Für den Fall, dass wir nun tatsächlich in die Strümpfe kommen und nach Manila auswandern, schnell noch Foto-Altlasten abarbeiten. Hier einige Schüsse aus dem "Studio City Hotel" In Macao (nicht Manila), die die Auswanderungsstimmung Marke Weltraumbahnhof ganz gut wiederspiegeln.
Ab in die Raumkapsel, Louise, wir wandern wieder aus.
Und Vorsicht beim Eintritt in den Hyperraum, bis dahin muss das Stinky Tofu gegessen sein.
Der Weltraumbahnhof von unten gesehen.
Tickets und Visa für den Planeten Zhul sind im Hotelpreis mit Inbegriffen.
Alternativversion. Mit dem Piloten kann nix schief gehen.
...
Womit wir den dritten Teil der Macao-Urlaubsdia-Reihe auch hätten. Hier der zweite Teil: http://osttellerrand.blogspot.tw/2016/03/macao-tail-2-fake-venedig-aber-nett.html
Die Altstadt freilich ist weit weniger dramatisch.
Beim Fotografieren muss man freilich das Smartphone-studierenden jungen Menschen ausweichen. Die können das ja mit Laufen und Gehen ;-)
Nur die Tablettfotografen mit dem sprichwörtlichen Brett vorm Kopf leben da noch gefährlicher als wir Kameraleute und Smartphonegeher. Werden aber immer weniger. Wahrscheinlich werde sie alle irgendwann an Steilküsten in die Tiefe geweht.
Der geneigte Leser sei vor heavy Fotoblogging gewarnt, das hier wohl in der nächsten Zeit kurz vor der Weiterauswanderung noch stattfindet.
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Freitag, Juni 17, 2016
Dienstag, März 01, 2016
Macao Tail* 2: Fake-Venedig, aber nett
Zweiter Teil: Wie nett ist Fake-Venedig, warum reist man ständig von Hotel zu Hotel und wo ist jetzt eigentlich das richtige Macao. Oder ist es das schon?
Teil 1 hier
Bei der Reise durch Macao, der portugiesischen Ex-Kolonie, die längst heim im chinesischen Reich ist, tingelten Frau, Junior und ich meist einfach von einem Hotel ins andere. Hinten dran hatte unser Hotel einen großen Busbahnhof mit Gratisbussen, die draußen dran schon die Reklame ihrer Hotels hatten. Man steigt ein und ist im nächsten Hotel. Das ist dann wie auch das eigene Hotel ein Themenhotel mit Casio, man bestaunt eine andere Kunstwelt, etwa ein güldenes Reh - und isst anderes Essen. Auch nett.
Man ist doch von seiner Weltreligion geprägt und muss dann irgendwie an die Bibel denken. Auch wenn es kein Kalb ist.
Thema dieses Hotels hier ist wohl Metro-Goldwin-Mair, wie immer die sich auch genau schreiben.
König der Themenhotels ist für mich aber das "Vencian". Während ich über die Deko staunte, rannten meine taiwanischen Mitreisenden im Eiltempo an der Venedig-Kulisse vorbei, weil es in dem Hotel irgendwo einen leckeren Teigtaschen-Stand geben sollte, von dem schon die ganze Greater-China-Welt sprach. Sie würdigten die Kulisse keines Blickes, kannten ja auch die Originalbauwerke nicht, wie ich mich durch Nachfragen vergewisserte. Also nur ein Brücke mit Dach und ein Turm halt. Eben keine Sweet Buns. Edit: Tolle Verzerrung bei 28mm-Fullframe. Habe auf Korrektur mal verzichtet, Pisa liegt ja irgendwie in der Nähe.
Hinten sieht man meine der lecken Teigtasche entgegen strebende Reisegruppe, die sich wunderte, wieso der Ausländer im Team unbedingt das Hotel fotografieren wollte.
Auch prächtige Innendeko konnte ich kaum fotografieren. "Ludigel, the sweet buns are famous!". Wer kennt diesen Schlachtruf nicht aus der Ehe aus Taipei. Man muss unbedingt zur Garküche 1457423 in Taipei, wo es genau das selbe Essen wie anderswo gibt, nur eben teurer und mit 2 Stunden anstehen. Weil famous. Weil ein Schwippschwager des Garküchenaushilfskochs beim Fernsehen arbeitet. Also mehr schlecht als Recht das Innere abgelichtet und auf zum Sweet Bun.
