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Donnerstag, November 01, 2012

Kopfschütteln über die Heimat (Update)

Schon vor Tagen nahm ich verstört den Mord an einem jungen Mann in Berlin zur Kenntnis, auf offener Straße des Abends, der offenbar halb Thailänder halb Deutscher ist. Dem STERN, den ich gerade lese war es nur ein einziges Foto wert. Immerhin erfuhr man, dass die Täter "türkischstämmige Berliner" seien.
Mich bestätigt dieses grauenhafte Vorkommnis, bei dem der junge Mann offenbar unprovoziert angegriffen und getötet wurde darin, dass Deutschland wohl nicht mehr das richtige Land ist, um meinen Sohn großzuziehen. Ich selbst hallte unangenehme Erfahrungen auf Deutschlands abendlichen Straßen mit Menschen "südländischer Herkunft", konnte es nur durch unmittelbare Einleitung von Gewalt - die die vier kräftigen Herren flüchten lies - verhindern, dass ich in ein Auto gezogen wurde. Ich habe den Vorfall nie angezeigt damals, mir Sorgen gemacht, am Ende noch in einer Ausländerfeinde-Kartei zu landen.
In der Tageszeitung las ich an einem einzigen Tag von drei nächtlichen Überfällen, einmal stand ausländische Herkunft dabei, einmal eine vermutete solche.
Die Straßen in Deutschland gehörten des Abends nicht mehr den friedlichen Bürgern - oder gar den Deutschen - denn die Politik aller maßgebender Parteien hat sich entschlossen, eine de facto unkontrollierte Einwanderungspolitik zu machen. Anders als etwa Kanada oder Australien betreibt Deutschland keine quotierte Immigrationspolitik, denn, so sagt die CDU zynisch grinsend immer wieder, sei Deutschland ja kein Einwanderungsland. Nur um dann wieder ungesteuert unzählige Leutchen ins Land zu lassen. Ohne Steuerung der Immigration und mit der Bereitschaft Einwanderern den Lebensunterhalt -knapp- zu zahlen, holt man sich aber Unterprivilligierte und Ungebildete ins Land oder Glücksritter. Und die sehen frustriert auf die "reichen Deutschen" und holen sich dann des Nachts ein Zubrot. Denn die Deutschen sind immer allein unterwegs, während die Glücksritter in Scharen auftreten, wie in diesem Fall drei Türken, die einen Thaideutschen erschlagen.

Wenn man so etwas sagt, reagieren Deutsche verstört, denken man sei Nazi. Ich plädiere hier aber nicht für die Abschaffung der Demokratie, nicht für ein irrsinniges Führerprinzip, nicht für Gaskammern oder Marschieren und Deutschland-über-alles-Singen und beschimpfe auch keine Türken. Die Türkei entwickelt sich zu einem modernen und leistungsfähigen Staat - und lässt längst nicht jeden rein und ist vielleicht nicht unfroh, dass wir ihr manchen Krmininellen Unterschichtler abnehmen.

Ich plädiere lediglich für eine gesteuerte Einwanderungspolitik a la Kanada oder Australien. Aber ob das ein Auslandsdeutscher in seinem Blog schreibt oder nicht ist natürlich völlig belanglos. Und ich muss daran denken, dass der Fall des Thaideutschen, der ermordet worden ist, wohl nur deshalb in die Presse kam, weil er eben auch einen "Immigrationshintergrund" hat. Völlig belanglos eigentlich, aber die deutsche Presse redet sonst nicht von einheimischen Opfern, tendiert aber zur Hysterie bei ausländischen Opfern wie bei den Dönermorden. Letztere will ich nicht kleiner machen als sie sind, aber es ist kaum mal zu lesen, wie viele Deutsche eigentlich ungesteuert ins Land geholten Einwanderern ohne Sozialperspektive zum Opfer fallen. Es gibt ein Buch dazu (bei Amazon bestellbar) und das Blog zum Buch: http://www.deutscheopfer.de/chronik

Und ich muss mir jetzt Sorgen machen, dass mich im ach so meinungsfreien Deutschland irgendein politischer Polizist in eine Nazikartei einträgt, nur weil ich die Einwanderungspolitik von Kanada fordere.

Alles Nazis in Kanada, keine Frage.

