Das letzte intakte Land der Welt erlaubt einen merkwürdigen Blick auf die Welt
2019: Immer die selbe Routine. Morgens aufstehen, ein paar Vorkerungen für Junior treffen. Müll einsammeln in der Küche und eintüten, gucken, dass Frau ihren Wecker hört. Frühstück kaufen. Junior beim Schulbus oder in den Ferien wie jetzt bei Oma abliefern. In die Firma fahren. Beim Frühstück im Netz surfen. Spiegel.de und Guardian.com. Vieleicht mal die Trivia der TV-Serien lesen. Aha, bei The Walking Dead kommt Person X, seit 2 Staffeln tot, noch mal als Gast wieder. Schulterzuck. Aha, neue Serie über eine Pandemie, bei der nur unsere 5 Helden überleben. Arbeiten...
2020: Alles wie oben, nur ist irgendwie die Serienwelt in die Wirklichkeit geschwappt. Taiwan ist Corona-frei, aber die Welt ist im Fieber. Die US-"Regierung" hat das Regieren endgültig aufgegeben. Na ja gut, Trump. Der passt auch eher in die Serienwelt. Nur dass ich keine TV-Serien von Mel Brooks ("Spaceballs") gucken würde. Einreise nach Deutschland mit Frau wäre schwieriger als früher in die DDR. Notiz: Keine Druckerzeugnisse und Schusswaffen mitnehmen. Haben die Grenzer immer gesagt.
Taiwan gilt im Covid-verseuchten Deutschland immer noch als unsicheres Reiseland. Aus politischen Gründen. Weil wir China sind. Schulterzuck. Klar. Oder Brasilien oder vielleicht sind wir auf dem Mars. Weit genug weg von der Welt in Deutschland komme ich mir vor.
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Donnerstag, Juli 02, 2020
Montag, Mai 11, 2020
Wann wieder nach Deutschland
3 Szenarien
Kürzlich stand ja noch das Rückwandern nach Deutschland zur Diskussion, weil es Junior auf seiner Deutschen Schule doch recht schwerfällt mit dem Deutsch. Ihm fehlt ja ein deutsches Umfeld. Aber durch Corona ist das in weite Ferne gerückt. Doch wie sieht es überhaupt mit dem Reisen aus?
Szenario 1
Es gibt nie einen Impstoff oder eine Behandlung, aber Covid-19 verschwindet wie vor 100 Jahren die Spanische Grippe. Die hat 2 Jahre 11 Monate gedauert. Dann könnte ich wohl frühestens 2023 wieder auf Heimaturlaub und meine Mutter besuchen. Und die Uhrensammlung. Und das Auto in der Garage. Nicht ganz unrealistisch. Vorher würde ich es ungern tun, denn Covid-19 ist nun mal Russisches Roulett. Von Reisebeschränkungen Taiwans ganz abgesehen, das sich mit 0 Neufällen (seit 1 Woche, Stand 11.05.2020) abgeschottet hat.
Szenario 2
Wie 1, nur mit Behandlung, die die Todesrate geringer macht. Vermutlich bleibe es trotzdem bei Szenario 1. Oder würde ich das Restrisiko für Heimaturlaub in Kauf nehmen? Oder wäre ich dann eine Gefahr für meine Mutter, die um die 90 ist?
Szenario 3
Impfstoff 2021, für alle verfügbar 2022. Dann also erster Heimaturlaub in 2 Jahren.
Seufz. Ja danke China. Und guten Appetit beim rohe Krake futtern oder was als nächstes kommt.
Reiseschuhe und -Uhr werden u.U. nicht mehr benötigt...
Kürzlich stand ja noch das Rückwandern nach Deutschland zur Diskussion, weil es Junior auf seiner Deutschen Schule doch recht schwerfällt mit dem Deutsch. Ihm fehlt ja ein deutsches Umfeld. Aber durch Corona ist das in weite Ferne gerückt. Doch wie sieht es überhaupt mit dem Reisen aus?
Szenario 1
Es gibt nie einen Impstoff oder eine Behandlung, aber Covid-19 verschwindet wie vor 100 Jahren die Spanische Grippe. Die hat 2 Jahre 11 Monate gedauert. Dann könnte ich wohl frühestens 2023 wieder auf Heimaturlaub und meine Mutter besuchen. Und die Uhrensammlung. Und das Auto in der Garage. Nicht ganz unrealistisch. Vorher würde ich es ungern tun, denn Covid-19 ist nun mal Russisches Roulett. Von Reisebeschränkungen Taiwans ganz abgesehen, das sich mit 0 Neufällen (seit 1 Woche, Stand 11.05.2020) abgeschottet hat.
Szenario 2
Wie 1, nur mit Behandlung, die die Todesrate geringer macht. Vermutlich bleibe es trotzdem bei Szenario 1. Oder würde ich das Restrisiko für Heimaturlaub in Kauf nehmen? Oder wäre ich dann eine Gefahr für meine Mutter, die um die 90 ist?
Szenario 3
Impfstoff 2021, für alle verfügbar 2022. Dann also erster Heimaturlaub in 2 Jahren.
Seufz. Ja danke China. Und guten Appetit beim rohe Krake futtern oder was als nächstes kommt.
Reiseschuhe und -Uhr werden u.U. nicht mehr benötigt...
Freitag, Mai 08, 2020
Die Last des Deckels des Geschichtsbuchs...
...spürt man in Deutschland viel mehr auf sich lasten, als hier in Taiwan. Wo alles seinen normalen, hektischen Gang geht. Und manchmal nicht ganz so hektisch, weil viele Leute zu Hause bleiben. Da kann man sich endlich mal entspannen in sonst überfüllten Shoppingcentern. Auch wenn die vielleicht gerade umgebaut werden und man dann in irgendeiner Baustellenetage vor verrammelten Sperrholztoren steht, einen Meter vor dem Eisstadion, so wie wir neulich. Verdammte Umbauten im fast leeren Einkaufszentrum.
Selbstisolation gibt es hier mit derzeit 0 Coronafällen seit einer Woche oder so nicht.
Kein Social Distancing, sondern es liegt nur an der Brennweite.
Die Taiwan regierende DPP hat das Land jedenfalls perfekt durch die Corona-Krise gebracht, durch sofortige Abschottung von China und dem Rest der Welt in einem Staffelsystem. Hier ist nicht die Präsidentin auf den Werbetaschentüchern zu sehen. Der prochinesische Glatzkopf von der chinafreundlichen KMT wurde Gott sei Dank nicht gewählt. Sonst säße ich heute im Lockdown und die Regierung Taiwans würde sich überschwenglich für Corona in Peking bedanken, wie es gerade die Italiener tun.