Die Deckenmalerei zeigte Michelangelos "Sweet Bun mit brauner Soße und nackter Frau".
Hier hatte man dann Abendstimmung am Mittag, denn große Teile des Hotels sind eine nachgemachte Venedig-Landschaft mit Kunsthimmel.
Auch wenn die Deko der Geschäfte nicht immer zum Ambiente der Papparchitektur passte.
Ob es wohl Gondeln gab?
Gab es, waren aber zu gefährlich, urteilte meine Frau. Man achte drauf, wie diese andere Reisegruppe hier um das Überleben kämpft.
Drinnen war es schattig und kühl der Klimaanlage halber, draußen eher heiß.
...
...
Nett allerdings der versprochene Food-Court, auch wenn ich vergessen habe, welche der zahlreichen Spezialitäten nun "famous" gewesen war. Unsere Reisegruppe orderte dann immer ein Teil des Essens, teilte das durch alle 8 oder dergleichen Anwesenden und so bekam ich kaum einen Eindruck von dem Essen. Vom Sweet Bun mit Kotelett hatte ich nur eine Fleischfaser und einen Krümel abbekommen nebst dem Knochen. Taiwaner genießen anders. Denn Ziel war, möglichst viele Speisen mal partiell zu kosten, nicht etwa etwas richtig zu Essen.
...
.... Verdammt, jetzt hat einer die Nudelsuppe schon wieder ausgelöffelt, kaum mache ich ein Foto.
Geht man in Macao einfach planlos in eine Richtung, landet man zwangsläufig an einem Kasio.
Mehr beim nächsten Mal...
*Offenbar ein Freudscher Schreibfehler, weil dem Viech im ersten Bild das Schwanzerl fehlt.
Teil 1 hier
Bei der Reise durch Macao, der portugiesischen Ex-Kolonie, die längst heim im chinesischen Reich ist, tingelten Frau, Junior und ich meist einfach von einem Hotel ins andere. Hinten dran hatte unser Hotel einen großen Busbahnhof mit Gratisbussen, die draußen dran schon die Reklame ihrer Hotels hatten. Man steigt ein und ist im nächsten Hotel. Das ist dann wie auch das eigene Hotel ein Themenhotel mit Casio, man bestaunt eine andere Kunstwelt, etwa ein güldenes Reh - und isst anderes Essen. Auch nett.
Man ist doch von seiner Weltreligion geprägt und muss dann irgendwie an die Bibel denken. Auch wenn es kein Kalb ist.
Thema dieses Hotels hier ist wohl Metro-Goldwin-Mair, wie immer die sich auch genau schreiben.
König der Themenhotels ist für mich aber das "Vencian". Während ich über die Deko staunte, rannten meine taiwanischen Mitreisenden im Eiltempo an der Venedig-Kulisse vorbei, weil es in dem Hotel irgendwo einen leckeren Teigtaschen-Stand geben sollte, von dem schon die ganze Greater-China-Welt sprach. Sie würdigten die Kulisse keines Blickes, kannten ja auch die Originalbauwerke nicht, wie ich mich durch Nachfragen vergewisserte. Also nur ein Brücke mit Dach und ein Turm halt. Eben keine Sweet Buns. Edit: Tolle Verzerrung bei 28mm-Fullframe. Habe auf Korrektur mal verzichtet, Pisa liegt ja irgendwie in der Nähe.
Hinten sieht man meine der lecken Teigtasche entgegen strebende Reisegruppe, die sich wunderte, wieso der Ausländer im Team unbedingt das Hotel fotografieren wollte.
Auch prächtige Innendeko konnte ich kaum fotografieren. "Ludigel, the sweet buns are famous!". Wer kennt diesen Schlachtruf nicht aus der Ehe aus Taipei. Man muss unbedingt zur Garküche 1457423 in Taipei, wo es genau das selbe Essen wie anderswo gibt, nur eben teurer und mit 2 Stunden anstehen. Weil famous. Weil ein Schwippschwager des Garküchenaushilfskochs beim Fernsehen arbeitet. Also mehr schlecht als Recht das Innere abgelichtet und auf zum Sweet Bun.