EDIT:
Zum Thema, der von Lu Er Fu in den Kommentaren gepostete Link aus der Welt:

http://www.welt.de/debatte/article110488736/Dem-Rechtsstaat-darf-es-nie-um-Rache-gehen.html

UPDATE:
Gerade lese ich wieder STERN und vermute mich ausnahmsweise mal auf einer Linie mit "den Deutschen", denn da erzählen mehrere Leute von ihren Diäterfolgen. Doch dann kommt es. Der einzige junge Mann in der ganzen Aufzählung... ist ein junger Türke. Will seinen Schwestern ein Vorbild sein, sagt er da im STERN. Und ich denke "die Schwestern in Ruhe lassen wäre noch viel besser", an die vielen Fälle denkend, in denen türkische junge Frauen massive Probleme mit ihren Brüdern bekommen, wenn sie westlich leben wollen - erst kürzlich auf Heimaturlaub in der Tageszeitung gelesen. Dass der Durchschnittsdeutsche immer mehr Mohammed Mehdi oder sonstwie heißt anstatt Klaus oder Thorsten versetzt mir immer wieder einen Stich - wahrscheinlich weil ich Deutschland vermisse und daher die stattfindende Wandlung des Durchschnittsdeutschen hin zum Durchschnittsimmigranten als Verlust wahrnehme - als Verlust von dem, was ich aufgegeben habe. Ich muss mich davon frei machen, die Deutschen entscheiden selbst. Und offenbar haben sie entschieden, dass sie ein anderes Volk werden wollen. Deutsche Geschäftsleute, die man hier trifft, sind auch manchmal schon Türken. Ich warte auf den Tag, an dem ich in der Firma von unserem Gast aus Deutschland gefragt werde, wo man Halal-Nahrung bekommt. Nightmarket, Ziege kaufen und Büroschere leihen, Hotelzimmer hat Badewanne.

Kommentare:

Franz K. hat gesagt…

Dass ist schon krass was da in deutschen Städten abgeht heutzutage. Nachdem ich schon 5 Jahre in Taiwan lebe, fühle ich mich nicht mehr sicher in Deutschland. Die Randale, die besoffenen Asis und die ausländischen Banden kennt man hier nicht. Auch keine Messerstechereien und kein "Verpiss dich scheiss Deutscher" nicht... ich kann es mir manchmal nicht erklären wieso das so gut hier funktioniert und bei uns nicht.

Anonym hat gesagt…

Lu Er Fu:
Es ist noch viel schlimmer als Du denkst. Hier in meiner Stadt mit 25% kulturbereichernden Fachkräften gibt es abends Rudelbildung um die Supermärkte, mit gröhlenden, rotzenden Türken, Jugos (agressiv), Russen (besoffen). Im Bus wird multikulti kanakisch geredet. Auch die hiesigen Eingeborenen passen sich da fleißig mit an. Deutsche Wirte gibt es nicht mehr. Bratwurst ist inexistent. Busfahrer die kein schwäbisch verstehen, Berater bei OBI die 'isch weis nischt' auf dem Namensschild tragen usw. WEHE wenn meine Frau die Kinder in Schland großwerden lassen will. Siehe Pisa.
Mein Kollege hat seine Kinder auf ein anderes Gymnasium geschickt...warum wohl?
Je älter Sie werden desto ruhiger werden sie aber. Das muss auch dazu gesagt werden. Und wie überall gibt es solche und solche.
Meine Zeitung schreibt übrigens die deutsche Nationalität in den Polizeiberichten hinzu. Wenn diese fehlt.....
Allerdings hatten ja die Alexanderplatzprügler auch deutsche Pässe.

"Ludigel" hat gesagt…

Ich denke, dass man den Außenblick braucht, um das zu merken. Für Deutsche in Deutschland ist das alles normal. Natürlich sind Ausländer mit schlechter Bildung und schlechter Sozialchance in Deutschland. Wo sollten sie sonst sein. Natürlich kriegen sie einen deutschen Pass. Natürlich schlagen dann ein paar "Deutsche" ihre Schwester tot, wenn sie einen nativen deutschen Freund hat. Familienproblem halt.

Natürlich geht man nachts nicht mehr so einfach auf die Straße.

Klar.

War für mich auch mal alles normal. Nur wenn man Länder wie Taiwan sieht fragt man sich, warum steuern die Deutschen nicht auch etwas, wer kommt und bleibt.

Aber längst zu spät denke ich mal.