Das eigentliche Drama der Corona-Krise ist freilich, dass ich vielleicht auf Jahre hinaus aus dem sicheren und flugmäßig abgeschotteten Taiwan nicht nach Deutschland zu meiner Uhrensammlung kann. Leider habe ich ja auf meinen Uhrmacher aus Hannover gehört, der mir empfholen hat, meine Schweizer Automatikuhren lieber im vergleichsweise trockenen Deutschland zu lassen. So bleibt mir nur eine chinesische Quarz, deren Batterie prompt aufgegeben hat und deren Rückseite schon verrostet ist (ja, Aluminium kann rosten - das ist NICHT die Uhr im Bild) und eine chinesische PARNIS, die ein PANERAI-Nachbau ist und nach dem Mond geht. Gut, +30 Sek/24h geht ja noch. Und meine geliebte Reiseuhr mit dem langen Namen HAMILTON Khaki Navy GMT 3, die hier ihre hübsche Kehrseite mit dem Glasboden zeigt und bis zu 3 Zeitzonen mechanisch anzeigen kann. Trotzdem trage ich die nette Automatik kaum. Schließlich erscheint es mir als Hohn, meine Reiseuhr zu tragen, wenn ich derzeit nicht reisen kann. ICH WILL ANDERE UHREN! Aber was ich auch aus China oder bei E-Bay bestellen wollte, drzeit kommt nichts an. OhneFlugzeuge keine Pakete. Ich muss mich mal fortschleichen zum Tissot-Händler, wenn Junior und Frau mich lassen. Vielleicht eine Tissot T-Race Automatik in Rose-Gold. Über das e gehört ein Accent.
Da ist das leere Kaufhaus, in dem wir eine Woche drauf fast in der Baustelle verschollen wären.
Nein, das ist kein PC-Store, der wegen Corona geschlossen hat, sondern ein Kids-Lasergun-Laden, wo die Kids im Pulk in dunklen Gängen rumrennen. Wie die alle auf mich geballert haben, gemein. In Corona-Zeiten machen wir solche Tripps aber nicht mehr.
Umgezogen sind wir auch, in eine größere Wohnung im selben Wohnblock. Und ich musste mich von der Katzenfrau verabschieden, die genau auf Augenhöhe an meinem Schreibtisch hing in der möblierten Wohnung. CATS ON CASSETTE AND CD ON OCTOBER 15! Das stand auf dem gerahmten Werbeplakat. Mach's gut, Kitty. Hmmm... ist das auch ein Internet-Fetisch? Ich frage nur, weil ich ja entsprechende Romane schreibe. Never Mind.
Ein Uhrengeschäft! Ein Uhrengeschäft! Rado mal rüber die Radomir. Leider war meine Frau dabei... Die haben zwar diese schwarzen Keramikdinger, aber in der Not frisst der Uhrliebhaber Fliesen. Nein, okay, ein Tissot-Stand war im 101-Einkaufszentrum gleich nebenan.
Und... bleiben Sie gesund in der wonderful new Chinese world of Corona.
Was die Überschrift bedeutet? Na ja, dass wir alle hier quasi Geschichte schreiben. Später können ein paar Milliarden Leute im Selbstverlag ihr "Corona: Ich war dabei!"-Buch veröffentlichen. Sowas, wie damals der Schönhuber.
Selbstisolation gibt es hier mit derzeit 0 Coronafällen seit einer Woche oder so nicht.
Kein Social Distancing, sondern es liegt nur an der Brennweite.
Die Taiwan regierende DPP hat das Land jedenfalls perfekt durch die Corona-Krise gebracht, durch sofortige Abschottung von China und dem Rest der Welt in einem Staffelsystem. Hier ist nicht die Präsidentin auf den Werbetaschentüchern zu sehen. Der prochinesische Glatzkopf von der chinafreundlichen KMT wurde Gott sei Dank nicht gewählt. Sonst säße ich heute im Lockdown und die Regierung Taiwans würde sich überschwenglich für Corona in Peking bedanken, wie es gerade die Italiener tun.
Das eigentliche Drama der Corona-Krise ist freilich, dass ich vielleicht auf Jahre hinaus aus dem sicheren und flugmäßig abgeschotteten Taiwan nicht nach Deutschland zu meiner Uhrensammlung kann. Leider habe ich ja auf meinen Uhrmacher aus Hannover gehört, der mir empfholen hat, meine Schweizer Automatikuhren lieber im vergleichsweise trockenen Deutschland zu lassen. So bleibt mir nur eine chinesische Quarz, deren Batterie prompt aufgegeben hat und deren Rückseite schon verrostet ist (ja, Aluminium kann rosten - das ist NICHT die Uhr im Bild) und eine chinesische PARNIS, die ein PANERAI-Nachbau ist und nach dem Mond geht. Gut, +30 Sek/24h geht ja noch. Und meine geliebte Reiseuhr mit dem langen Namen HAMILTON Khaki Navy GMT 3, die hier ihre hübsche Kehrseite mit dem Glasboden zeigt und bis zu 3 Zeitzonen mechanisch anzeigen kann. Trotzdem trage ich die nette Automatik kaum. Schließlich erscheint es mir als Hohn, meine Reiseuhr zu tragen, wenn ich derzeit nicht reisen kann. ICH WILL ANDERE UHREN! Aber was ich auch aus China oder bei E-Bay bestellen wollte, drzeit kommt nichts an. OhneFlugzeuge keine Pakete. Ich muss mich mal fortschleichen zum Tissot-Händler, wenn Junior und Frau mich lassen. Vielleicht eine Tissot T-Race Automatik in Rose-Gold. Über das e gehört ein Accent.
Da ist das leere Kaufhaus, in dem wir eine Woche drauf fast in der Baustelle verschollen wären.
Nein, das ist kein PC-Store, der wegen Corona geschlossen hat, sondern ein Kids-Lasergun-Laden, wo die Kids im Pulk in dunklen Gängen rumrennen. Wie die alle auf mich geballert haben, gemein. In Corona-Zeiten machen wir solche Tripps aber nicht mehr.
Umgezogen sind wir auch, in eine größere Wohnung im selben Wohnblock. Und ich musste mich von der Katzenfrau verabschieden, die genau auf Augenhöhe an meinem Schreibtisch hing in der möblierten Wohnung. CATS ON CASSETTE AND CD ON OCTOBER 15! Das stand auf dem gerahmten Werbeplakat. Mach's gut, Kitty. Hmmm... ist das auch ein Internet-Fetisch? Ich frage nur, weil ich ja entsprechende Romane schreibe. Never Mind.
Ein Uhrengeschäft! Ein Uhrengeschäft! Rado mal rüber die Radomir. Leider war meine Frau dabei... Die haben zwar diese schwarzen Keramikdinger, aber in der Not frisst der Uhrliebhaber Fliesen. Nein, okay, ein Tissot-Stand war im 101-Einkaufszentrum gleich nebenan.
Und... bleiben Sie gesund in der wonderful new Chinese world of Corona.
Was die Überschrift bedeutet? Na ja, dass wir alle hier quasi Geschichte schreiben. Später können ein paar Milliarden Leute im Selbstverlag ihr "Corona: Ich war dabei!"-Buch veröffentlichen. Sowas, wie damals der Schönhuber.
Mittwoch, April 22, 2020
Langfristig mit Corona leben
Ein Prognoseversuch
Als Bullet-Points:
- Covid19 wird vielleicht bei uns bleiben. Und immer mal wieder auftreten, etwa zusammen mit der Grippewelle.
- 2020 oder eher 2021 wird es ein antivirales Medikament geben, so dass Covid19 behandelt werden kann. Evtl. ein schon existierendes. Das ist aber kein Impfstoff. Dieser wird vielleicht kommen, aber vielleicht wie eine Grippeimpfung auch keinen 100%igen Schutz bieten.
-2021 werden die meisten Länder zurück zur Normalität finden. Mit kaum noch Kreuzfahrten. Viele schöne Schrottschiffe in der 3. Welt zum Ausschlachten. Mit weniger Flugreisen. Denn die schwedischen Teenanger schreien jetzt nicht nur "How dare you... CO2" sondern auch noch "was wenn gerade eine Seuche ausbricht und du in Weitwegistan festsitzt". Das Flugaufkommen wird mit 75% oder so eine Stabilisierung mit weniger Fluggesellschaft und etwas höhren Preisen erreichen.