Die Deckenmalerei zeigte Michelangelos "Sweet Bun mit brauner Soße und nackter Frau".
Hier hatte man dann Abendstimmung am Mittag, denn große Teile des Hotels sind eine nachgemachte Venedig-Landschaft mit Kunsthimmel.
Auch wenn die Deko der Geschäfte nicht immer zum Ambiente der Papparchitektur passte.
Ob es wohl Gondeln gab?
Gab es, waren aber zu gefährlich, urteilte meine Frau. Man achte drauf, wie diese andere Reisegruppe hier um das Überleben kämpft.
Drinnen war es schattig und kühl der Klimaanlage halber, draußen eher heiß.
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Nett allerdings der versprochene Food-Court, auch wenn ich vergessen habe, welche der zahlreichen Spezialitäten nun "famous" gewesen war. Unsere Reisegruppe orderte dann immer ein Teil des Essens, teilte das durch alle 8 oder dergleichen Anwesenden und so bekam ich kaum einen Eindruck von dem Essen. Vom Sweet Bun mit Kotelett hatte ich nur eine Fleischfaser und einen Krümel abbekommen nebst dem Knochen. Taiwaner genießen anders. Denn Ziel war, möglichst viele Speisen mal partiell zu kosten, nicht etwa etwas richtig zu Essen.
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.... Verdammt, jetzt hat einer die Nudelsuppe schon wieder ausgelöffelt, kaum mache ich ein Foto.
Geht man in Macao einfach planlos in eine Richtung, landet man zwangsläufig an einem Kasio.
Mehr beim nächsten Mal...
*Offenbar ein Freudscher Schreibfehler, weil dem Viech im ersten Bild das Schwanzerl fehlt.
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Donnerstag, Februar 25, 2016
Trip nach Macao, Teil1
Gerne vergessen. Bei ehemaligen europäischen Kolonien in China denkt man immer nur an Hongkong, aber in der Nähe liegt noch ... das Spielerparadies Macao, das auch Nichtspielern wie mir einiges zu bieten hat.
Beim Thema Reise nach Macao wäre ich fast negativ eingenommen gewesen, war mir doch ein negativer Reisebericht aus dem merkwürdigen Buch "Why China will never rule the world" von einer Art zornigem Englischlehrer aus Taiwan noch gut im Gedächtnis. In dieser von mir sogar mal elektronisch erworbenen grenzenlosen Hasstriade gegen China insgesamt schneidet auch Macao nicht gut ab. Ich hatte noch im Kopf, dass es irgendwie schmuddelig sei und das Sprechen von Portugiesisch, das sich aus der Zeit als portugiesische Kolonie bis um das Jahr 2000 erklären würde, nur vorgetäuscht sei. Um Touristen abzuzocken legt der Autor nahe.
Von Macao sah ich erstmal nur einen sauberen Flughafen. Und sofort denkt man, da müssten überall Portugiesen herumlaufen. Denn überall steht Portugiesisch zusammen mit Englisch und Chinesisch in traditionellen Schriftzeichen. Meist steht das Portugiesisch sogar zu oberst, wo man sich anstellen muss (für Deutsche nur ein Landing Visa, das man NICHT am Visakiosk abholt sondern einfach bei der Passkontrolle bekommt) und etc. pp.
Wenn man einmal den Reisebus verlassen hat, merkt man allerdings schnell, dass hier eigentlich niemand Portugiesisch spricht, ganz so wie es auch der oben referenzierte Autor bekritelt hatte. Portugiesisch ist Folklore und wird in Macao auf Straßenschildern und in Behördenvorgängen gepflegt. Schließlich sprechen klassisch humanistisch gebildete Leute in Deutschland ja auch manchmal ein paar Brocken Latein im Alltag. Keine Touristenabzocke wie der Chinahasser vermutet, sondern halt Tradition. Warum auch nicht. Man spricht Kantonesisch auf den Straßen, wie auch in Hongkong, was meine Madarin sprechende Frau nicht verstand. Aber viele Macarener sprechen auch Mandarin. Und ja, das Durchschnittsgesicht in Macaos Straßen ist natürlich ein Chinesisches, was auch klar sein sollte. Nur einmal habe ich veritabel Portugiesisch gehört, von zwei auch portugiesisch aussehenden Herren in ihren Spätfünfzigern in der Altstadt, die im Gegensatz der meisten anderen wahrnehmbaren westlichen Herren nicht das typische Tourioutfit (etwa Streifenhemd mit kurzen Ärmeln, kurze Hose und Sandalen nebst Backpack) und auch nicht den in den guten Hotels dominierenden grauen Anzug trugen.
