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Dienstag, April 14, 2015
Warum immer weniger junge Taiwaner die VR-China mögen
Es sollte bekannt sein, dass die VR-China die Insel Taiwan und die ihr zugehörigen kleinen Inseln als ihr Territorium beansprucht. Grund dafür ist, dass die letzte nichtkommunistische Regierung Chinas (damals eben noch Republik China genannt) im Jahre 1949 auf die Insel Taiwan geflohen ist, die damals gerade noch eine japanische Kolonie war (in Auflösung nach dem 2. Weltkrieg). Dort führte diese geflohene Regierung die alte Republik China fort und ihre Nachfolger tun es bis heute. Gemorpht ist ein parlamentarische Demokratie mit Mehrparteiensystem seit 1992/1996.
Während mittelalte und alte Taiwaner hier in der ethnisch-chinesisch dominierten Hauptstadt Taipei von Taiwan noch familiäre Verbindungen rüber aufs Festland haben - in dem Sinn, dass Opa erzählt hat, wie er mit dem Tafelsilber und seinem kleinen Bruder auf dem Rücken rüber gemacht ist nach Taiwan als die Kommies kamen - fühlen sich jüngere Taiwaner mehr und mehr als einfach nur Taiwaner und sehen die VR-China einfach nur als bedrohliches Nachbarland.
Die Herzen junger Taiwaner wird die VR-China wohl nicht mehr gewinnen. Denn immer wieder kommen Drohungen und hasserfüllte Kriegsszenarien aus der VR, wie etwa in dieser neuesten Posse eines uniformierten (Ex?-)Generals: http://www.wantchinatimes.com/news-subclass-cnt.aspx?id=20150413000071&cid=1101
Alte Männer, die ihren Hass auf die junge Demokratie Taiwan (streng genommen Republik China heißend) speien, dass ist genau das, was junge Leute zu ihrer Abwehrreaktion bringt. Auslöser der Hasstriaden des Chinagenerals war ein Papier eines Taiwanexpats, der ein Szenario für eine Verteidigung Taiwans entwarf.
Was kommt zurück? Aussagen wie "Wir sind doch alle Chinesen, wir brauchen doch keinen Krieg, Krieg schadet uns nur allen?" Weit gefehlt. Stattdessen speit ein berufsmäßiger Militarist seinen Hass auf Taiwan. Womit der Grund für die fortschreitende Entzweiung (die mir als Taiwanexpat auch völlig natürlich vorkommt) perfekt beschrieben ist. Danke General Wang. Setzen.
Quelle: http://www.wantchinatimes.com/news-subclass-cnt.aspx?id=20150413000071&cid=1101
Darauf gestoßen auf Facebook beim Taiwan Explorer: https://www.facebook.com/TaiwanExplorerBlog?fref=nf, der immer gute Links zu taiwanbezogenen Artikeln hat.
Mein letzter Artikel zum Thema Politik in Taiwan und der unvermeidlichen Beziehung zu China: http://osttellerrand.blogspot.de/2015/03/dpp-sieg-doch-nicht-sicher-die-grunen.html
Freitag, August 26, 2011
Kriegsspiele
Gut ist die alte niederländische Besetzung für Taiwanerinnen, die plötzlich europäisch aussehende Kinder gebären, obwohl ihr Gatte gar nicht europäisch aussieht - dann waren es alte holländische Vorfahren, die wieder durchgeschlagen sind, sagen sie dann. Und nicht etwa der kiffende Englischlehrer Hank Wankman aus Iowa. Auch gut.