Anonym hat gesagt…

Lu Er Fu:
Gutmenschen, Kollektivschuld, 68er, Schengen, Joschi mit Visumfreiheit für Russen,Kasachen usw., jedoch nicht für arbeitende Filippinas oder Thais.....noch Fragen?
Taiwan, Japan, Singapur haben es da einfacher. Inselstaaten haben nun mal keine grünen Grenzen und Politiker, die sogar Heroin auf Krankenschein verteilen wollen.
Schuldig ist auch das TV. Früher hatte ich Angst vor der Polizei, aber wenn ich die unrasierten Schimanski-Typen mit stinkendem Parka, bzw. 'tu-das-aber-nicht-noch-einmal'-Polizisten in Fahrkartenkontrolleursuniform sehe erklärt das auch einiges.
Zum Glück habe ich eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive (=Beruf und Wohnung) und könnte daher......aber WEHE man zahlt das Falschparken nicht.....

Anonym hat gesagt…

Lu Er Fu:
kaum gepostet schon etwas gefunden;
http://www.welt.de/debatte/article110488736/Dem-Rechtsstaat-darf-es-nie-um-Rache-gehen.html

vor allem die Leserbeiträge!

Tamasü hat gesagt…

Keine soziale Sicherheit. Wachsende Altersarmut. Zerfallene kulturelle Identität. Angst vor Terroristen, irren Moslems, amerikanischen Politikern, besoffenen Skinheads, zugedröhnten Russen, freilaufenden Verfassungsschützern und Bubble-Tee. Springerpresse und private Fernsehsender. Verhundertfachte Kriminalitätsrate. Polizei lust- und erfolglos, Justiz mit Scheidungen und Raubkopierern ausgelastet.
Jammert hier nicht 'rum wie ein paar alte Weiber. In Deutschland ist es jetzt schöner als es in der DDR je war. Wir sind frei! Und haben die besten Politiker, die man sich denken kann: Sie haben die Banken gerettet!

"Ludigel" hat gesagt…

Ja, wenn sie Asiaten einwandern ließen,....
Stattdessen dieser "Deal" mit der Türkei, wir nehmen die verarmte und ungebildete Landbevölkerung auf, über die die Intelligenz in Istambul und Ankara sowieso immer nur Witze macht und haben dafür X gekriegt.

Nur was ist X?

Und strengislamische Menschen vom Lande ließen sich nicht gut integrieren, wer hätte das gedacht.

Und Russen. Ja Russen. Ein Land voller "Oh weia-wir sind keine Supermacht mehr"-Komplexen mit vielen Armen Leuten und exorbitanter Kriminalität. Na herrlich, da kommen sicher nur die Ärzte und Professoren und wollen in D-Land von der Stütze leben.

STOP. Meckern können wir, es ändert sich nichts, weil sich alle Parteien einig sind. Ausländer rein, egal wie und warum und wer.

Bei den Linken ist es diese alte "Deutsche-sind-schlecht-wegen-Holocaust und müssen daher internationalisiert werden" - Prämisse, die Kohn-Bendit oder wie immer der sich schreibt tatsächlich so postuliert hat und wo sich Claudia Roth ("ich mache türkische Außenpolitik") anschließt.

Bei der CDU ist es vermutlich der Wille, die Anweisungen der Industrie zu befolgen, die billige dankbare Arbeitskräfte will. Die Deutschen sind berufsständisch organisierte selbstbewusste Menschen, also braucht die Industrie ein anderes Volk ?

Oder die CDU hat auch das selbe Deutsche-sind-schlecht Mantra drauf, vielleicht auch der Weg des geringsten Widerstandes. Denn Susanne Meier-Hülsenfrucht und Detlev Schohlemmer-Schmidthuber sind so erzogen, dass sie durch Radfahren am Sonnstag die Wale vor dem Waldsterben retten wollen und vergessen an ihre eigenen Interessen zu denken.

Da kann man nix mehr machen, so gutmenschig ist man nicht mehr lebensfähig in einer harten Welt.

Anonym hat gesagt…

Biste auch schon abgemahnt worden, weil dein Blog nicht auch in türkischer Sprache vorliegt?

Anonym hat gesagt…

Herkunft bzw. Religion haben doch nur sekundär was mit Gewaltbereitschaft zu tun. Auf dem platten Land unter lauter Kartoffeldeutschen gab und gibt es auch jede Menge Aggressionen. In Deutschland wird halt seit 40 Jahren an der Polizei gespart. Stattdessen gibt es 21(oder mehr) deutsche Geheimdienste (BND, je einen Verfassungsschutz pro Land, MAD, Bundesgrenzschutz usw.). Für den Normalpolizisten oder Sozialarbeiter bleibt da nicht mehr viel Geld.