Neben der charakterreichen Altstadt, die wie ein Mix zwischen Taipeis Schlichtwohnvierteln und portugiesischen Altstädten wirkt, besteht Macao aus vielen Baustellen und schon fertigen Themenhotels. Unseres ist im Bild und hatte sich das Thema Kino als allgegenwärtiges Aushängeschild gesetzt. Es gab also Metropolis-ähnliche Stahlfiguren überall und der hintere Teil des Hotels erinnerte von außen an Hollywood-Filmstudio-Hallen (nicht im Bild, linkerhand fängt es langsam an).
Ganz leise war das Hotelzimmer so ab 8 Uhr morgens nicht mehr, der benachbarten Baustelle halber, wo auch gerade wieder ein neues Riesenhotel entstand (hier mit Mitreisendem im Bild). Nebenan entstand auch gerade der Eifelturm.
Die schicke große Kunstwelt des Hotels mit Batman-Themenshop und einen doch eindrucksvollen 3D-Batman-Kino-Vorführung (sinnfreier, aber effektvoller Kurzfilm) kann einem nach einem Tag doch schon auf den Geist gehen und man sehnt sich nach dem wahren Macao, das es ja auch irgendwo geben muss. Auch wenn man sich später an der guten Fressmeile des Hotels erfreuen kann und eine Fetisch-Multileinwand-Show mit einer Straps-Tänzerin auf dem nachgemachten Time Square im Innern des Hotels, irgendwo zwischen dem Hublot- und dem Tag-Heuer-Uhrenshop, schon zum zehnten Mal gesehen hat.
Nein nein, eine richtige Fetisschshow ist es nicht. Auch wenn die Darstellerin in dieser Hinsicht anderweitig bekannt sein soll. Hat mir einer erzählt. Junior tanzte zu den lauten Jazzklängen, während auf mehreren Bildschirmen die Hupfdohle das Tanzbein schwang.
Den Namen des Hotels habe ich wieder vergessen. "Movie Studio Hotel" oder irgendwie so.
...
...
Ah, "Studio City" heißt das Hotel. Lecker oben rechts in der Fressmeile ein Brötchen oder Sweet Bun mit einem Kotelett drauf. Simpel und ungeheuer typisch macarenisch, habe ich gehört.
Ob die Fetischtänzerin oder der allgegenwärtige Roboterverschnitt inspiriert vom alten deutschen Film "Metropolis" nun hübscher war, das überlasse ich in diesem ersten Teil dem Auge des geneigten Lesers. Ach so, die Hotels haben alle ein Kasio und Junior (4) und sein Reisekumpel haben regelmäßig erfolglos versucht, die strenge Einlasskontrolle >18 zu überwinden. Was recht lustig war. "Ablehnung im Leben muss er auch kennenlernen", bemerkte meine Frau weise dazu.
Beim Thema Reise nach Macao wäre ich fast negativ eingenommen gewesen, war mir doch ein negativer Reisebericht aus dem merkwürdigen Buch "Why China will never rule the world" von einer Art zornigem Englischlehrer aus Taiwan noch gut im Gedächtnis. In dieser von mir sogar mal elektronisch erworbenen grenzenlosen Hasstriade gegen China insgesamt schneidet auch Macao nicht gut ab. Ich hatte noch im Kopf, dass es irgendwie schmuddelig sei und das Sprechen von Portugiesisch, das sich aus der Zeit als portugiesische Kolonie bis um das Jahr 2000 erklären würde, nur vorgetäuscht sei. Um Touristen abzuzocken legt der Autor nahe.
Von Macao sah ich erstmal nur einen sauberen Flughafen. Und sofort denkt man, da müssten überall Portugiesen herumlaufen. Denn überall steht Portugiesisch zusammen mit Englisch und Chinesisch in traditionellen Schriftzeichen. Meist steht das Portugiesisch sogar zu oberst, wo man sich anstellen muss (für Deutsche nur ein Landing Visa, das man NICHT am Visakiosk abholt sondern einfach bei der Passkontrolle bekommt) und etc. pp.