Flugzeugträger wie die Shi Lang, verwirrenderweise auch Varyang oder Warjang or wie auch immer genannt, könnten wohl bei der Eroberung Taiwans keine große Rolle spielen, denn wann immer moderne Raketen im Spiel sind, macht so eine schwimmende Metallstatt im Meer recht wenig Sinn, sie ist leicht zu treffen und zu versenken. Hier sieht man, wie Chinesen ein Planspiel machen, bei dem sie bei einem hypothetischen Krieg um Taiwan die Versenkung eines US-Flugzeugträgers durch unbemannte Flugobjekte demonstrieren: http://blogs.wsj.com/chinarealtime/2010/11/18/chinas-military-might-on-display/
Auch Taiwan hat einen hübschen Kommentar zu dem neuen chinesischen Träger: http://blogs.wsj.com/chinarealtime/2011/08/10/as-china-launches-aircraft-carrier-taiwan-touts-aircraft-carrier-killer/?mod=wsj_share_facebook zeigt die taiwanische Rakete "Wütender Landwind" (wenn ich mich recht an die Übersetzung erinnere), der einen verdächtig nach dem chinesischen Träger aussehenden Flugzeugträger unbekannter Nationalität vernichtet.
Allerdings: In einer hypothetischen Schlacht um Taiwan ginge es wohl nicht mehr so sehr um Flugzeugträger, auch wenn die USA bislang immer in Taiwankrisen einen Flugzeugträger vor Taiwan geparkt haben; dazu haben die Chinesen langsam zu viele Raketen - wie man aus dem obigen SPIEGEL-Artikel lernen kann.
Nun lebe ich ja hier mit drei pensionierten Generälen auf dem Flur, also in dem, was man hier eine "tiefblaue" politische Umgebung nennt, von der taiwanischen (de-facto) Staatsgründungspartei KMT her, die einst eine chinesische Partei war und über China geherrscht hatte (Kuomintang-Dikatatur 1911-1949) und die seit 1949 eben Taiwan beherrscht (mit freien Wahlen seit 1992/96 und einer Unterbrechungszeit von 2000-2008, als die Opposition den Präsidenten stellte). Und wie sagte ein pensionierter taiwanischer General neulich anlässlich einer Reise in seine alte Heimat* China:
"Die Volksbefreiungsarmee [der VR-China] und die Armee der Republik China [alias Taiwan] sind beide die Armee Chinas."
Da sieht man, würden die VR-Chinesen heute kommen, die Führung in Taiwan würde wohl keine Raketen abfeuern, sondern eher mit Blumengebinden am Strand stehen... grell geschminkt.
* alter KMT-Adel, Generäle und dergleichen sind meist noch in China geboren
Montag, November 15, 2010
Gefahren für Taiwan, Teil 465: Zombie-Epidemie in China
Donnerstag, November 05, 2009
HARRYS KRIEG: Der Zweite Weltkrieg neu erzählt
Ganz ohne Taiwan und China geht die neue Reihe in Ludigels Formosablog los. Der Zweite Weltkrieg im Taiwanblog. Kann das gutgehen?
Wie schon bereits angekündigt werden die fotografisch dokumentierten Erlebnisse meines Mittelnamensspender und Onkels Harry Hachmeisters hier in Form einer Forsetzungsgeschichte wiedergegeben. Nein, die Geschichte des Zweiten Weltkrieges muss nicht neu geschrieben werden. Eine passende Einleitung ist auch schwer, fast hätte ich geschrieben "Mit etwas Verspätung fange ich heute mit dem Zweiten Weltkrieg an, gestern war ich zu müde" aber dann fiel mir auf, dass das wie eine Zeile aus Konrad Kujaus gefälschten Hitlertagebüchern klingt.
Wie der Krieg in das Leben der Menschen tritt, ist sicherlich einer ernsthaften Betrachtung wert. Wann passiert es das erste Mal, dass die Normalität durchbrochen wird? Aber Achtung, trotz des schweren Themas besteht hier Anekdotengefahr, das Leben schreibt die grausamsten und zynischsten davon. Wenn ich hier also den Weltkrieg Nr. II aus der Sicht meines Verwandten wiedergebe, wenn auch angemessen von mir kommentiert, heißt es den Ansatz "Der Zweite Weltkrieg in Anekdoten" zum umschiffen, denn die Präsentation im Fotoalbum meines Onkels scheint manchmal in die Richtung zu gehen - oder vielleicht ist es auch nur meine Sichtweise.