Es wird wohl normal werden, dass man mit Erkältung eher zu Hause bleibt, als das Büro zu verseuchen und bei Fieber einen Covid19/Sars-Cov2 - Schnelltest bekommt. Wie auch schon jetzt, werden die meisten Erkrankten keine oder leichte Symptome haben. Wer schwerere bekommt, wird in fast allen Fällen mit der Medikation geheilt werden, ohne das bleibende Schäden zurückbleiben.
-2022 wird Taiwan wohl erst die Reisebeschränkungen aufheben und Ludigel seinen ersten Deutschlandurlaub inklusive fahren mit dem alt gewordenen Auto dort unternehmen. Denn weitgehend "coronafrei" wie Taiwan ist, wäre ein freiwilliges Eintauchen in die schöne neue Corona-Welt wohl nicht so populär, wenn auch nicht weiter schlimm wegen vorhandener Medikation.
- Individualverkehr wird allen wütenden schwedischen Teenagern zum Trotz wieder normaler werden. Wenn auch vermehrt Elektro. Denn in überfüllten Zügen angehustet zu werden wird zumindest für diejenigen, die 2019-2021 über 20 waren, für lange Zeit oder immer ein Schreckensbild bleiben.
Oder liege ich falsch? Wieso hat eigentlich noch keiner irgendeinen unverständlichen Vierer-Vers von Nostradamus ausgegraben, wo er angeblich Covid19 vorhergesagt hat?
Und der große Mandarin pustet über die Welt,
Mars hinkt im Saturn bei vollen Monden,
Die Nachtigall hat Durchfall.
Der Prinz spricht Torheiten unterm Orangenbaum.
... oder irgendwie so lese ich da die Verse immer.
Als Bullet-Points:
- Covid19 wird vielleicht bei uns bleiben. Und immer mal wieder auftreten, etwa zusammen mit der Grippewelle.
- 2020 oder eher 2021 wird es ein antivirales Medikament geben, so dass Covid19 behandelt werden kann. Evtl. ein schon existierendes. Das ist aber kein Impfstoff. Dieser wird vielleicht kommen, aber vielleicht wie eine Grippeimpfung auch keinen 100%igen Schutz bieten.
-2021 werden die meisten Länder zurück zur Normalität finden. Mit kaum noch Kreuzfahrten. Viele schöne Schrottschiffe in der 3. Welt zum Ausschlachten. Mit weniger Flugreisen. Denn die schwedischen Teenanger schreien jetzt nicht nur "How dare you... CO2" sondern auch noch "was wenn gerade eine Seuche ausbricht und du in Weitwegistan festsitzt". Das Flugaufkommen wird mit 75% oder so eine Stabilisierung mit weniger Fluggesellschaft und etwas höhren Preisen erreichen.
Es wird wohl normal werden, dass man mit Erkältung eher zu Hause bleibt, als das Büro zu verseuchen und bei Fieber einen Covid19/Sars-Cov2 - Schnelltest bekommt. Wie auch schon jetzt, werden die meisten Erkrankten keine oder leichte Symptome haben. Wer schwerere bekommt, wird in fast allen Fällen mit der Medikation geheilt werden, ohne das bleibende Schäden zurückbleiben.
-2022 wird Taiwan wohl erst die Reisebeschränkungen aufheben und Ludigel seinen ersten Deutschlandurlaub inklusive fahren mit dem alt gewordenen Auto dort unternehmen. Denn weitgehend "coronafrei" wie Taiwan ist, wäre ein freiwilliges Eintauchen in die schöne neue Corona-Welt wohl nicht so populär, wenn auch nicht weiter schlimm wegen vorhandener Medikation.
- Individualverkehr wird allen wütenden schwedischen Teenagern zum Trotz wieder normaler werden. Wenn auch vermehrt Elektro. Denn in überfüllten Zügen angehustet zu werden wird zumindest für diejenigen, die 2019-2021 über 20 waren, für lange Zeit oder immer ein Schreckensbild bleiben.
Oder liege ich falsch? Wieso hat eigentlich noch keiner irgendeinen unverständlichen Vierer-Vers von Nostradamus ausgegraben, wo er angeblich Covid19 vorhergesagt hat?
Und der große Mandarin pustet über die Welt,
Mars hinkt im Saturn bei vollen Monden,
Die Nachtigall hat Durchfall.
Der Prinz spricht Torheiten unterm Orangenbaum.
... oder irgendwie so lese ich da die Verse immer.
Dienstag, April 14, 2020
Haha, Taiwan gibt es nicht und Deutschland ist sicher vor Corona
Israel
das sicherste Land in Sachen Corona, Deutschland auf Platz zwei. Eine
offizielle Statistik, die WHO-Material verwendet. Wenn man im weitgehend
Corona-freien Taiwan sitzt wie ich, kann man da Lachkrämpfe kriegen.
Bei 22 Millionen Leuten dicht an China dran haben wir unter 400 in
Fälle, die meisten Auslandsrückkehrer in Quarantäne. Wegen schneller
Isolation von China (Flüge, Reisende).
Taiwan taucht da nicht mal auf, weil die WHO Taiwan auf Geheiß der VR-China boykottiert.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/im-laender-vergleich-liegt-deutschland-sehr-weit-vorn-a-ebae15df-eca1-4daf-ae5b-8efcad11ee28
Andere Länder sollen sich von Deutschland was abschneiden, heißt es beim SPIEGEL. Klar, hat man die Sehenden aus der Statistik genommen, sind die Einäugigen die Scharfseher.
Taiwan taucht da nicht mal auf, weil die WHO Taiwan auf Geheiß der VR-China boykottiert.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/im-laender-vergleich-liegt-deutschland-sehr-weit-vorn-a-ebae15df-eca1-4daf-ae5b-8efcad11ee28
Andere Länder sollen sich von Deutschland was abschneiden, heißt es beim SPIEGEL. Klar, hat man die Sehenden aus der Statistik genommen, sind die Einäugigen die Scharfseher.
Corona... wie lange
Wir sind alle Virenexperten geworden. Zeit also auch für meinen Senf
Während sich erste Kurven abflachen, wird bereits viel in Europa und den USA von einer Lockerung oder gar Aufhebung des "Lockdowns" gesprochen. Ist es wirklich schon soweit, ist es wirklich schon so spät? Wer hat nur an der Uhr gedreht? So ähnlich wird in der deutschen Fassung von Tom und Jerry gesungen, wenn ich mich recht erinnere.
Nun, man muss kein großer Experte sein. Ich denke es ist ganz einfach. Die letzte Pandemie ging von Januar 1918 bis Dezember 1920 in drei Wellen, wie ich ergooglet habe. Ohne Impfstoff. Natürlicher Verlauf wohl. Ähnlich ansteckend, nur noch tödlicher. Aber die Todesrate spielt wohl nicht so eine große Rolle bei der Dauer, denke ich. Jedenfalls nicht, solange das Ganze nicht Menschheits-bedrohend wird.
Das sind also etwa 2 Jahre und 11 Monate.
