt also bitte die Finger weg von dem Ding. Immerhin werden bei mir keine Leute aufgegessen, wie bei populäreren Büchern anderer Autoren in der Nische. Sachen gibt's da, Sie würden es nicht glauben.

Update: Die Taschenbuchausgabe verzögert sich wegen Problemen mit Amazon. Immer Freitags sitzt da ein pienziger Zensor, der mir alles wegklickt. Wahrscheinlich eine Frau mit Kapitänsmütze und Doppelnamen, ich bin mir sicher ;-)

Freitag, Februar 22, 2019

Ludigel im Darknet

Man muss sich wohl geschmeichelt fühlen, dass der eigene Content jetzt auch im "Darknet" zu finden ist...

Mein Erstlingsroman "Die Kellerfrau" ist bei Amazon als E-Book für 3.98 Euro zu bekommen und sogar noch etwas billiger in einer aggressiv und trivial vermarkteten Version - die so etwa das Hundertfache an Kunden findet. Um im Konzert der Konkurrenz gehört zu werden, muss man eben laut trompeten. Die Kellerfrau hat sich als E-Book seit Oktober gerade mal 9 mal als E-Book und 3 mal als Taschenbuch verkauft. Logisch, dass das Taschenbuch wegen der Druckkosten mit etwas über 10 Euro teurer ist.
Hingegen hat sich die trivialere Version mit dem Wörtchen Sex im Titel seit dem 27. September des vorigen Jahres in allen möglichen Version bislang genau 301 mal verkauft, als ich diese Zeilen schreibe. Ich will nicht leugnen, dass ich nette Tantiemeneinnahmen damit habe, nämlich ein paar hundert Euro, aber es steckt eben auch jahrelange Arbeit in dem Ding.
Es gibt zahlreiche Webseiten, die meinen Roman in der "gesexten" Version zum Gratisdownload anbieten, allerdings sind das alles Fake-Webseiten, bei denen nur von den Kreditkarten von Möchtegern-Usern abgebucht wird. Üblicherweise in Russland gehostet die Seiten.

 Hurra, ich bin im Darknet!

Jedoch gibt es noch einen Herrn namens ****Z****, der die sog. "*** Library of ***" betreibt, die im anonymen Tor-Netz zu finden ist, aber über ein Portal auch im normalen Netz zu finden ist. Die Ladezeiten sind gruselig lang, aber man kommt zum Download. Diese Library ist offenbar einem Isaac-Asimov-Roman nachempfunden und soll daher "das gesamte Wissen der Menschheit" enthalten. Nun, ich muss mich geschmeicht fühlen, dass ich nun in diesen Wissensschatz eingegangen bin. Her Z*** sagt übrigens, Copyright diene nur dazu "dass große Verlage viel Geld verdienen" (sinngemäß zitiert, Interview hier). "Große Verlage" also wie ich als Selbstverleger, die sich sonst einen Bentley von den etwa 2.70 Euro Tantiemen pro Buch kaufen könnten, schon klar, Herr Z***.

Nun gut, ich fühle mich wirklich etwas geschmeichelt. Es handelt sich übrigens um die 1. Auflage, die ich mehr als Versuchsballon hochgeladen hatte bei Amazon und die noch voller Fehlerchen ist - einen Lektor kann man sich nicht leisten als Selbstverleger (sorry, als Riesen-Selbstverlagsimperium meine ich, Hjerr  Z) und der Fehlerteufel ist auch beim zehnten Mal lesen immer noch drin. Ich empfehle jedem die 10. Auflage, die es je nach Edition zwischen 2.99 und 3.98 gibt.

Einen Kampf gegen Windmühlenflügel werde ich also nicht aufnehmen, sondern es stattdessen als Kompliment nehmen.

Na wartet, wenn ihr im Darknet erst mein neues Ding habt, mit dem amputationsfetischistischen Serientäter, da geht euch erst so richtig die Soljanka in der Hose auf...

P.S.:

Meinem "bärtigen Pseudoym" (oder auch dem "Harry Eduard" oben) fehlt jetzt noch folgendes:

1. Wikipedia-Eintrag
2. Straßenbenennung
3. Mädcheninternat-Benennung
4. Pseudonym wird deutschlands beliebtester Vor- und Mittelname
5. Der SPIEGEL widmet mir einen Verriss.

Update:Name der "Library" gelöscht, um nicht so viel Reklame via Google-Crawler zu machen (auf Bitte Dritter hin)


Mittwoch, Februar 20, 2019

Zweiter Roman von Amazon geblockt...

enthält WERBUNG in eigener Sache


Der zweite Teil zu Ludigels Roman "Die Kellerfrau" bleibt einstweilen in der Projekthölle...

Es trifft immer mal wieder Leute, die bei Amazon selbstpublizieren. Weil ein zartbesaiteter Student oder ein nach Keywords fischendes Tool bei Amazon Alarm schlägt. Und so traf es mich gleich zweimal, erst wurde eine XXL-Leseprobe für den ersten Teil und dann der ganze zweite Teil abgelehnt. Wie es nun weiter geht ist noch unklar, auch wenn ich unter anderen Autorennamen (selber Account) mit meinen "Auskopplungen" aus den Urnotizen zum Roman immer noch vortrefflich verkaufe. Jedenfalls im Vergleich zu vielen anderen.