Gehen wir an den Anfang und gucken was passiert; das Ende kennen wir alle. Überliefert ist der Anfang der größten Zivilisationskatastrophe der Menschheit, wie sie -glaube ich- der SPIEGEL einmal genannt hat, von seiten meines Vaters mit einer kleinen Geschichte. Er war mit seiner Großmutter einkaufen, im Kolonialwarengeschäft an einem Mittag des Jahres 1939. Obst und Gemüse und auch Exotischeres gab es dort zu kaufen. "Nehmen Sie noch Bananen, Frau Kobbe!", sagte der Händler, als Großmutter mit der Bestellung fertig war. "Die wird es bald nicht mehr gegeben." In der Tat sollte es bis in die 50er Jahre dauern, bis die Familie wieder Bananen zu Essen bekam. Für Ostdeutsche hat der Krummwarenentzug sogar noch ein paar Jahrzehnte länger gedauert.
Interessant ist es, wenn man sich die Kneipenfotos genau anguckt. Das folgende Foto, wohl das ältere der drei Kneipenbilder, hat nämlich (links neben dem Fenster) ein Coca-Cola-Reklameschild. Später ist es abgenommen! Ein Amerikaner hat einmal gesagt, zivilisierte Länder könne man daran erkennen, dass sie Coca Cola verkaufen. Weil es eben in Iran und Iraq etc. keine gab. Nun ja, Deutschland nahm das Colaschild ab, die Amerikaner waren dier Feind, ab jetzt gab es teutonische Brause mit bitterem Nachgeschmack.


Harry, wohl vorne links am Tisch und über ihm die Colareklame. Macht sich komisch zu Uniformen Nazideutschlands...
Hitlers Bedienungsanleitung, das Buch "mein Kampf" hatte ja kaum jemand gelesen. RTFM sagt man im Englischen. Read the fucking manual.

Eins ist jedenfalls klar, die kesse Stirntolle kam ab. Trotzdem werden wir Harry im Folgenden auf fast allen Fotos lächeln sehen, immer schwebt er über den Dingen und dadurch erscheint der Zweite Weltkrieg in seinem Album fast wie ein spannendes Abenteuer. Auf geht's auf die wilde Reise, die von Deutschen verursachten Greul können wir an dieser Stelle noch nicht sehen. Für ihn wird es gut ausgehen, ich kenne ihn aus den Siebzigern als 1.80 großen Hühnen (das war damals groß), der fast immer nur scheeweiße Kleidung trug, ein weißes Chrysler-Cabriolet (oder sogar zwei) mit roten Ledersitzen hatte, Tennis spielte, eine kleine Segeljacht hatte und in einem tollen Bungalow am Steinhunder Meer wohnte. Gestorben ist er, als er eines Morgens nach dem Frühstück, erst knapp über Sechzig plötzlich wieder Hunger hatte. "Ich habe so einen Riesenhunger auf Brötchen", waren seine letzten Worte und entschwand in der Küche. Da wurde er von seiner Frau tot neben der Brötchentüte auf dem Boden gefunden. Aber bis dahin ist es noch lange hin, jetzt fährt Harry erstmal ab.
Bis bald im nächsten Teil.
EDIT: Was steht auf dem verdammten Kasten im Hintergrund drauf? Jegotrtlen? Siegotrtlen? Siegertrtlen? Macht mich verrückt, wenn ich etwas nur fast aber nicht ganz lesen kann...
Update: Dieses Sütterlin ist schwer zu lesen. "Sigelultra" heißt das wohl. Sigel ultra ist noch heute ein Fotopapier! Ist also wohl ein Postkartenautomat!
EDIT2: Wie ich anhand weiterer Fotos feststellen konnte, zeigt das Bild mit der Cola-Reklame die selbe Kneipe, aber im Jahr 1941! Mitten im Krieg hatte man also die Colareklame aufgehängt. So kann man falsch liegen. Schuld ist Harry, der hat nicht sortiert.