"In 18 Monaten steht vermutlich ein Impfstoff zur Verfügung" hieß es am Anfang. Wenn man davon ausgeht, das erst in 24 Monaten flächendeckend geimpft werden kann auf der Welt, arme Länder leider ausgenommen denke ich, dann können wir diesmal wohl mit etwas über 2 Jahren rechnen. In zwei Jahren kann man - vielleicht nur mit Impfpass - wieder relativ normal fliegen, denke ich.
Ein Shutdown unserer Länder bis dahin wird nicht gehen. Oder die liberalen westlichen Gesellschaften werden irrsinnigerweise wegen seuchenbedingter Unfreiheit umfallen und durch Diktaturen ersetzt werden.
Gucken wir, was passiert. Ich habe noch ein FDJ-Hemd im Schrank (als Touri in Ostberlin von kopfschüttelnden Verkäuferinnen gekauft 1986 oder so). Für schwarze oder braune ist notfalls auch noch Platz. Wieder nur touri-mäßig, dann bliebe ich in Taiwan.
Over and out, der Roman wartet.
Während sich erste Kurven abflachen, wird bereits viel in Europa und den USA von einer Lockerung oder gar Aufhebung des "Lockdowns" gesprochen. Ist es wirklich schon soweit, ist es wirklich schon so spät? Wer hat nur an der Uhr gedreht? So ähnlich wird in der deutschen Fassung von Tom und Jerry gesungen, wenn ich mich recht erinnere.
Nun, man muss kein großer Experte sein. Ich denke es ist ganz einfach. Die letzte Pandemie ging von Januar 1918 bis Dezember 1920 in drei Wellen, wie ich ergooglet habe. Ohne Impfstoff. Natürlicher Verlauf wohl. Ähnlich ansteckend, nur noch tödlicher. Aber die Todesrate spielt wohl nicht so eine große Rolle bei der Dauer, denke ich. Jedenfalls nicht, solange das Ganze nicht Menschheits-bedrohend wird.
Das sind also etwa 2 Jahre und 11 Monate.
"In 18 Monaten steht vermutlich ein Impfstoff zur Verfügung" hieß es am Anfang. Wenn man davon ausgeht, das erst in 24 Monaten flächendeckend geimpft werden kann auf der Welt, arme Länder leider ausgenommen denke ich, dann können wir diesmal wohl mit etwas über 2 Jahren rechnen. In zwei Jahren kann man - vielleicht nur mit Impfpass - wieder relativ normal fliegen, denke ich.
Ein Shutdown unserer Länder bis dahin wird nicht gehen. Oder die liberalen westlichen Gesellschaften werden irrsinnigerweise wegen seuchenbedingter Unfreiheit umfallen und durch Diktaturen ersetzt werden.
Gucken wir, was passiert. Ich habe noch ein FDJ-Hemd im Schrank (als Touri in Ostberlin von kopfschüttelnden Verkäuferinnen gekauft 1986 oder so). Für schwarze oder braune ist notfalls auch noch Platz. Wieder nur touri-mäßig, dann bliebe ich in Taiwan.
Over and out, der Roman wartet.
Freitag, März 27, 2020
Say Hi to the Xi-Jinping Virus
Wie soll man den Virus oder die Krankheit nennen?
Für Frau und mich ist es grundsätzlich der "Wuhan-Virus". Das ist bei den Taiwanern populär, die gerne gegen die Chinesen schießen dabei. Auch die vom Virus augelöste Krankheit COVID-19 wurde bisweilen in taiwanischen Social Networks so übersetzt:
CHINA OUTPUT VIRUS IN DECEMBER 2019
Nun soll man das in der Welt nicht übernehmen, weil sonst asiatisch aussehende Menschen in aller Welt angegriffen werden. Aber die Taiwaner, als eine Art Abkömmlinge der Chinesen, haben da keine Hemmungen. Schließlich beansprucht China ständig das Territorium des demokratischen Taiwan, droht ihnen ständig mit Krieg, schickt seine Umweltverschmutzung rüber und hat dafür gesorgt, dass Taiwan nicht in die WHO kann. Deswegen misstraut man hier China extrem und hat eigene Prozeduren entwickelt. Die haben Taiwan bis data fast virusfrei gehalten. Durch Auslandsrückkehrer, die in Quarantäne kommen, ist die Zahl von 50 auf 200 gestiegen, die letzten Tage.
Für Frau und mich ist es grundsätzlich der "Wuhan-Virus". Das ist bei den Taiwanern populär, die gerne gegen die Chinesen schießen dabei. Auch die vom Virus augelöste Krankheit COVID-19 wurde bisweilen in taiwanischen Social Networks so übersetzt:
CHINA OUTPUT VIRUS IN DECEMBER 2019
Nun soll man das in der Welt nicht übernehmen, weil sonst asiatisch aussehende Menschen in aller Welt angegriffen werden. Aber die Taiwaner, als eine Art Abkömmlinge der Chinesen, haben da keine Hemmungen. Schließlich beansprucht China ständig das Territorium des demokratischen Taiwan, droht ihnen ständig mit Krieg, schickt seine Umweltverschmutzung rüber und hat dafür gesorgt, dass Taiwan nicht in die WHO kann. Deswegen misstraut man hier China extrem und hat eigene Prozeduren entwickelt. Die haben Taiwan bis data fast virusfrei gehalten. Durch Auslandsrückkehrer, die in Quarantäne kommen, ist die Zahl von 50 auf 200 gestiegen, die letzten Tage.
Ich persönlich rede gerne vom Xi-Jinping - Virus, bekannt nach dem chin. Staatschef.
Freitag, März 20, 2020
Das Leben in Zeiten der Corona
Hat nicht mal Gabriel Garcia Marques so etwas geschrieben? Nur mit Cholera...
Was tun in Zeiten von Corona? Nun, bei Familie Ludigel hat sich die angestrebte Rückwanderung nach Deutschland, mit der möglichen Last-Minute Alternative England nun zumindest bis zur Zeit nach Corona erledigt. Also vermutlich bis 2023, denn ähnlich wie die Spanische Grippe 1918/19 wird das Ganze wohl knapp zwei Jahre dauern. Der angebliche Vorteil von Impfstoffen und Anti-Grippe-Mitteln fällt ja offenbar weg, weil man zwar auf Vogelgrippeviren eingestellt war, nicht aber auf Corona-Viren.
Wir haben im selben Wohnblock eine neue, größere Wohnung bezogen. Wieder möbliert, man weiß ja nie, wie lange man bleibt. Wenn ich nach Deutschland und der EU gucke, graust es mir ob der Führungslosigkeit daheim. Angela Merkel wartet nur noch, bis ihre 16 Jahre Haft im Kanzleramt - in dem sie im Nichtstun unersetzlich ist - abgelaufen sind. Gesundheitsminister Spahn verklagt seinen Frisör - sollte er jedenfalls - und niemand hatte Zeit für taiwanische Krisenvorsorge. Weshalb das Land nun eine Spielwiese für den Virus ist. Grenzen zu und Chinareisende in Quarantäne wäre ja "rassistisch" gewesen. Es claro.
Von der Leyen kann sowieso vieles, aber nichts, was mit Regierungsaufgaben zu tun hat. Nun ist sie hochgelobt zur EU und gefährdet dort durch Komplettversagen die ganze Institution, die sie leiten soll. Man sieht jetzt, dass eine schwerfällige, bürokratische EU nicht nur nervig, sondern sogar lebengefährlich ist. Denn sie zieht Kompetenzen an sich, mit denen sie nicht umgehen kann. Wir bräuchten keine nationalen Alleingänge, sondern einen europäischen Bundesstaat. Oder wir müssen die EU wieder in eine Freihandelszone verwandeln.
