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Mittwoch, April 27, 2011

Vergessener Beinahe-Krieg: Kambodscha/Thailand

Über der Nuklearkatastrophe in Japan und den arabischen Frühlingsschießereien ist ein Konflikt in Asien in der Presse weitestgehend in Vergessenheit geraten. Auf kambodschanischem Gebiet liegen uralte Tempelanlagen, das Gebiet wird auch von Thailand beansprucht und daher schießt die Thaiarmee gerade in die Tempelanlagen und auch in kambodschanische Siedlungsgebiete hinein und die Kambodschaner schießen in umgekehrter Richtung. Soldaten sterben auf beiden Seiten, aber noch vermeidet man das Wort Krieg. Nachzulesen in einem deutschsprachigen Kambodschablog (http://kambodscha-sihanoukville.blogspot.com/), letzter Eintrag hier (http://kambodscha-sihanoukville.blogspot.com/2011/04/eine-eskalation-der-kampfe-ist-nicht.html). Auch in diesem Blog (http://www.kambodscha.don-kong.com/): http://www.kambodscha.don-kong.com/2011/04/25/aktualisierung-zum-grenzkonflikt/
Wegen der Namensähnlichkeit der Hinweis: TaiWAN alias "Republik China", der Gegenstand dieses Blogs, hat mit Thailand und dem Konflikt nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Englischsprachiger Blogbericht eines Journalisten auf (geographischer) Thai-Seite: http://jamesgoyder.blogspot.com/2011/04/border-conflict-day-five-bombs-and-bomb.html

Man sollte ja meinen, die Thais hätten genug "neue" Tempel. Hier ist einer, entgegen dem dringendem Rat meiner Frau bei Thailandurlaub fotografiert. Ich lachte über den Hinweis, die Götter könnten durch die Kamera erzürnt werden und schauderte dann beim ansehen der Fotos. Man achte auf das fliegende Etwas links neben dem Tempel, es sieht genau aus wie eine der Dachverzierungen. Schluck*


* die herum flatternden Fledermäuse erwähne ich aus rhetorischen Gründen nicht ;-)

Mittwoch, Januar 12, 2011

Fürstliches Leben der Hilfsorganisationen

Provokativ gefragt: Haben auch alle schön zu Weihnachten gespendet? An Unicef zum Beispiel? In einem Kambodschablog kann man nachlesen, was mit dem Geld gemacht wird. Schöne neue V8-Toyotas für über 100.000 US-Dollar werden davon gekauft. Dabei ist es durchaus möglich, in solchen Ländern auch mit billigeren Gefährten unterwegs zu sein, aber die NGOs, die Nichtregierungsorganisationen leben in armen Ländern gern vom Feinsten, schicke Kolonialvillen eingeschlossen, wie an anderer Stelle in den Kambodschablogs schon öfter zu lesen war.
Netter Job, so als weißer Retter in armen Ländern.
LINK zum Blog.

Anmerkung: Hier geht es nicht ums reiche Taiwan, sondern um Kambodscha.

Dienstag, März 30, 2010

Fassen wir uns alle bei den Händen...

Zitat Don-Kong aus Kambodscha:

"Auch jeder weisse Mann der sein Glück mit einer südost Asiatin versucht wird sehr bald feststellen das die Dame seines Herzens etwas anders tickt als er das aus der zivilisierten, westlichen Welt gewohnt ist. Da treten aufeinmal aus dem Stehgreif und aus oft nicht nachvollziehbaren Gründen exzessive, emotionale Entgleisungen auf womit der ahnungslose Verehrer niemals gerechnet hätte."
Quelle: Don-Kongs Kambodscha-Blog (LINK)

Liebe Gemeinde, fassen wir uns alle bei den Händen und sagen:

Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm. Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.
Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm. Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.

Ich habe noch nie so wahre Worte vernommen und das ist ausnahmsweise mal kein Sarkasmus.

Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.
Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.
Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.
Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm.

Endlich, nach all den Jahren sagt es mal einer. Hihi.

Freitag, Januar 22, 2010

Same same but different was auch immer

Interessanter Kontrapunkt. Während der SPIEGEL den auf einer wahren Geschichte beruhenden neuen deutschen Film ("Same same but different") über einen deutschen Touristen, der sich in Kambodscha in einer Bar eine Prostituierte anlacht und mit nach Deutschland nimmt, durchaus als Love-Story verkauft, sagt ein deutscher Blogger aus Kambodscha dazu, der Deutsche, der im Film im Mittelpunkt steht, sei eine Art naiver Jüngling, denn klar, man sollte sicht nicht erst am nächsten Morgen denken, dass die Frau eine Prosituierte und möglicherweise HIV-Positiv ist.
Spiegel: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,673027,00.html
Blog: http://www.no-have.net/2010/01/da-war-doch-was-benjamin-prufer-und-das-ubliche-geseier/
bzw. http://www.no-have.net/2009/01/detlev-buck-dreht-same-same-the-movie-in-kambodscha/

Im reichen Taiwan geht sowas natürlich ganz anders***, aber wer sich eine arme Frau aus einem Dritte Welt-Land anlacht, muss sicher damit rechnen, dass $$$ im Vordergrund steht. Ein Bekannter (Grad der Busenfreundschaft wird vertraulich verschwiegen) hat es gerade selbst erfahren, Wasserbüffel krank und Oma lahmt oder umgekehrt sind die üblichen Geschichten zur Gewinnerzielung. "Stimmt garnicht" würde der Herr aus der Lovestory jetzt sagen. Und wenn am Schluss alle glücklich zusammenleben, ob mit oder ohne Wasserbüffel, dann ist es gut und andere sollen die Klappe halten. Oder auch nicht, schließlich stellen sich die Eheleute durch Buch und Film selbst zur Diskussion. Und eine Salbe für entzündete Wasserbüffelbeine hätte im Franchise sicher auch noch seinen Platz. SameSameButDifferent Creme gegen Krampfadern und Prellungen. Oder so.

*** eben "... but different"