Der erste Roman ist hier unten im Bild verlinkt. In dieser Version hat er bislang noch keine Alarmglocken läuten lassen. Vermutlich lag es an Keywords der aggressiver vermarkteten Parallelversion. Oder ein Sozialpädagogikstudent saß gerade am Drücker bei Amazon, der nur von Gänseblümchen und Karnickeln Lesestoff will.

Die E-Book - Ausgabe meines Erstlings hat mittlerweile ein neues Cover, das unbeanstandet durchging. Unten ist noch das alte Cover zu sehen, das auch weiterhin auf der Taschenbuchausgabe prangt. Ich will ja nicht auch noch Google verschrecken.

Gut, dann findet man wieder Bücher von anderen Autoren, wo aus sexuellen Gründen Leute geschlachtet werden (pfui deibel!) und blutrünstige Folterszenen auf den Covern, das sogar mir mulmig wird. Aber es liegt halt dran, wer gerade am Drücker saß bei Amazon.

https://www.amazon.de/Fundsache-Sexsklavin-Thriller-Rodrigo-Thalmann-ebook/dp/B07HRWR8G9/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1550646695&sr=8-1&keywords=rodrigo+thalmann
Obig das Bild führt zum E-Book, hier der Link aufs Taschenbuch!!!

Greifen Sie zu, solange Amazon Sie noch lässt. Ist aber sicher keine Literatur für jeden, sondern entstand als Satire auf die gängigen 50-Shades-of-Grey - Romane. Nur dass mir eben zwischendurch langweilig wurde und daher mein Protagonist in den Wahnsinn abgleitet und den Damen nicht nur ... sondern ....

Detailliertere Beschreibung hier!


Dienstag, Januar 29, 2019

Fehler beim Selbstpublizieren bei Amazon

Ich bin seit Ende September ein "publizierter Autor". Im vergleichsweise kleinen Rahmen, aber immerhin. Über Amazon-KDP, den Selbstverlags-Service von Amazon. Und mir sind viele Fehler aufgefallen, die andere machen...

... und die ich hier aber nicht alle verraten will, aber doch manche. Mein eigenes Selbstpublizieren hat mich Monate der Vorbereitung gekostet. Damit ist nicht das Schreiben gemeint, sondern das Marketing. Da will ich nicht alles, was ich in vielen, vielen Stunden gelernt habe, hier für Lau ins Internet pusten in diesem 0-Euro-Blog, dessen Leser eher ein 2-Euro-Stück unter einen wackelnden Tisch legen würden, als für Online-Journallie, in welcher Form auch immer, zu bezahlen.

Vorbemerkung: Ich selbst nenne mich Extremautor, mein Roman hat eine ordentliche Brise Sex und Gewalt. Der nächste Gunther Grass zu sein, ist sicher nett, wenn man dann im Monat 3 selbstverlegte Romane verkauft und denkt, man sei ein unerkanntes Genie. Aber etwas gewürzt wird's eben auch gelesen. Mein Roman ist dieser: Die Kellerfrau. Was auch immer Sie selbst verlegen (wollen), die unten stehende Liste ist vielleicht eine Hilfe, denn einige extreme Versäumnisse sind mir bei unzähligen (i.d.R. nicht viel verkaufenden) Kollegen aufgefallen. Stellen Sie sich als selbstverlegender Autor, wenn Sie meinen im Absatz noch Luft nach oben zu haben, folgende Fragen:

1) Machen Sie Marketing?

Viele schreiben nur und wundern sich, dass sie nichts verkaufen. Ich mache mehr Marketing als dass ich schreibe und nur so verkauft man mehr als den gelegentlichen Roman im Monat. Wie genau das Marketing aussehen muss, das gibt es viele Wege. "Lovelybooks" ist einer davon, Google ist ihr Freund. Äh.. ich mache wenig bis nichts da.

ii) Haben Sie E-Books?

Ich verkaufe nur 1-2% meines Verkaufsvolumens als Taschenbücher, alles andere sind E-Books im Amazon-eigenen Format, die man entweder mit einem KINDLE-Lesegerät von Amazon lesen kann oder mit einer Kindle-App, die es sowohl für Handy (iPhone, Android/Google) als auch für Windows-Computer (PC, Notebook) gibt. Ich persönlich lese per Smartphone (Android) oder Android-Tablett. Geht wunderbar.
Taschenbücher kauft also fast keiner bei Amazon.de. Jedenfalls nicht im Selbstverlagsgeschäft aka unbekannte Autoren.

iii) Würden Sie Ihr Zeug selber kaufen?

Mal ehrlich, würden Sie einen 35-Seiten-Ratgeber mit Allgemeinplätzen wie "was man sich vornimmt, muss man auch einhalten" oder einen autobiographischen Roman einer völlig unbekannten Person auf 535 Seiten für 14.99 kaufen?