Persönlich denke ich an mein Auto, das in der deutschen Garage wartend im Sommer mal gefahren werden muss. Da werde ich wohl jemanden für bezahlen. An meine Mutter mit fast 90 oder einen kranken, guten Bekannten will ich lieber nicht denken. Die leben gefährlich, in der neuen chinesischen Wunderwelt, die Europa geworden ist. Tier des Jahres 2020 ist sicher der Pangolin und der große Sommerhit wird "I kissed a Pangolin and I liked it" gesungen von den CCP-Singers.
Sonst bin ich meist am Nasenduschen, um ja keine Erkältungssymptome zu haben, die mich in Taiwan sonst immer verfolgen. Im Winter ist es halt heizungslos kalt mit kalter Zugluft im Büro und im Sommer Klimaanlagen-kalt mit kalter Zugluft aus dem selbigen. Gestern ging mir das kurz auf die Bronchen, ging aber mit Nasendusche, Gurgeln und 2 Stunden Schlaf wieder weg. Kriegt man schon kurz die Corona-Panik. Und, ach ja, Gummibärchen. Die helfen bei mir gegen diese leichten Erkältungen, die hier ständig anfliegen wollen und beruhigen auch die Nasennebenhöhlen.
Wie geht es weiter? Nun, vermutlich wirtschaftliche Depression, Geldentwertung und irgendwo Krieg, wie immer in solchen historischen Phasen. Oder ich irre mich. Wäre doch nett.
Was tun in Zeiten von Corona? Nun, bei Familie Ludigel hat sich die angestrebte Rückwanderung nach Deutschland, mit der möglichen Last-Minute Alternative England nun zumindest bis zur Zeit nach Corona erledigt. Also vermutlich bis 2023, denn ähnlich wie die Spanische Grippe 1918/19 wird das Ganze wohl knapp zwei Jahre dauern. Der angebliche Vorteil von Impfstoffen und Anti-Grippe-Mitteln fällt ja offenbar weg, weil man zwar auf Vogelgrippeviren eingestellt war, nicht aber auf Corona-Viren.
Wir haben im selben Wohnblock eine neue, größere Wohnung bezogen. Wieder möbliert, man weiß ja nie, wie lange man bleibt. Wenn ich nach Deutschland und der EU gucke, graust es mir ob der Führungslosigkeit daheim. Angela Merkel wartet nur noch, bis ihre 16 Jahre Haft im Kanzleramt - in dem sie im Nichtstun unersetzlich ist - abgelaufen sind. Gesundheitsminister Spahn verklagt seinen Frisör - sollte er jedenfalls - und niemand hatte Zeit für taiwanische Krisenvorsorge. Weshalb das Land nun eine Spielwiese für den Virus ist. Grenzen zu und Chinareisende in Quarantäne wäre ja "rassistisch" gewesen. Es claro.
Von der Leyen kann sowieso vieles, aber nichts, was mit Regierungsaufgaben zu tun hat. Nun ist sie hochgelobt zur EU und gefährdet dort durch Komplettversagen die ganze Institution, die sie leiten soll. Man sieht jetzt, dass eine schwerfällige, bürokratische EU nicht nur nervig, sondern sogar lebengefährlich ist. Denn sie zieht Kompetenzen an sich, mit denen sie nicht umgehen kann. Wir bräuchten keine nationalen Alleingänge, sondern einen europäischen Bundesstaat. Oder wir müssen die EU wieder in eine Freihandelszone verwandeln.
Persönlich denke ich an mein Auto, das in der deutschen Garage wartend im Sommer mal gefahren werden muss. Da werde ich wohl jemanden für bezahlen. An meine Mutter mit fast 90 oder einen kranken, guten Bekannten will ich lieber nicht denken. Die leben gefährlich, in der neuen chinesischen Wunderwelt, die Europa geworden ist. Tier des Jahres 2020 ist sicher der Pangolin und der große Sommerhit wird "I kissed a Pangolin and I liked it" gesungen von den CCP-Singers.
Sonst bin ich meist am Nasenduschen, um ja keine Erkältungssymptome zu haben, die mich in Taiwan sonst immer verfolgen. Im Winter ist es halt heizungslos kalt mit kalter Zugluft im Büro und im Sommer Klimaanlagen-kalt mit kalter Zugluft aus dem selbigen. Gestern ging mir das kurz auf die Bronchen, ging aber mit Nasendusche, Gurgeln und 2 Stunden Schlaf wieder weg. Kriegt man schon kurz die Corona-Panik. Und, ach ja, Gummibärchen. Die helfen bei mir gegen diese leichten Erkältungen, die hier ständig anfliegen wollen und beruhigen auch die Nasennebenhöhlen.
Wie geht es weiter? Nun, vermutlich wirtschaftliche Depression, Geldentwertung und irgendwo Krieg, wie immer in solchen historischen Phasen. Oder ich irre mich. Wäre doch nett.
Donnerstag, März 19, 2020
Die Zukunft...
Ein düstere Zukunfskulisse
Wenn ich, etwa für zukünftige Romane, eine realistische Zukunfskulisse entwickelnwürde, fiele mir für die nächste Zeit folgendes ein:
-Kollaps des Euro
-Kollaps der EU
-China als neue Weltmacht der nächsten Jahrzehnte, der sich alle an die Rockzipfel hängen, um 2022 nach Corona die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Stichwort neue Seidenstraße.
Irgendwann sagt keiner mehr einen Piep, wenn sie Taiwan schlucken.
Over and out.
Wenn ich, etwa für zukünftige Romane, eine realistische Zukunfskulisse entwickelnwürde, fiele mir für die nächste Zeit folgendes ein:
-Kollaps des Euro
-Kollaps der EU
-China als neue Weltmacht der nächsten Jahrzehnte, der sich alle an die Rockzipfel hängen, um 2022 nach Corona die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Stichwort neue Seidenstraße.
Irgendwann sagt keiner mehr einen Piep, wenn sie Taiwan schlucken.
Over and out.
Donnerstag, März 12, 2020
Corona, Taiwan, Deutschland
Berlin tut nix, Taipei dämmt ein...
Bloggen in Kurzform. Taiwan hat zu Beginn des Wuhan- aka Corona-Virus sofort Reisende aus China (die betroffende Provinz) erfasst und in die Heimisolation gezwungen. Angeblich mit einer fiesen Handy-App, die Alarm schlagen kann wie eine Fußfessel. Kenne so etwas von meiner Firma und dem Heimarbeits-Angebot. Dann wurden präventiv die Schulen geschlossen für 2 Wochen.
Heute den 12.03.2020 hat Taiwan nur 50 Fälle und es wächst nur einstellig. Bei 23 Mio. Einwohnern. Deutschland mit 80 Mio (wie viel genau weiß ich nicht) hat heute Morgen 1966 Fälle gemeldet. Es wächst dreistellig mittlerweile.
Deutschland wartet, bis sich die Krankheit durch die Bevölkerung gebrannt hat. Spart Rente. Mache mir Sorgen um chronisch kranke Bekannte und meine Mutter, die auf die 90 zugeht.
Over and out, was soll man sonst noch sagen dazu.
