Dieses Blog durchsuchen

Mittwoch, November 28, 2007

Fledderbeerdigung letzter Teil

sorry, this post is only German !!!
Please refer to the majority of other posts in this blog, which are in both languages.

Schwiegervater, Heimgang, letzter Teil
Auch die Endlossaga um eine Taiwanbestattung muss einmal ein Ende haben.

WARNUNG: wird manchermal ein bisschen leichenfledderisch.
Sanfte Gemüter lesen es vielleicht besser nicht.

ERSTER TEIL
vorheriger Teil



Also näherte sich der Reigen schlussendlich dem Finale zu. Alle seine Sachen waren gepackt, in der Vorbereitung des endgültigen Übertritts und die ganze Familie wirkte in dieser Zeit tatsächlich ehr, als wenn sie eine längere Reise für Schwiegervater vorbereitet und nicht seine Bestattung. Paketeweise wurden seine Kleidungsstücke in den Wagen geladen, darunter massenhaft originalverpackte Oberhemden der Marke "London" (ich vermute, die sitzen in Taiwan) und Krawatten etc. Die Fahrt ging auf ein Gelände am Fuße eines Bestattungstempels, jetzt fernab der Einäscherungsfabrikanlage.
Auto und Stereoanlage für das Jenseits
Vorher hatten wir in der Einäscherungsanlage noch einen Abschiedsgottesdienst gehabt, bei dem neben einem kleinen Opferaltar eine komplette Jenseitsausstattung lag. Darunter ein schwarzer Mercedes aus Pappe in Go-Cart-Größe, ein Papp-TV und eine Stereoanlage aus Pappe, alles in Originalgröße. Wieder auch massenhaft Papierschiffchen und Geistergeld für das Fortkommen im Jenseits.
Schön war das zweistöckige Einfamilienhaus, größer als eine Hundehütte, komplett mit Frau und Mannfiguren und Baum im Innenhof. Hmmm... wer ist jetzt die Frauenfigur, wenn Schwiegermama sich doch bester Gesundheit erfreut und auch nicht mitverbrannt wird. Na ja, eine Remniszens and Indien vermutlich.
So hat Schwiegerpapa wohl ersteinmal eine unbelebte Frau im Bett im Jenseits, bis dann, an ihrem Todestage, Schwiegermamas Geist in den Astralkörper im Jenseits fährt. Mann, wird sich ihr Mann da erschrecken, wenn er gerade ...

All das Zeug kam jetzt auf eine Plattform im Freien und die Familie wurde zum schützenden Kreis drumherum aufgestellt, alle eine Wäscheleine als Zaun haltend. Damit kein fremder Geist die Sachen stibizt, schon klar.

Alles wurde verbrannt und damit hatte dann Schwiegerpapa seine komplette Ausrüstung im Jenseits.
Feuer frei... oder lebt er noch?
Er selber wurde auch noch verbrannt, da kannten wir nix. Man steht vor dem Krämatorium, zusammen mit zig anderen Familien. Manche in grünen Kapuzen, wild Baumzweige schwenkend. "Das ist die andere Art einer Taiwanbeerdigung", sagte da meine Frau. Na gottseidank.

Längs am Krematorium ein langes Bord und darauf die Portraits der Feuerkandidaten nebst Opfergaben. Manche der großen gerahmten Fotos zeigen junge Männer und Frauen. Ja ja, "Taiwanesen sind die besten Autofahrer", sagt meine Frau immer und ich schämte mich, dass mir das gerade jetzt in den Sinn kam.

Alle redeten davon (meine Frau erklärte mir soetwas), ob Papa denn jetzt auch alles habe und nichts vergessen worden sei und das wir ihm jetzt eine glatte Reise ermöglichen müssten. Und... nur für einen kurzen Augenblick... schien er tatsächlich ehr ein Abreisender als ein Toter zu sein und .... ich sah ihn da stehen. Neben seinem Portrait, in einem schneeweißen Anzug mit breitkrempigen Hut, tief ins Gespräch mit der hübschen jungen Dame vom Nachbaropferplatz vertieft. Sah gut aus, die Dame. "Doch halt, beide sind doch tot", meldete mein langweiliges Großhirn. Ich stutze, zwinkerte, und das Bild war wieder verschwunden. Aber es war so real für einen kleinen Moment...

Kurzum, wir sahen bei der Einäscherung des Sarges zu, denn sonst verkaufen sie den am Ende noch zweimal... Heiß ist sowas ja schon.
Essenspause....... würg
Danach erstmal Ruhe, alle gehen zum Abendessen... und wir müssen "nachher nur noch seine Urne abholen", sagt meine Frau. Naja, ich denke mir "gut, dass bald Feierabend ist" und so gehen wir dann um sieben Uhr abends in einen kleinen Nebeneingang der Feuerfabrik. Eine schwere Metalltür öffnet sich und ich sehe so viel weißgrauen Sand auf dem gefließten Boden. "Die werden doch nicht..." denke ich. Der Anblick von blanken Metalltabletts und großen Zangen an Schalter sechs läßt mir dann doch den Schweiß auf der Stirne stehen.