"Ludigel" hat gesagt…

"Kartoffeldeutscher". Ist das ein neuer turkdeutscher Term?

Martin hat gesagt…

Ich lebe in DE und nicht in TW. Ich habe den Blick von innen. Ich habe ab Ende der Achtziger in Frankfurt studiert und dort so manches erlebt. Mit Verlaub, ich glaube das alles nicht. Dass heute alles viel schlimmer ist etc. Hundertfache Kriminalitätsraten? Vielleicht was Raubkopieren anbelangt, auf der Straße glaube ich das wirlich nicht. Da möchte ich schon mal eine Statistik sehen. Und was soll der Deal mit der Türkei, Ludigel? Meinst Du die Deals von welchen ich vermute dass sie in den Fünfzigern oder Sechzigern waren? Die sind seit Jahrzehnten ausgelaufen, oder was war gemeint? Zur Versachlichung des Themas Einwanderung vielleicht mal ein Link für alle die nicht nur Sensationspresse wie aus dem Hitler-Tagebuchverlag lesen: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-01/einwanderer-deutschland-einleitung
MfG
Martin

Martin hat gesagt…

Hallo zusammen,
nun, ich lebe in Deutschland. Ich habe noch nie "Verpiss Dich scheiß Deutscher" gehört und ich kenne auch niemand der das schon gehört hat. Dafür habe ich in Frankfurt/M. studiert, und zwar Ende der Achtziger. Wenn mir jemand erklärt dass jetzt alles schlimmer ist dann kann ich das nicht glauben. Das gabs alles schon damals. Bevor ich keine offizielle Statistik sehe halte ich "Verhundertfachte Kriminalitätsrate" für haltlose Polemik (es sein denn es sind Raubkopien gemeint). Auch die Visumsfreiheit für Bürger aus Russland oder Kasachstan hat wenig mit der Realität zu tun. Und ich glaube auch nicht dass Produkte der Sensationspresse wie z.B. aus dem Hitler-Tagebuchverlag geeignet sind derartige Themen sorgfältig aufzubereiten. Wer über Einwanderung redet möge sich auch mal so was zu Gemüte führen:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-01/einwanderer-deutschland-einleitung
Viele Grüße
Martin

"Ludigel" hat gesagt…

Ich denke es fängt mit individuellen Erlebnissen an. Mein Vater, der als Handwerksmeister einer von Harz-IV lebenden Familie, die die Malerarbeiten vom Sozialamt bezahlt bekam, nicht noch gratis eine teurere Tapete ankleben wollte und zum Dank die Tapetenmuterrolle an der Gartenpforte vorfand - und das Auto aufgebrochen war und das Radio gestohlen war. Zufall, klar. Aber dann denkt man, wieso können die sich so aufführen hier, als wären sie die Bosse. Man geht aber nicht zur Polizei weil man keinen Ärger mit einem arabischen Familienklan mit vielen jungen Männern haben will. Und weil ja auch nur einer fälschlich sagen müsste "der hat Kanake zu uns gesagt", dann würde man im schuldkomplexbelandenen Deutschland unter Garantie hart verurteilt.
Oder wenn man sich wie ich körperlich wehren musste, um nicht nachts in ein Auto von vier irgendwie arabisch/türkisch wirkenden Herren gezogen zu werden. Und das erst garnicht anzeigt, weil man nicht in einer Kartei landen will.
"Warum sind die eigentlich alle hier?", fragt man sich dann. Ausländische Spezialisten? Verheiratet mit Deutschen?
Aber ich weiß, als Deutscher hat man heute die Ansicht, die Menschen, denen es zu Hause nicht so gut geht, hätten jedes Recht in Deutschland zu sein. Dagegen will auch gar nicht mehr anargumentieren.
Wer eine Einwanderungspolitik a la Kanada fordert oder dass Einwanderern nicht mehr der Lebenunterhalt gezahlt wird der gilt in D-Land kurioserweie schon als rechtsradikal, so suggeriert die Systempresse täglich.

Michael S. hat gesagt…

Also wir leben in Bayern. Meine Frau ist Chinesin aus Shanghai. Ich kann nicht verstehen, wo das mit diesen negativen Bemerkungen über Deutschland herkommen soll. Natürlich gibt es Kriminalität, und das ist sehr schlimm. Das lässt sich nicht leugenen, ganz klar. Aber die gibt es woanders auch. Ich traue mir wetten sogar in Taiwan gibt es Kriminalität. Vielleicht nicht in der Form wie in Europa oder USA, aber dann in Form von leichterer Kriminalität in Form von Copyright-Verletzungen, Raubkopien usw. Außerdem, wenn ich ehrlich bin, so frei ist Taiwan auch nicht. Taiwan sitzt auf einen Pulverfass. Taiwan wird ständig von China bedroht. Und wäre vielleicht sogar schon längst eingeheimst worden, wenn die USA nicht Taiwan beschützen würden.