Außer, dass der nächste Virus, den Peking schon vorbereitet, SOL heißen sollte. Ausgleichende Gerechtigkeit.
Bloggen in Kurzform. Taiwan hat zu Beginn des Wuhan- aka Corona-Virus sofort Reisende aus China (die betroffende Provinz) erfasst und in die Heimisolation gezwungen. Angeblich mit einer fiesen Handy-App, die Alarm schlagen kann wie eine Fußfessel. Kenne so etwas von meiner Firma und dem Heimarbeits-Angebot. Dann wurden präventiv die Schulen geschlossen für 2 Wochen.
Heute den 12.03.2020 hat Taiwan nur 50 Fälle und es wächst nur einstellig. Bei 23 Mio. Einwohnern. Deutschland mit 80 Mio (wie viel genau weiß ich nicht) hat heute Morgen 1966 Fälle gemeldet. Es wächst dreistellig mittlerweile.
Deutschland wartet, bis sich die Krankheit durch die Bevölkerung gebrannt hat. Spart Rente. Mache mir Sorgen um chronisch kranke Bekannte und meine Mutter, die auf die 90 zugeht.
Over and out, was soll man sonst noch sagen dazu.
Außer, dass der nächste Virus, den Peking schon vorbereitet, SOL heißen sollte. Ausgleichende Gerechtigkeit.
Freitag, März 06, 2020
Corona! Wir fahrn nach Lodz
Es hätte ja viel zu berichten gegeben, aber der nächste Roman will auch geschrieben werden
In meiner Romanwelt hat ja eine Alien-Naniten - Technologie die Menschheit schon seit der Steinzeit infiziert. Ein abgestürzter Raumfahrer hat unwillentlich die Menschheit infiziert. Die nanotechnologischen Gerätchen sollen eigentlich nur eine Hirn- zu Hirn-Kommunikation ermöglichen. Aufgespalten in verschiedene Dienste wie Bild-, Ton- und Emotions-Kommunikation. Inklusive kommt auch ein ganzes Jenseits, das auf der Hardware der Gehirne läuft, normalerweise auf deren Heimatplaneten noch ein Server drin hatte und so ein Mittagspausen-Pläuschchen mit verstorbenen Verwandten ermöglicht hat, die in einer Fantasyumgebung glücklich in Wunschumgebungen existieren. Bei mir wäre das vermutlich eine Humphrey-Bogart - artige Hotelbar mit flappendem Ventilator und endlosen Mojitos und Daiquiries. Und den wunderschönen Asphaltschwalben in durchsichtigen Fummeln, die ich wieder wegscheuche wie damals im Hotel Commodoro, Havanna und die mir dann in perfektem Deutsch erkären, dass sie in Halle Elektrotechnik unter Erich studiert haben und ich gefälligst ein bisschen freundlicher sein soll.
Nur weil die Technik mit menschlichen Hirnen nicht so ganz funktioniert und längst mutiert ist, verwandelt sie gerade die Herren in sadistische Serientäter, die die Fähigkeit zur Verbindung mit fremden Hirnen in einen Machtrausch versetzt. In meinen Romanen, nicht in Havanna.
Das alles fing recht unschuldig mit dem vergleichsweise harmlosen Roman "Die Kellerfrau" an, wo ein Journalist ein überlebendes Opfer eines solchen Täters findet und dann ganz technologiefrei in einen Strudel aus SM und Mord verstrickt wird. Gekauft hat das fast niemand und ich hätte mich in die Legion der Selbstverleger einreihen können, die 1-5 Exemplare im Monat verkaufen. Aber unter dem Titel FUNDSACHE SEXSKLAVIN ging das Ding anfangs weg wie warme Semmel und bescherte mir meine ersten monatlichen Hunderte als freier Autor. Heute verkauft sich das Ding kaum noch, abgesehen von der AMAZON-E-Book - Flatrate. Sicher weil die Nachfolgebände wesentlich härter sind. Denn das habe ich gemerkt, desto brutaler die Handlung, desto höher die Verkaufszahlen. Tabubruch-Literatur nenne ich das und sie verkauft sich auf Amazon so gut, dass bestimmt auch irgendeine Alien-Nanite in den Hirnen der Menschen sitzt und sie nach Sadismus dürsten lässt. Die Konkkurenz schreibt meist mit Exkrementen und Schleim und Behinderungen. Oder deutet nur an, bis man vor Langeweile mit dem Kopf auf die Tischplatte schlägt oder schreibt jeden Satz mit Ausrufezeichen.
Er fesselt Sie! Sie schreit! Sie kann es nicht glauben!
Ich hingegen habe die gute alte Kellerfrau (s.o.) dann ins Extreme extrapoliert und heute schneiden und sägen meine Täter, bis die Schwarte kracht und der Rubel rollt ein bisschen mehr. Zahlt die Miete, aber mehr auch nicht. Mit SKLAVIN NULL (ursprünglich "Engelstränen des Wahnsinns" heißend) wird es schon deutlich rabiater, aber hier macht auch die Alien-Technologie ihr Debut. Fortgesetzt wird das ganze in DER NEUE HEXENHAMMER, ein Roman über eine durchgeknallte Familie in meiner niedersächsischen Heimatstadt, die längst völlig wahnsinnig geworden die Tradition eines Vorfahren fortsetzen will, der mit Alien-Artefakten und Nanitendetektoren Jagd auf Frauen gemacht hat, bei denen die Geräte halt ausschlagen. Und die entsprechend selbst nanitengestützte Manipulationsfähigkeiten hatten. Es kommt nach unnötig detailliert geschilderten Folterungen auf über 300 Seiten zum Showdown mit einem Druidenorden, der die Naniten mit Magie verwechselt und wiederum die Hexenjäger verfolgt. Ich musste mich in den Mega-brutalen Roman "Der Neue Hexenhammer" selbst in einer jüngeren Version hineinschreiben und am Schluss die Bösewichte umlegen lassen, sonst hätte ich das brutale Zeug psychisch nicht verdauen können.
Die Geschichte setzt sich fort, mit einem Roman namens "DER HEXENZIRKEL DER SADO-CHIRURGIN", einem abgedrehten Titel, der dem Prinzip folgt, wie die BILD-Zeitung früher Schlagzeilen generiert hat laut Günter Wallraff. "Deutscher Schäferhund leckt Blondine Brustkrebs weg" war da angeblich ein Schlagzeilen-Muster und nach dem Prinzip ist eben auch der Hexenzirkel zu seinem Namen gekommen. Hier gibt es einen Showdown zwischen Druiden, Hexen und Hexenjägern und diesmal geht es sogar raus in All. Aber wie gesagt, das Machwerk schreibe ich gerade. Meine Leser mögen die Handlungsteile eher weniger und verlangen schon mal mehr Sex und mehr Gewalt per Leserbrief, so dass ich bisweilen die Romane in den Harten Editionen nachgewürzt habe. Ein paar Rohrstockhiebe mehr und noch ein Nanitenzombie als Zugabe im Epilog sind ja so eine Mühe nicht.