Wenn man einmal den Reisebus verlassen hat, merkt man allerdings schnell, dass hier eigentlich niemand Portugiesisch spricht, ganz so wie es auch der oben referenzierte Autor bekritelt hatte. Portugiesisch ist Folklore und wird in Macao auf Straßenschildern und in Behördenvorgängen gepflegt. Schließlich sprechen klassisch humanistisch gebildete Leute in Deutschland ja auch manchmal ein paar Brocken Latein im Alltag. Keine Touristenabzocke wie der Chinahasser vermutet, sondern halt Tradition. Warum auch nicht. Man spricht Kantonesisch auf den Straßen, wie auch in Hongkong, was meine Madarin sprechende Frau nicht verstand. Aber viele Macarener sprechen auch Mandarin. Und ja, das Durchschnittsgesicht in Macaos Straßen ist natürlich ein Chinesisches, was auch klar sein sollte. Nur einmal habe ich veritabel Portugiesisch gehört, von zwei auch portugiesisch aussehenden Herren in ihren Spätfünfzigern in der Altstadt, die im Gegensatz der meisten anderen wahrnehmbaren westlichen Herren nicht das typische Tourioutfit (etwa Streifenhemd mit kurzen Ärmeln, kurze Hose und Sandalen nebst Backpack) und auch nicht den in den guten Hotels dominierenden grauen Anzug trugen.
Neben der charakterreichen Altstadt, die wie ein Mix zwischen Taipeis Schlichtwohnvierteln und portugiesischen Altstädten wirkt, besteht Macao aus vielen Baustellen und schon fertigen Themenhotels. Unseres ist im Bild und hatte sich das Thema Kino als allgegenwärtiges Aushängeschild gesetzt. Es gab also Metropolis-ähnliche Stahlfiguren überall und der hintere Teil des Hotels erinnerte von außen an Hollywood-Filmstudio-Hallen (nicht im Bild, linkerhand fängt es langsam an).
Ganz leise war das Hotelzimmer so ab 8 Uhr morgens nicht mehr, der benachbarten Baustelle halber, wo auch gerade wieder ein neues Riesenhotel entstand (hier mit Mitreisendem im Bild). Nebenan entstand auch gerade der Eifelturm.
Die schicke große Kunstwelt des Hotels mit Batman-Themenshop und einen doch eindrucksvollen 3D-Batman-Kino-Vorführung (sinnfreier, aber effektvoller Kurzfilm) kann einem nach einem Tag doch schon auf den Geist gehen und man sehnt sich nach dem wahren Macao, das es ja auch irgendwo geben muss. Auch wenn man sich später an der guten Fressmeile des Hotels erfreuen kann und eine Fetisch-Multileinwand-Show mit einer Straps-Tänzerin auf dem nachgemachten Time Square im Innern des Hotels, irgendwo zwischen dem Hublot- und dem Tag-Heuer-Uhrenshop, schon zum zehnten Mal gesehen hat.
Nein nein, eine richtige Fetisschshow ist es nicht. Auch wenn die Darstellerin in dieser Hinsicht anderweitig bekannt sein soll. Hat mir einer erzählt. Junior tanzte zu den lauten Jazzklängen, während auf mehreren Bildschirmen die Hupfdohle das Tanzbein schwang.
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...
Ah, "Studio City" heißt das Hotel. Lecker oben rechts in der Fressmeile ein Brötchen oder Sweet Bun mit einem Kotelett drauf. Simpel und ungeheuer typisch macarenisch, habe ich gehört.
Ob die Fetischtänzerin oder der allgegenwärtige Roboterverschnitt inspiriert vom alten deutschen Film "Metropolis" nun hübscher war, das überlasse ich in diesem ersten Teil dem Auge des geneigten Lesers. Ach so, die Hotels haben alle ein Kasio und Junior (4) und sein Reisekumpel haben regelmäßig erfolglos versucht, die strenge Einlasskontrolle >18 zu überwinden. Was recht lustig war. "Ablehnung im Leben muss er auch kennenlernen", bemerkte meine Frau weise dazu.
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