Montag, Dezember 10, 2007
Taiwan, ein chinesisches Homeland

This article is only in German and describes
Taiwan, ein chinesisches Homeland
Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe (LINK: http://www.china.org.cn/english/7774.htm ) habe ich keinen Zweifel mehr, dass ich meine Steuern nach Peking (will Bejing geschrieben werden) zahle, mein Ausländerausweis, der mit Aufenthalt auf der Insel Taiwan gewährt, muss von der Volksrepublik China ausgestellt sein und meine Geldbörse muss vor lauter Renminbi oder wie immer die Chinataler heißen, nur so überquellen. Denn Taiwan wurde, laut dem vorstehenden Link, 1945 an China zurückgegeben und seither „haben 157 Länder diplomatische Beziehungen mit China aufgenommen und anerkannt, dass es nur ein China gäbe und das die Regierung der Volksrepublik China die einzig legitime Regierung für China sei und das Taiwan ein Teil von China sei“. Und Taiwan stelle viele Düngemittel her, habe Petroindustrie etc. und 4-Jahrespläne und die „Cooperative Bank of Taiwan“ würde u.a. „der Regierung“ gehören. Nicht einmal der Wirtschaftsteil erwähnt, dass Taiwan eine eigene Währung hat, denn in meinem Portemonnaie sind „New Taiwan Dollar“ und keine Rimmibimmi-Remmidemmi-Taler, oder wie immer sie heißen. Ich kenne nicht mal den Namen der chinesischen Währung, genauso wenig wie ich den Namen der lybischen parat hatbe (die haben glaube ich Lira, oder auch nicht).
Meine Ausländerkarte ist von der Republik China ausgestellt, ohne VOLKS davor. Denn mit Republik und Volksrepublik, das ist so wie mit Jacke und Zwangsjacke, wie ein alter Witz aus der Zeit des Kalten Krieges lautet. Und provisorischer Regierungssitz der Regierung der Republik China ist Taipei auf der Insel Taiwan. Deren Regierung nimmt auch meine 6% Steuern entgegen. Taiwan, formal „Republik China“ genannt, hat auch eigenes Militär, Polizei, jedwede andere Behörden etc. Befehle aus der VOLKS-Republik China nimmt hier niemand entgegen, es sei denn er ist Spion, möchte ich scherzhaft anmerken.
solche Abbildungen, weil sie Taiwan andersfarbig als China darstellen, führen in China zur Beschlagnahme von Reiseführern (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,15 18,518262,00.html)
Wenn die Regierung Anteile an Unternehmen hat, dann ist das die Regierung in Taipei, nicht die in Peking. Und Taiwan ist keine Jahresplanwirtschaft a la DDR, sondern eine Marktwirtschaft, man könnte es auch „Turbokapitalismus mit etwas Sozialsystem“ nennen. Klassenfeind Pekings ist Taipei damit allerdings nicht, denn auch die „Kommunisten“ in Peking haben längst den Kommunismus über Bord geworfen und betreiben eine der schonungslosesten kapitalistischen Gesellschaften der Erde, ohne jedwedes Sozialsystem.
Vergessen hat der Artikel auch die Tatsache, dass Taiwan das Ingenieurbüro der Computerwelt ist. Fast alle Computer, die weltweit verkauft werden, sind in Taiwan entworfen. Wichtige Komponenten wie die CPU sind fast immer in Taiwan hergestellt. Die restlichen Komponenten sind nach taiwanesischen Vorgaben auf „dem chinesischen Festland“ gefertigt, wie wir hier in Taiwan sagen, also in der „Volksrepublik“ China. Die Fabriken gehören dabei oft Firmen in Taiwan. Ich sitze hier gerade in einer und wir lernen gerade Kollegen von unserer Festlandfabrik in der „Volksrepublik“ an. Die reizende Kollegin, die ich da instruieren darf, ist ganz entzückend und bringt mir den Gedanken einer Vereinigung mit dem Festland viel näher, aber es wäre eine Vereinigung und keine Wiedervereinigung, denn die Volksrepublik China hat Taiwan zu keinem einzigen Zeitpunkt seiner Geschichte jemals beherrscht. Und meine Frau ist eh gegen die Vereinigung (von mir und der Kollegin). Eine Vereinigung mit dem Festland könnte sie sich nur vorstellen, wenn Taiwan dabei als Demokratie erhalten bliebe, ein Anschluss an ein Riesenreich, das Andersdenkende mit Folter und Verfolgung überzieht (siehe u.a. hier: http://www.faluninfo.net/displayAnArticle.asp?ID=8352) , erscheint der Bevölkerung Taiwans kaum erstrebenswert.
