Meine Frau rief es mir gerade ins Gedächtnis, als wir vor kurzem auf Deutschlandurlaub waren hatten wir in der Lokalzeitung HAZ in Hannover gar gräusliches gelesen. Es ging um den Bubbletea, der ja mittlerweile aus Taiwan kommend Deutschland erobert hat. Ich weiß noch, wie meine Frau mich vor Jahren fragte, ob die Deutschen denn vielleicht dieses leckere Zeug, süßen Milchtee (aus schwarzem Tee) mit sämigen leichtsüßen Bubbles drin, trinken würden. Ich verneinte das recht entschieden, hatte ich mich doch gerade erst an die Bubbles gewöhnt, die ich mir manchmal wie Schleudergeschosse mit dem dicken Halm in den Hals gesaugt hatte als Bubbletea-Anfänger.
Die HAZ schlug vor ihn selber zu machen. Apfelsaft und dann Gummibärchen reinwerfen, schrieben sie da. Klingt ja nett, so als Pittiplatsch für Fünfjährige, hat aber mit Bubbletea nix zu tun. Ist etwa so als ob man vorschlägt, einen halben Liter Reisschnaps mit Eigelb und Sahne oben drauf als echtes deutsches Bier zu verkaufen.
Die spinnen, die Deutschen. Ach ja, verteufelt wurde der Bubbletea auch, Gesundheitsorganisationen und wohl der Papst auch warnen mittlerweile vor Bubbletea. Zu süß, man kann dran ersticken, kann seinem Nachbarn mit dem Halm das Auge ausstechen. Wie die Deutschen eben so sind.
Mal ernsthaft, er ist sicher genau so gesund wie eben süßer Tee so ist. Wenn man nicht gerade vor hat sich nur noch davon zu ernähren, kann aber nichts schlimmes passieren.... wenn man mit dem Halm vorsichtig ist. Man kann übrigens auch mit Kopf in der Kloschüssel stecken bleiben und ertrinken, hat mal ein weiser Mann gesagt....
LINK: WARNUNG: Bubbletea enthält bis zu 30 Millionen Kilotonnen Zucker pro Milliliter, man wird davon hyperaktiv, heiratet wilde Asiatinnen und stirbt dann sofort an Diabetes, schreibt die Stiftung Warentest. Oder so ähnlich: http://article.wn.com/view/2012/06/28/Warentester_warnen_vor_Kalorienbombe_Bubble_Tea_h/