Wenn die ehrliche Antwort Nein ist, müssen Sie Ihr Marketing verändern. Tolles Titelbild, E-Book, reißerische Beschreibung. Und lassen Sie doch die Episode, als Tante Berta ihren Konsalik aus dem Wohnzimmerschrank gestohlen hat, zu einem blutigen Massaker werden. Kleiner Scherz. Eigentlich ist es kein Scherz, sondern spiegelt wieder, was der Markt will. Ach ja, 3.99 fürs E-Book sind dann realistischer.

So und nun weiter im Verlagsprogrom...

Rente in Taiwan - Beitrag wieder Online

Vielleicht der sinnvollste Artikel im Blog. Für altgewordene Expats, die sich fragen, ob ihre paar Jahre in Taiwan auch rentenwirksam sind. 
Nach der längeren DSGVO - Abschaltung nun wieder online: Renten-Überblick-Taiwan.

Sukzessive schalte ich ältere Artikel frei und lasse dabei nur weg, was sehr persönlich ist und nicht in die Google-Ewigkeit eingehen muss. Neue Artikel wird es relativ wenig geben, denn meine Zeit fließt zukünftig eher ins Romane-Schreiben als ins brotlose Blog.

"Ludigels Roman" namens "Die Kellerfrau" ist hier beschrieben: Link ins Blog.

Freitag, Januar 11, 2019

Notizen zum Selbstverlag (als Romanautor)

Meine Amazon KDP-Erfahrungen in Stichworten

Früher musste man Hermine Hottenplotz-Schmidtmeier, Lektorin beim XY-Verlag (gegr. 1754 bei Morgennebel) davon überzeugen, dass man der nächste Topseller war. Auf einem Markt, bei dem auch die Lektoren so geknutet werden, dass sie eher 1000 als 100 Manuskripte vorliegen haben.

* Heute lädt man eine Worddatei bei Amazon-KDP hoch (Googeln danach kann jeder selbst) und hat dann schnell ein Ebook oder auch ein Print-On-Demand - Buch bei Amazon.de. Geht wirklich problemlos.

 Wer sich langweilt, kann auch ein Buch schreiben. Foto von Joshua Rawson, Unsplash.com.


* Buchpreisbindung? Die meisten glauben das hieße, das eigene Buch müsse überall zum selben Preis angeboten werden. Was genau das heißt, weiß kein Selbstverleger. Ich werde künftig Preisänderungen nur noch über Zusatzeditionen machen, um juristische Probleme zu vermeiden.

* Was ist erlaubt? Wohl fast alles. Sex und Gewalt verkauft sich. Mit der Tendenz, Dinge desto eher nur anzudeuten, desto extremer sie sind. Das meiste an Selbstverlegtem sind allerdings sinnlose Ratgeber und Große-Romancier-WanneBe - Romane, die sich so gut wie nicht verkaufen, Scifi und Fantasy eingeschlossen. Den tausendsten - Auserwählter Bauernjunge wird als wiedergeborener Drachenreiter/Zauberer/Herrscher entlarvt - will nicht unbedingt jemand lesen. Obwohl das Zeug manchmal nicht schlechter ist als der große US-Fantasy-Bestseller, den die Verlage auch nach Deutschland mit riesigen Auflagen durchdrücken. Manchmal auch besser. Aber so ist es eben auch mit den Sängern, manch einer ist so gut wie Caruso oder Elvis Pressluft, wird aber halt sein ganzes Leben lang nur mit der Sparkassencombo singen.

* Was verkauft sich? Sex und Gewalt sagt man. Nicht so übertreiben bei Inhaltsbeschreibung und Cover, sonst meldet sich Amazon mit Beanstandung.

* Wird man reich? Nein. Die meisten verkaufen fast nichts, viele für um die 100 Euro im Monat, manche mehr. Topleute angeblich 2000 monatlich oder so. Ich persönlich bin irgendwo dazwischen.

* Alternativen zu Amazon.de? Nach meiner Recherche verkauft man bei Amazon.de leidlich gut, sonst überall nix.

* E-Book oder Taschenbuch bei Amazon? Man nehme meine E-Book-Verkäufe, nehme 2% oder weniger davon und hat die Taschenbuchverkäufe. Kurz vor Weihnachten werden es mal 4 statt 1 Taschenbuch im Monat.

* Was habe ich nun geschrieben? https://osttellerrand.blogspot.com/2018/12/ludigels-roman.html

* Wo bleibt das (vor Jahren schon mal von einem veritablen Verlag angefragte) Ludigel Taiwanbuch?
Das Blog als Buch hätte wahrscheinlich 10 Leser im ersten Monat, 5 in zweiten und dann 1 Verkauf alle drei Monate. Zu viel Arbeit für nix. Da halte ich in der Zeit lieber ein Nickerchen.

So und nun auf, die Leser der Welt warten auf IHREN Roman! Mit oder ohne Seehund auf der Oberlippe Marke Günter Grass.