Michael S. hat gesagt…

Auch deutsche Waffentechnologie soll ja sehr gefragt in Taiwan sein und wird auch schön fleissig von Deutschland nach Taiwan geliefert. Deutschland bzw. Europa sind prolitisch stabil. Arbeit gibt es hier genug. Wer arbeiten will bekommt auch Arbeit. Meine Frau fühlt sich hier als Chinesen pudelwohl und sicher. Ihr ist noch nie etwas negatives gegeüber ihr aufgefallen. Auch all Ihren Freundinnen nicht, die auch Chinesinnen sind oder ausländische Mitbürger. Die ausländischen Mitbürger die ich kenne sind alle sehr nett und arbeiten für Deutschland. Und denken sogar noch schlecht über Ihr eigenes ursprüngliches Land wo sie herkommen. Ich kann das ganze überhaupt nicht nachvollziehen.
Das kommt mir alles ein bisschen vor, bei allen Respekt, wie Bildzeitungs-Niveau und Sensationspresse in diesen Artikel. Das Geld ist auch sicher hier. Ich bin in der IT tätig und könnte mir sogar die Jobs aussuchen. Der deutsche Sozialstaat fängt einen auf, wenn es einen schlecht geht. Das kann nämlich jeden passieren.
Wir haben auch ein Hotel hier, und bekommen einiges mit. Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund haben wir viele als Gäste. Auch hier könnten wir nichts negatives sagen. Die Politiker machen natürlich auch Fehler, sind auch nur Menschen, wie alle anderen. Aber die Demokratie bügelt das ganze wieder ein. Diese Türken von diesen Verbrechen sind Einzelfälle. Ich finde, was da passiert ist sehr sehr schlimm und sie müssen zur Rechenschaft gezogen werden und dafür bezahlen mit unseren Rechtssystem. Viel Schlimmer noch ist es in den USA. Oder nur zu unseren Nachbarn zu blicken in Frankreich.
Schlechtes gibt es immer und überall auf der Welt. Das lässt sich leider niemals komplett bekämpfen und beenden.

Doch auch trotz Krise usw. Deutschland steht immer noch
am besten da von allen europäischen Ländern und auch den USA. Da sollten wir schon mal bei den Tatsachen bleiben. Und ich traue mir wetten, bin jetzt nicht so bewandert bei der taiwanischen Wirtschaft, auch vor Taiwan.
Wenn ich mir immer so die Fotos ansehen von Taipei, Taiwan usw. da kann man echt froh sein aus den Fenster zu sehen und Vögel zu sehen, Bäume, Gras, Blumen, usw. gute Luft für die Lunge und den Hals und kein Feinstaub.

In diesem Sinne, wünsche ich trotzdem allen einen schönen Tag heute und seit nicht so streng mit Euch selbst und mit Deutschland und Europa.
Deutschland ist reich an Schätzen der Kultur und Wissenschaft und Technik. 5000 Jahre chinesische Kultur - alles schön und gut - nur leider sehen für mich diese 5000 Jahre irgendwie gleich aus. Vielleicht täusche ich mich da auch.
Viele Auswanderer sehen leider nicht über den Tellerrand hinaus von Ihrer kleinen Welt. Sie sehen nicht die Schönheit dieses Landes und was dieses Land nach den 2. Weltkrieg alles geleistet hat. Sie sehen nicht, das Deutschland von Anfang an ein gemischtes Volk schon immer war. Deutschland war total zerrüttet bekämpfte sich gegeneitig. Preussen gegen Bayern nur als ein Beispiel zu nennen. Es dauerte lange bis Deutschland eins wurde. Es dauerte lange bis die Demokratie wieder nach Deutschland kam. Deutschland hat eine sehr bewegende Geschichte hinter sich. Und doch haben wir es immer wieder geschafft uns aufzuraffen und wieder neu anzufangen. Es gab Momente der Dunkelheit in Deutschland doch größtenteils hat Deutschland in der Vergangenheit und Gegenwart viel Gutes geleistet und auch viel kulturelles geleistet. Das sollte man nicht unter den Tisch kehren.

Liebe Grüße aus den schönen Bayern.

Michael S.