Viren. Ach so, Corona. Ja, einen passenden Roman habe ich auch, abseites des oben genannten Naniten-Universums. In "DAS HAUS DER TAUSEND QUALEN" wird eine Frau wieder mal über 200 Seiten gefoltert, bis sich alles in einem Endzeit-Szenario auflöst. Ein grausamer, klaustophobischer Horrortrip, den ich unter Kopfschmerzen und einer Nasennebenhöhlenentzündung geschrieben habe. Sogar ich hatte beim Schreiben Alpträume. In "DER HUCOW-VIRUS" verwandelt ein unbekannter Virus die Damenwelt in ... Sie können es sich vielleicht denken. Der Roman ist unter einem anderen Pseudonym erschienen, denn die Naniten haben halt auch mein Hirn längst zerrüttet und so habe ich mich in multiple Autoren aufgespalten. Die erste Version des Romans war ein satirischer Take auf die Tendenz der Männerwelt, die Damen immer nur auf die Oberweite zu reduzieren. Aber vor der Veröffentichung musste ich noch mal reichlich nachwürzen, so dass das Endprodukt die übliche Menge an Sex und sinnloser fetischistischer Gewalt enthält. Für Fetische ist das Internet immer eine denkbar gute Fundgrube. Man wundert sich ja schon, was es alles an Fetischen gibt. Mit Gummi muss ich auch mal was schreiben, vielleicht eine Persiflage auf die gängigen Katzenromane, bei denen die Detektivkatze in wirklichkeit eine gummifetischistische Catwoman ist oder so etwas. Ich weiß, klingt verrückt, aber so etwas lesen die Leute nun mal. Bei Gummi denke ich immer an Taucheranzug, aber gut, warum nicht. Sie merken also, all die Fetische in meinen Romanen sind nicht meine und entstanden ist das ganze Zeug aus einer ursprünglich mal für dieses Blog geplanten Satire auf diese schrecklichen "50 Shades of Grey"-Romane und Filme. Aber irrgendwie wurde mir beim Schreiben damals langweilig. Sir Fuckingsburough aus Intercourseshire wurde dann zu einem Serienmörder und so nahm das ganze Elend seinen Durchlauf.
Das bestverkaufende Buch ist freilich eine Storysammlung, die ich nach den verschiedenen Graden der Verrücktheit in verschiedene Autoren-Pseudonyme unterteilt habe. Hier tritt die Handlung hinter blanker, sinnloser sexueller Gewalt noch mehr in den Hintergrund, stets mit einem Psycho-Dreher Ende. Ich bin froh, dass ich diesen Blumenstrauß der Blüten des Wahnsinns längst fertig habe, damals waren die Alpträume doch etwas heftig.
So... ach so... Sie wollten meine Kommentare zu Corona hören. Nun, eigentlich sollte mein nächster Roman einer werden, wo eine grippeähnliche Pandemie die Welt so entvölkert, dass am Schluss nur die Nasenduscher übrig bleiben. Eine Welt, nur von Nasenduschern bevölkert, herrlich. Da ich die Tage aber immer hektisch am Nasenduschen bin, um nur keine erkältungsähnlichen Symptome zu haben, ist mir das Ganze mittlerweile viel zu realistisch geworden.
Ach so... Corona. Ja, bleiben Sie am Besten in Deutschland daheim und lesen Sie viel. Aber nicht von mir, das ist wirklich nicht für jedermann, ich füge hier ja nicht mal Links ein. Meine Selbstverlegerkolleginnen und Kollegen schreiben viel Besseres. Die Mädels immer Romane von Kurtisanen, die in Fantasywelten ihren Prinzen finden müssen oder ihr Wolkenschloss, die Männer irgendwas von Drachen auf denen man reitet. Keine Ahnung, ob das eine Metapher für ihre Ehefrauen ist. Oder einer schreibt Segelbücher. Die sind bestimmt auch toll, ob man nun die Ohren dafür hat oder nicht. Lesen Sie bitte das, nicht mein Zeug. Ach ja, einer beschreibt, wie er ein TINY HOUSE selbst baut. Das klingt doch spannend. Finde ich wirklich und würde es in einer anderen Welt bestimmt sogar lesen. Einer, in der ich anderes als zwei linke Hände habe.
So... halten Sie die Ohren steiff, aber nicht zu nah an andere Leute und wenn nächste Woche wirklich Aliens landen, würde es mich auch nicht wundern. Ich meine, bei all dem Schwachsinn, den wir in den letzten Jahren etragen müssten, würde das ins Bild passen. Brexit, Trump, Pandemie, Menno. Aber andererseits, wenn das Ufo aufgeht und das grüne Alien seinen Spruch "Resistance is futile, you will be assimilated into the Great Galactic Zhul Empire" aufsagt, fällt er sicher fünf Minuten später tot um. Wegen Corona.
Guten Abend.
In meiner Romanwelt hat ja eine Alien-Naniten - Technologie die Menschheit schon seit der Steinzeit infiziert. Ein abgestürzter Raumfahrer hat unwillentlich die Menschheit infiziert. Die nanotechnologischen Gerätchen sollen eigentlich nur eine Hirn- zu Hirn-Kommunikation ermöglichen. Aufgespalten in verschiedene Dienste wie Bild-, Ton- und Emotions-Kommunikation. Inklusive kommt auch ein ganzes Jenseits, das auf der Hardware der Gehirne läuft, normalerweise auf deren Heimatplaneten noch ein Server drin hatte und so ein Mittagspausen-Pläuschchen mit verstorbenen Verwandten ermöglicht hat, die in einer Fantasyumgebung glücklich in Wunschumgebungen existieren. Bei mir wäre das vermutlich eine Humphrey-Bogart - artige Hotelbar mit flappendem Ventilator und endlosen Mojitos und Daiquiries. Und den wunderschönen Asphaltschwalben in durchsichtigen Fummeln, die ich wieder wegscheuche wie damals im Hotel Commodoro, Havanna und die mir dann in perfektem Deutsch erkären, dass sie in Halle Elektrotechnik unter Erich studiert haben und ich gefälligst ein bisschen freundlicher sein soll.
Nur weil die Technik mit menschlichen Hirnen nicht so ganz funktioniert und längst mutiert ist, verwandelt sie gerade die Herren in sadistische Serientäter, die die Fähigkeit zur Verbindung mit fremden Hirnen in einen Machtrausch versetzt. In meinen Romanen, nicht in Havanna.
Ein Update war doch echt mal nötig, oder?
Das alles fing recht unschuldig mit dem vergleichsweise harmlosen Roman "Die Kellerfrau" an, wo ein Journalist ein überlebendes Opfer eines solchen Täters findet und dann ganz technologiefrei in einen Strudel aus SM und Mord verstrickt wird. Gekauft hat das fast niemand und ich hätte mich in die Legion der Selbstverleger einreihen können, die 1-5 Exemplare im Monat verkaufen. Aber unter dem Titel FUNDSACHE SEXSKLAVIN ging das Ding anfangs weg wie warme Semmel und bescherte mir meine ersten monatlichen Hunderte als freier Autor. Heute verkauft sich das Ding kaum noch, abgesehen von der AMAZON-E-Book - Flatrate. Sicher weil die Nachfolgebände wesentlich härter sind. Denn das habe ich gemerkt, desto brutaler die Handlung, desto höher die Verkaufszahlen. Tabubruch-Literatur nenne ich das und sie verkauft sich auf Amazon so gut, dass bestimmt auch irgendeine Alien-Nanite in den Hirnen der Menschen sitzt und sie nach Sadismus dürsten lässt. Die Konkkurenz schreibt meist mit Exkrementen und Schleim und Behinderungen. Oder deutet nur an, bis man vor Langeweile mit dem Kopf auf die Tischplatte schlägt oder schreibt jeden Satz mit Ausrufezeichen.
