Endlich gefunden, womit ich auch die entsprechende Anfrage hier im Blog hoffentlich befriedigen kann: Eine Karte die den Weg in die Berge zeigt, die hier (http://bobhonest.blogspot.de/2012/10/berge-bluten-und-mango-bier.html) und hier (http://bobhonest.blogspot.tw/2012/08/kurs-talkessel.html) von mir unlängst besucht worden sind (Nähe Tucheng bei Taipei).
Hier ist das kartographische Werk, das man sicher problemlos entziffern kann, wenn man schon ein paar Sylvester Sinologie studiert hat oder wenigstens Erfahrungen mit dem Eintziffern altägyptischer Schrift oder der Inkahandschrift hat:
Lässt sich durch Mittelklick oder dergleichen im Firefox vergrößern. Das A müsste das Ziel markieren.
Wer es ausprobiert hat und bei der Sekretärin, die die Karte geschickt hat, im Hinterzimmer landet, der meldet sich noch mal (hust).
Das A auf der Karte müsste die hier im Bild befindliche Grillanlage bei Tucheng markieren, bei der man aber wahrscheinlich vorbestellen muss am Wochenende. Das Foto zeigt ehemals vermietbare Hütten auf dem Parkplatz, die aber mittlerweile baufällig sind. Man kann in der Anlage am Pool sitzen (der Pool ist meist geschlossen, grins) und überdacht in der Masse von fünftausend Taiwanern grillen. Ist aber ganz nett, auch weil man auf dem Gelände spazieren gehen kann, siehe eben das selbst geschossene Bild. Nichtkommerzielle Aussichtsplätze gibt es dort in den Bergen wohl kaum, alles ist mit diesen kommerziellen Grillparks zugeballert, denn zum Geldverdienen haben die Taiwaner nun mal ein Händchen.
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Mittwoch, Oktober 17, 2012
Dienstag, August 21, 2012
Kurs Talkessel!
Update: Eines der Bilder ausgetauscht. Jetzt sieht man besser wie sie die Bebauung in dem Talkessel drängt, der Taipei ausmacht.
Ich gebe ja zu, ich war hier viel zu wenig draußen. Die 12-14 Stunden Arbeitstage (meist jedenfalls), die hässliche unmittelbare Betonumgebung und mein Unwillen, mich in der Freizeit mit dem Fahrstil der am Steuer überforderten Einheimischen auseinander zu setzen hat oft zu Wochenenden zu Hause geführt oder dazu, dass ich mir den grünen Talkessel von Taipei nur von der Dachterasse des Mietshauses angesehen hab. Doch wenn man den Kurs unerschrocken auf die grünen Bergwände zu hält, dann landet man tatsächlich in der Idylle und glaubt so als Städter kaum, das man noch im Großraum Taipei ist.
Aus dem zubetonierten Taipei lockt die grüne Talwand durch die Baulücke. Doch bislang war ich immer in der Lage dem Ruf der Natur zu widerstehen und ging nur mit 300mm Brennweite auf die Reise.
Obwohl die Betonflucht sicher dann und wann angemessen wäre.
Verbaut wie es hier nun mal is (Taipei NeiHu).
Doch am Samstag trieb mich die Firmengrillfeier aus der Soldatensiedlung, wo ich logiere (call me Untergefreiter dritten Grades honoris.causa.). Also Kurs auf den Highway 3 Richtung Süden, aber schon nach ein paar Kilometern die Abfahrt Tucheng genommen, den Anweisungen meiner Frau folgend, durch Radaranlagen-verseuchte Landstraßen fahrend und schließlich auf dem Grillplatz mit Schwimmbad landend, in mitten überbordender Natur.
So sehen sogar Taiwans Wellblech-an-bauten schön aus.
Hier sieht man den Vorteil des kommerziellen Ausflugsortes, überdachte Grillanlage mit Schwimmbad (das immer dann zu hatte wenn ich baden wollte - was typisch für Taiwan ist). Fahre ich nämlich selbst einfach irgendwo hin, stehe ich dann auf der Straße neben unzugänglicher Wildnis, wie unten im Bild, gehe 20 Meter zu Fuß, auf denen ich dreimal fast von Lieferwagen überfahren werde und flüchte dann wieder ins klimatisierte Auto. Spazierwege gibt es nämlich eher wenig in Taiwan.
