Letzter Blogartikel? Touri-Ziel Jiufen in Taiwan
In der Nähe von Keelung liegt das Touristenziel Jiufen und kurz vor dem vermuteten Ende des Taiwanblogs soll hier das Städtchen auch gezeigt werden, das ich neulich und ganz zu Anfang meiner Zeit in Taiwan einmal besucht habe.
Die bergigen Gassen sind berühmt für ihre Schlemmläden, man kann hier von taiwanisch-chinesisch-korrekter Leckerei buchstäblich in die nächste stolpern.
Und natürlich vorher noch schnell einen Blick vom Parkplatz aus auf die Küste werfen, bevor man von gegrilltem Oktopussy und gebratenen Hühnerfüßen so satt ist, dass man nicht mehr fotografieren kann.
Tempel des McSinoBuddhist-Franchises gibt es natürlich auch.
Betelnussbude "Zu den zwei Löwen". In Jiufen hat alles irgendwie Stil.
Standardkulisse in Taiwan, bevor man in den Touristraßen angekommen ist.
Mir als Taiwankundigen verrät das Schild sofort, was es hier zu essen gibt. Nämlich .... äh.... oh gucken Sie mal die Hotpans...
Hier kann man endlich mal ausatmen und seine Mütze bügeln, denn an anderen Stellen in der Altstadt lief man in zwei Ebenen übereinander, so voll ist es.
...
Kunst für den volleren Geldbeutel gibt es auch.
Was wäre man ohne so einen ... äh ... Schlüsselanhänger? Als Toilettenfliesen wäre es ja doch übertrieben.
Klassischer Aussichtspunkt...
... mit Blick in die Ferne.
Beim Fotografier-Pflichttermin der Familie...
... ist mir ausversehen die Kamera verrutscht und hat eine unbeteiligte Mittouristin mit aufs Bild genommen. Verdammt. Bild verbockt.
...
Wenn die Motorroller nicht überall rumstehen würden, wäre es nicht Taiwan.
Berühmter Treppenabgang.
...
Das war im Jahre 2003 noch eine Teestube hier, heute ein teures Restaurant.
Vom Winde verweht, selbst hier am östlichen Tellerrand der Weltscheibe.
Mit dem Fisheye vorm Auge hat man manchmal das Gefühl, man könne von der Weltscheibe herunter fallen direkt über den Rand.
Hingegen erben sich mit dem Tele ganz andere Perspektiven...
...
...
Ah warten Sie, die Schriftzeichen hier kann ich lesen. Hier gibt es heiße süße Schinkenwurst.
Schnell noch mal die berühmte Treppe rauf...
... solange es das Taiwanblog noch gibt.
Schnell noch ein Solei und dann nix wie weg...
... bevor die Leute gucken.
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Mittwoch, August 10, 2016
Donnerstag, September 12, 2013
"Rude, vile pigs" in action
Elton John bezeichnete taiwanische Reporter einst als "rude, vile pigs", irgendwas wie rüpelhafte obszöne Schweine auf Deutsch und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Die Presse in Taiwan ist völlig ungehemmt was die Verletzung von Persönlichkeitsrechten angeht und fährt insbesondere immer wieder Hetzkampagnen gegen einzelne Ausländer. Jüngstes Beispiel, ein Franzose ertrinkt in einem Fluss, die Reporter bedrängen die Freunde des Toten massiv während der Bergung und danach und forcieren durch ihre freche Art und Vollpfostenaussagen (wie: er wäre nicht ertrunken, wäre er nicht schwimmen gegangen) den verständlichen Erregungszustand einer Französin. Passend geschnitten zeigt das Video dann eben einen unverschämten Ausländer.
Erinnert mich an einen anderen, weniger dramatischen Fall, wo eine Amerikanerin mit ihren Einkäufen einen Sitz in der Stadtbahn hier blockiert, ihn nicht für eine Seniorin freimacht und daher ihren Job beim AIT (American Institut in Taiwan) verliert, wie später im Ausländerforum angedeutet wurde. Nur dass vor der Amerikanerin offenbar ein freier Sitzplatz speziell für Senioren und Behinderte etc. erkennbar war (http://osttellerrand.blogspot.tw/2013/06/die-schlimme-amerikanerin.html).
Leider kann solche Berichterstattung auch den Umgang der Taiwaner mit "Westlern" extrem beeinflussen, wie ich erst vor einiger Zeit nach der exzessiven Berichterstattung über einen britisch/indisch/pakistanischen "Todesfahrer" bemerkt habe (das Taiwanblog hatte mehrfach berichtet).
Genaueres über den aktuellen Fall muss ich gar nicht schreiben. Wie ich heute Morgen gesehen habe, ist der Fall sachlich in "Linda in Taiwan" geschildert: http://lindaintaiwan.wordpress.com/2013/09/11/franzose-in-hualien-ertrunken/. Das Blog ist ohnehin ein Tipp ;-)
Mein herzliches Beileid für die Hinterbliebenen. Ich kenne die Gewässer in der Gegend um Hualien als höllische Ströme, bitte dort draußen bleiben aus dem Wasser. Auch wenn ich über die genauen Umstände hier natürlich nichts sagen kann.
Wie immer gilt für mein Blog, dass man das aufschreibt, was einen besonders beschäftigt hat. Und bei mir als jemand aus dem normalen taiwanischen Alltag (im Gegensatz zu Urlaub etc.) sind das eben auch oft negative Vorfälle. Daher sollte der geneigte Leser beachten, dass der Alltag in Taiwan eben nicht durch solche Vorfälle bestimmt ist, sondern durch völlig normales Tagein-Tagaus.
Erinnert mich an einen anderen, weniger dramatischen Fall, wo eine Amerikanerin mit ihren Einkäufen einen Sitz in der Stadtbahn hier blockiert, ihn nicht für eine Seniorin freimacht und daher ihren Job beim AIT (American Institut in Taiwan) verliert, wie später im Ausländerforum angedeutet wurde. Nur dass vor der Amerikanerin offenbar ein freier Sitzplatz speziell für Senioren und Behinderte etc. erkennbar war (http://osttellerrand.blogspot.tw/2013/06/die-schlimme-amerikanerin.html).
Leider kann solche Berichterstattung auch den Umgang der Taiwaner mit "Westlern" extrem beeinflussen, wie ich erst vor einiger Zeit nach der exzessiven Berichterstattung über einen britisch/indisch/pakistanischen "Todesfahrer" bemerkt habe (das Taiwanblog hatte mehrfach berichtet).
Genaueres über den aktuellen Fall muss ich gar nicht schreiben. Wie ich heute Morgen gesehen habe, ist der Fall sachlich in "Linda in Taiwan" geschildert: http://lindaintaiwan.wordpress.com/2013/09/11/franzose-in-hualien-ertrunken/. Das Blog ist ohnehin ein Tipp ;-)
Mein herzliches Beileid für die Hinterbliebenen. Ich kenne die Gewässer in der Gegend um Hualien als höllische Ströme, bitte dort draußen bleiben aus dem Wasser. Auch wenn ich über die genauen Umstände hier natürlich nichts sagen kann.
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Wie immer gilt für mein Blog, dass man das aufschreibt, was einen besonders beschäftigt hat. Und bei mir als jemand aus dem normalen taiwanischen Alltag (im Gegensatz zu Urlaub etc.) sind das eben auch oft negative Vorfälle. Daher sollte der geneigte Leser beachten, dass der Alltag in Taiwan eben nicht durch solche Vorfälle bestimmt ist, sondern durch völlig normales Tagein-Tagaus.
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