Er fesselt Sie! Sie schreit! Sie kann es nicht glauben!
Ich hingegen habe die gute alte Kellerfrau (s.o.) dann ins Extreme extrapoliert und heute schneiden und sägen meine Täter, bis die Schwarte kracht und der Rubel rollt ein bisschen mehr. Zahlt die Miete, aber mehr auch nicht. Mit SKLAVIN NULL (ursprünglich "Engelstränen des Wahnsinns" heißend) wird es schon deutlich rabiater, aber hier macht auch die Alien-Technologie ihr Debut. Fortgesetzt wird das ganze in DER NEUE HEXENHAMMER, ein Roman über eine durchgeknallte Familie in meiner niedersächsischen Heimatstadt, die längst völlig wahnsinnig geworden die Tradition eines Vorfahren fortsetzen will, der mit Alien-Artefakten und Nanitendetektoren Jagd auf Frauen gemacht hat, bei denen die Geräte halt ausschlagen. Und die entsprechend selbst nanitengestützte Manipulationsfähigkeiten hatten. Es kommt nach unnötig detailliert geschilderten Folterungen auf über 300 Seiten zum Showdown mit einem Druidenorden, der die Naniten mit Magie verwechselt und wiederum die Hexenjäger verfolgt. Ich musste mich in den Mega-brutalen Roman "Der Neue Hexenhammer" selbst in einer jüngeren Version hineinschreiben und am Schluss die Bösewichte umlegen lassen, sonst hätte ich das brutale Zeug psychisch nicht verdauen können.
Die Geschichte setzt sich fort, mit einem Roman namens "DER HEXENZIRKEL DER SADO-CHIRURGIN", einem abgedrehten Titel, der dem Prinzip folgt, wie die BILD-Zeitung früher Schlagzeilen generiert hat laut Günter Wallraff. "Deutscher Schäferhund leckt Blondine Brustkrebs weg" war da angeblich ein Schlagzeilen-Muster und nach dem Prinzip ist eben auch der Hexenzirkel zu seinem Namen gekommen. Hier gibt es einen Showdown zwischen Druiden, Hexen und Hexenjägern und diesmal geht es sogar raus in All. Aber wie gesagt, das Machwerk schreibe ich gerade. Meine Leser mögen die Handlungsteile eher weniger und verlangen schon mal mehr Sex und mehr Gewalt per Leserbrief, so dass ich bisweilen die Romane in den Harten Editionen nachgewürzt habe. Ein paar Rohrstockhiebe mehr und noch ein Nanitenzombie als Zugabe im Epilog sind ja so eine Mühe nicht.
Viren. Ach so, Corona. Ja, einen passenden Roman habe ich auch, abseites des oben genannten Naniten-Universums. In "DAS HAUS DER TAUSEND QUALEN" wird eine Frau wieder mal über 200 Seiten gefoltert, bis sich alles in einem Endzeit-Szenario auflöst. Ein grausamer, klaustophobischer Horrortrip, den ich unter Kopfschmerzen und einer Nasennebenhöhlenentzündung geschrieben habe. Sogar ich hatte beim Schreiben Alpträume. In "DER HUCOW-VIRUS" verwandelt ein unbekannter Virus die Damenwelt in ... Sie können es sich vielleicht denken. Der Roman ist unter einem anderen Pseudonym erschienen, denn die Naniten haben halt auch mein Hirn längst zerrüttet und so habe ich mich in multiple Autoren aufgespalten. Die erste Version des Romans war ein satirischer Take auf die Tendenz der Männerwelt, die Damen immer nur auf die Oberweite zu reduzieren. Aber vor der Veröffentichung musste ich noch mal reichlich nachwürzen, so dass das Endprodukt die übliche Menge an Sex und sinnloser fetischistischer Gewalt enthält. Für Fetische ist das Internet immer eine denkbar gute Fundgrube. Man wundert sich ja schon, was es alles an Fetischen gibt. Mit Gummi muss ich auch mal was schreiben, vielleicht eine Persiflage auf die gängigen Katzenromane, bei denen die Detektivkatze in wirklichkeit eine gummifetischistische Catwoman ist oder so etwas. Ich weiß, klingt verrückt, aber so etwas lesen die Leute nun mal. Bei Gummi denke ich immer an Taucheranzug, aber gut, warum nicht. Sie merken also, all die Fetische in meinen Romanen sind nicht meine und entstanden ist das ganze Zeug aus einer ursprünglich mal für dieses Blog geplanten Satire auf diese schrecklichen "50 Shades of Grey"-Romane und Filme. Aber irrgendwie wurde mir beim Schreiben damals langweilig. Sir Fuckingsburough aus Intercourseshire wurde dann zu einem Serienmörder und so nahm das ganze Elend seinen Durchlauf.
Das bestverkaufende Buch ist freilich eine Storysammlung, die ich nach den verschiedenen Graden der Verrücktheit in verschiedene Autoren-Pseudonyme unterteilt habe. Hier tritt die Handlung hinter blanker, sinnloser sexueller Gewalt noch mehr in den Hintergrund, stets mit einem Psycho-Dreher Ende. Ich bin froh, dass ich diesen Blumenstrauß der Blüten des Wahnsinns längst fertig habe, damals waren die Alpträume doch etwas heftig.
So... ach so... Sie wollten meine Kommentare zu Corona hören. Nun, eigentlich sollte mein nächster Roman einer werden, wo eine grippeähnliche Pandemie die Welt so entvölkert, dass am Schluss nur die Nasenduscher übrig bleiben. Eine Welt, nur von Nasenduschern bevölkert, herrlich. Da ich die Tage aber immer hektisch am Nasenduschen bin, um nur keine erkältungsähnlichen Symptome zu haben, ist mir das Ganze mittlerweile viel zu realistisch geworden.
Ach so... Corona. Ja, bleiben Sie am Besten in Deutschland daheim und lesen Sie viel. Aber nicht von mir, das ist wirklich nicht für jedermann, ich füge hier ja nicht mal Links ein. Meine Selbstverlegerkolleginnen und Kollegen schreiben viel Besseres. Die Mädels immer Romane von Kurtisanen, die in Fantasywelten ihren Prinzen finden müssen oder ihr Wolkenschloss, die Männer irgendwas von Drachen auf denen man reitet. Keine Ahnung, ob das eine Metapher für ihre Ehefrauen ist. Oder einer schreibt Segelbücher. Die sind bestimmt auch toll, ob man nun die Ohren dafür hat oder nicht. Lesen Sie bitte das, nicht mein Zeug. Ach ja, einer beschreibt, wie er ein TINY HOUSE selbst baut. Das klingt doch spannend. Finde ich wirklich und würde es in einer anderen Welt bestimmt sogar lesen. Einer, in der ich anderes als zwei linke Hände habe.
So... halten Sie die Ohren steiff, aber nicht zu nah an andere Leute und wenn nächste Woche wirklich Aliens landen, würde es mich auch nicht wundern. Ich meine, bei all dem Schwachsinn, den wir in den letzten Jahren etragen müssten, würde das ins Bild passen. Brexit, Trump, Pandemie, Menno. Aber andererseits, wenn das Ufo aufgeht und das grüne Alien seinen Spruch "Resistance is futile, you will be assimilated into the Great Galactic Zhul Empire" aufsagt, fällt er sicher fünf Minuten später tot um. Wegen Corona.
Guten Abend.
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