Opfer chinesischen Terrors in China, man verzeihe den Taiwanesen, wenn sie das nicht vorbehaltlos wollen (Quelle: Falundafa, Link siehe oben). Ich bringe widerwillig diese Abbildung, um mal etwas anderes als chinesische Olympiaromantik zu zeigen.
Der chinesische Wirtschaftsaufschwung ist im Wesentlichen ein taiwanesischer, auch das fehlt natürlich in dem Artikel. Kluge Investoren wählen den Weg über Taiwan, um in China zu produzieren. Dann setzen sie sich mit einer taiwanesischen Firma in Verbindung und vermeiden es, sich mit dem chinesischen Korruptions- und Regularien-Dschungel, der von lokalen Parteifunktionären und ihrer Privatorganisation nach Gutsherrenart reguliert wird, auseinandersetzen zu müssen.
Und ja, die Volksrepublik China hat der Republik China die internationale Anerkennung abgenommen, im Jahre 1972 auf Nixons Betreiben hin. In den Jahren 1949-1972 existierte die Republik China nach der Flucht ihrer Regierung vor den Kommunisten nach Taiwan fort und war die einzig international anerkannte chinesische Regierung, allerdings beschränkt auf die Insel Taiwan und zwei kleine Inseln (Matsu und Kinmen), die direkt vor der chinesischen Küste liegen. Seit 1972 existiert die Republik China alias Taiwan auch ohne Anerkennung durch die UN fort auf Taiwan, seit 1992 sogar als parlamentarische Demokratie (1996 erste Direktwahl des Präsidenten). Ein Vergleich China vs. Taiwan ist HIER (http://www.gio.gov.tw/taiwan-website/5-gp/rocprc/ ) zu finden, mit Fakten statt Geschichts- und Faktenklitterung. Alle Staaten, die mit der VR-China Beziehungen haben, folgen in der Tat einer „Ein-China“-Politik. Das die VR-China-Regierung allerdings die Regierung Taiwans ist, würden wohl nur wenige so sagen. Diplomatisch redet man da ehr von einer chinesischen Nation, ohne genau auf die Staatlichkeit abzuheben und fordert China und Taiwan dazu auf, ihre Differenzen friedlich beizulegen. „In einem demokratischen Prozess solle eine Wiedervereinigung erfolgen“ setzt man in der Regel noch hinzu. Nur Schröder, der deutsche Exkanzler, stimmte „100%“ mit der Ansicht der VR-China über Taiwan überein, hat er aus dem Kanzleramt getönt. Na ja, er hält ja auch Putin für einen „lupenreinen Demokraten“ und arbeitet heute für ihn und die Gasprom.
Nur ein totalitäres Regime was das der VR-China kann einen so Falschfakten-Artikel erstellen, der in bester Tradition von George Orwells „Newspeak“ ist. Solche Fehlinformationen sind um so brisanter, weil China mit seiner „großen Firewall von China“ jedwede Information über Taiwan, China und Tibet von den chinesischen Internetnutzern fernhält. Die meisten Chinesen wissen nicht einmal, das Taiwan eine eigene Währung hat. Wenn wir hier in Taiwan chinesische Gäste haben, können die nicht einmal die Speisekarten in den Restaurants lesen, weil man in Taiwan andere Schriftzeichen (die traditionellen) verwendet.
„Taiwans Äpfel sind so süß“, habe ihn schon seine Großmutter gelehrt, schrieb einmal ein Herr aus der VR-China im Internet, und Taiwan sei schon immer China gewesen.
Der Apfel ist meiner Aktentasche hier in Taiwan ist sehr süß. Und hat einen Aufkleber:
CHILE
Die Industrienation Taiwan hat ihn importiert. Darf ich daher ein alternatives Ziel für die 1000 Raketen vorschlagen, mit denen China derzeit auf Taiwan zielt? :
CHILE
Dann fallen sie vorher ins Wasser.