Wähle ein gutes Stückel aus.....
Und richtig, da kommt ein mit Blaukittel bekleideter mürrischer Herr Taiwanese und bringt ein großes Metalltablett. Drauf liegt ein großer Haufen Asche und ein Stapel weißer Knochen. Mir endging nicht, dass darunter auch ein geplatzter Schädel war und ich hatte Gelegenheit, Grossvaters innere Struktur intensiv zu ergründen. Ganz massiv weiß ist so ein Schädelknochen innen nicht, sondern an manchen Stellen sogar noch ein bisschen rot.
Da kommt der Witz in den Sinn, "Herr Ober, er ist noch nicht gar", aber .....
Alle kreischen und heulen, darunter auch der kleine Neunjährige. Als sei es das normalste von der Welt, reicht uns der Blaumannherr jetzt ein überdimensioniertes Paar Stäbchen, genau wie die zum Essen, und alle fangen an, einige Knochenstücke in die bereitgehaltene Urne zu legen, elegant wie beim ChopSuey. Die Stäbchen dabei mit einer Hand bedient, ganz wie beim Chinesen um die Ecke.
Ich bin an der Reihe und meistere mühelos die Stabbedienung. Ein luftiges Stück vom Oberschenkelknochen wähle ich aus und meine Frau beglückwünscht mich zu der Wahl. So ein luftblasenversehenes Stück zu nehmen, läßt Papa gut laufen, sagt sie, und ermöglicht einen schnellen Heimgang ins Jenseits.
Alle kommen dran, nur die Kinder nicht, die heulen auch so schon genug (und zittern und sind weiß) und schwupps, schaufelt der Blaumann den Rest Knochen und Asche in die Urne.
Oranges Hakenkreuztuch obendrauf auf die Knochen, Urne zu, noch ein Hakenkreuztuch drumgewickelt, noch ein Banderl drum, noch ein Tuch drumerhum und .... fertig ist die Schose.

Nächster Tag, hoch in den Bergtempel, Urne auswickeln, auf den Opertisch und beten beten Singsang, Speisen opfern, 30 Minuten warten, denn Papa muss ja Zeit zum Essen haben, weiter beten und Singsang und dann ...
fragt ihn Schwiegermama, ob er jetzt bereit sei.
Er sagt nein, gewürfelterweise (mit Kopf oder Zahl als Doppel) und sie würfelt und redet beruhigend auf ihn ein. Doch er will nicht allen bleiben, wir sollen bei der Urne sein, sagt er, den ätherischen Tränen nah.
Ab in den Schrank
Nach zig Verischerungen, wir kämen ihn oft besuchen, stimmt er endlich zu und wird unter heulen und zähneklappern in eine große Halle gestellt, in der zig Schränke mit kleinen Fächern stehen. Urne rein, Passfoto draußen dran und so steht er da noch heute.

Oft wird er von uns besucht, ich drücke mich oft, doch steht und steht er da noch heute. Totensonntage gibt es oft und irgendwo geht die Beerdigung immer noch weiter, denn wir opern und opfern ihm immer wieder. Nicht nur Reisspeisen und nackertes Huhn, sondern auch viele Sonntage.

Cold in Taiwan

German below, Deutsch unten !!!

ENGLISH:
In November it gets quite cold in Taiwan. Although even December or January temperature almost never falls below 10 degrees (plus) Celsius, this feels very cold in an average Taiwan apartment, because they have these slide windows, which are not totally proof and they have NO HEATING at home. So I found myself freezing at 10 degrees on my sofa in living room with a cold wind rushing through. Thank goodness we moved into a new house now with wind tight windows and we even have an air condition, which can be run in reverse mode to blow the warm air into the room. But as this costs a lot of power, I don't use it so often. Using air condition against summer heat is much more socially acceptable in Taiwan than to "waste" power for fighting the cold. And my wife is Taiwanese...

The Taiwan branch of a German heater manufacturer had, without any approval from their German head quarter (they didn't even know about it) posted the following Hitler heating add in Taipei in 1999, which I have censored here not to make trouble to the company. They were totally embarrassed when they learned about this ad and made their Taiwan branch take it off the streets again. The text says "fight the cold front" or something like that.


Dammit, they even had their company name on his arm binder (or however you call that in English) instead of the swastica. Note the present-day National colors black, red and gold of Germany (which do not fit to Hitler at all who used a different flag). BTW, this is the first post where I cannot be sure if i can post it in my German blog without trouble, as depictions of Hitler often make lawyers and the DA rush in in Germany.

We should pay back and have an ad with Chiang Kai Shek for hair growth meds I guess. Although the Green Party here would like that...

BTW, Hitler is pronounced "Shit'telle" in Chinese, with "telle" like the English word "tell' and the 'e' like the e in "hype". Sounds suitable.