Hier hingegen lud der Parkplatz zum Flanieren ein. Die Hütten waren wegen Baufälligkeit geschlossen, aber schick anzusehen.
Fast ungetrübte Wildnis, von Sanitäranlagen, geparkten Toyotas und offen Grillhallen abgesehen.
Truely Asia.
Bei der Tombola gewann meine Frau ein Smartphone, weil uns so neumodisches Zeug jedoch suspekt ist und wir Angst haben, dann wie die anderen 23 Millionen hier mit dem Kopf nickend und auf dem Touchscreen rumzuschmierend in der Garküche zu sitzen, hat sie es schnell wieder verkauft. Nächstes Wochenende fahre ich wieder raus - die Talwand ruft!
Ich gebe ja zu, ich war hier viel zu wenig draußen. Die 12-14 Stunden Arbeitstage (meist jedenfalls), die hässliche unmittelbare Betonumgebung und mein Unwillen, mich in der Freizeit mit dem Fahrstil der am Steuer überforderten Einheimischen auseinander zu setzen hat oft zu Wochenenden zu Hause geführt oder dazu, dass ich mir den grünen Talkessel von Taipei nur von der Dachterasse des Mietshauses angesehen hab. Doch wenn man den Kurs unerschrocken auf die grünen Bergwände zu hält, dann landet man tatsächlich in der Idylle und glaubt so als Städter kaum, das man noch im Großraum Taipei ist.
Aus dem zubetonierten Taipei lockt die grüne Talwand durch die Baulücke. Doch bislang war ich immer in der Lage dem Ruf der Natur zu widerstehen und ging nur mit 300mm Brennweite auf die Reise.
Obwohl die Betonflucht sicher dann und wann angemessen wäre.
Doch am Samstag trieb mich die Firmengrillfeier aus der Soldatensiedlung, wo ich logiere (call me Untergefreiter dritten Grades honoris.causa.). Also Kurs auf den Highway 3 Richtung Süden, aber schon nach ein paar Kilometern die Abfahrt Tucheng genommen, den Anweisungen meiner Frau folgend, durch Radaranlagen-verseuchte Landstraßen fahrend und schließlich auf dem Grillplatz mit Schwimmbad landend, in mitten überbordender Natur.
So sehen sogar Taiwans Wellblech-an-bauten schön aus.
Hier sieht man den Vorteil des kommerziellen Ausflugsortes, überdachte Grillanlage mit Schwimmbad (das immer dann zu hatte wenn ich baden wollte - was typisch für Taiwan ist). Fahre ich nämlich selbst einfach irgendwo hin, stehe ich dann auf der Straße neben unzugänglicher Wildnis, wie unten im Bild, gehe 20 Meter zu Fuß, auf denen ich dreimal fast von Lieferwagen überfahren werde und flüchte dann wieder ins klimatisierte Auto. Spazierwege gibt es nämlich eher wenig in Taiwan.
Hier hingegen lud der Parkplatz zum Flanieren ein. Die Hütten waren wegen Baufälligkeit geschlossen, aber schick anzusehen.
Lichtreflexe sind seit Star Trek 2009 von J.J. Abrams modern, Hollywood lenkt damit von merkwürdiger Handlung ab, ich vom vielen Grün. Macht das Bild tatsächlich lebendiger.
Summen Sie bitte jetzt die Titelmelodie von "Miami Vice", wenn Sie diese noch wissen.
Entschlossen lenkt Boromir seine Schritte in den Wald, eine geheimnisvolle Schrifttafel mit unentzifferbaren Schriftzeichen weist den Weg zur alten Zwergenfeste.... Da klingelt mein Handy und meine Frau sagt, dass die Tombola gleich anfängt.
Toll die Natur hier, durch die Luftfeuchtigkeit kann ich hier auch als Pollenallergiker mitten im Grünen stehen und niese kein einziges Mal. Dafür habe ich noch meinen allergischen Reizhusten aus der Großstadt. Na ja, irgendwie ist man immer dran.
Truely Asia.
Bei der Tombola gewann meine Frau ein Smartphone, weil uns so neumodisches Zeug jedoch suspekt ist und wir Angst haben, dann wie die anderen 23 Millionen hier mit dem Kopf nickend und auf dem Touchscreen rumzuschmierend in der Garküche zu sitzen, hat sie es schnell wieder verkauft. Nächstes Wochenende fahre ich wieder raus - die Talwand ruft!
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