German, DEUTSCH:

In Taiwan ist der Winter, der jetzt gerade anbricht, sehr unangenehm. Zwar wird es selten kälter als 10 Grad plus, aber normale Wohnungen haben undichte Fenster und vor allem eines: KEINE Heizung. Dann sitzt man in einer feucht-kalten Wohnung und einer eiskalter Wind rauscht durch die undichten Fenster; gruselig. Da kann man fast Verständnis für extreme Maßnahmen haben, sehr bizarr aber doch diese unsinnige Werbung, mit der 1999 Taipei tapeziert war (siehe Bild oben). Ohne Wissen der deutschen Zentrale hatte die taiwanesische Dependanze des Heizungsherstellers Adolf Hitler verharmlosed Werbung für einen deutschen Heizkörper mit dem Slogan "Bekämpfe die Kaltfront" oder ähnliches machen lassen; ich habe den Namen des Unternehmens zensiert.
Hitler gilt in Taiwan bei vielen Menschen nur als ein resoluter Deutscher Politiker, der ein kleines Land in kurzer Zeit zur Großmacht gemacht hat. Der Holocaust ist den Taiwanesen oft nur als Unruhe zwischen Volksgruppen bekannt. Dass das alles Unsinn ist klar, leider weiß man nichts von Millionen Toten, vergasten Kindern, Frauen und Männern und der fabrikmäßigen fast vollendeten Auslöschung eines ganzen Kulturkreises; dem europäischen Judentum. Nun, etwas Verständnis muss man haben für die Unwissenheit, denn für Taiwanesen ist Europa weit weg und sie interessieren sich meist nicht für europäische Geschichte, auch nicht die jüngste. Und Europäer wissen meist auch nicht um die japanischen Massaker in China, wie das Nanking-Massaker, bei dem 200 000 Zivilisten von jap. Soldaten abgeschlachten worden sind.

Der unbefangene Umgang der Taiwanesen mit Hitler, von dem man ein völlig falsches Bild hat, lässt einen Deutschen manchmal gruseln. Ich habe selbst einmal hier eine Hitler-Bar o.ä. gesehen, mit kleinem Hitler an der Markise und meine Frau hat von einer Kneipe erzählt, die als KZ-Nachbildung incl. Fotos der Opfer aufgemacht war (Israel hat sie schließen lassen, gottseidank). Irgendwer hat noch ein Foto von einer Saftbar gemacht, aber da ist Hitler mit lateinamerikanischem Schnauzbart versehen:

Nazis sind die Taiwanesen nicht, nur eben.... etwas leichtfertig.
Ist eben Taiwan. "Beklopptistan" nenne ich es manchmal scherzhaft.

Dienstag, November 27, 2007

No noodles for foreigners!


German below, Deutsch unten!!!

ENGLISH:
Japan has, in its far eastern wisdom, found a way to secure the country once and for all against all kinds of terrorist threats: they collect biometric data of foreigners and have introduced an interview, which you have to pass, if you intend to enter the land of the rising sun and prejudice. This will scare them damned terrorists away, especially as all people committing terror acts in Japan so far have been Japanese citizens.
This German article (LINK) states, Japan would also have signs saying "Japanese only" (and don't think they mean the language; foreigners trying to enter get stopped) on clubs and public bathes. Well, I have heard that before from foreigners living in Japan. But what shocked me, they also put this sign on NOODLE shops. It may be, noodle shops are more vulnerable to inter-cultural infection and terrorist acts than, say, government buildings, but being a noodle fanatic that has shocked me.

DON'T go to Japan, come to my Taiwan instead. You can buy as many noodles if you want, seriously. Also, nobody will ask you here in Taiwan, if that's a noodle fork in your pants...

not so cruel against foreigners: the citizens of Taiwan. 2 flight hours below Japan. And noodle supply is guaranteed! Foto: from company server...

GERMAN:

Japan hat in seiner unendlichen Weisheit eine tolle Lösung gefunden, das Land der aufgehenden Sonne sicher vor Terroranschlägen zu machen. Ab sofort müssen alle Ausländer, die nach Japan einreisen wollen, ein Interview bestehen und ihre Gesichter abfotografieren lassen und ihre Fingerabdrücke hinterlegen. Japan behält sich vor, diese Daten mit jedem interessierten Land binnen der nächsten 70 Jahre zu teilen. Vielleicht entwickelt sich ja ein reger Tauschhandel "wel hat die glöste Langnase im Foto" zwischen verschiedenen asatischen Ländern, wer weiß. ThaiLAND hat ja neulich auch meine Langnase fotografiert und TaiWAN verpasst mir dieser Tage einen biometrischen Ausländerausweis.
Die Terroristen wird das furchtbar erschrecken, insbesondere weil alle Terroristen bislang japanische Staatsangehörige waren, die ja den neuen Bedingungen nicht unterworfen sind.

Schon länger hatte ich von dort lebenden Ausländern gehört, dass in Japan an Badehäusern und Bars Ausländern per Schild der Zutritt verwehrt wird; der Spiegel schreibt es im obigen LINK auch wieder. Schockiert hat mich aber, dass auch Nudel-Garküchen Ausländern den Zutritt auf diese Art verweigern. Also Fan der asiatischen Nudel, mit oder ohne charmanter Serviererin, kann ich das nicht so einfach wegstecken. Boykottiert Japan! Kommt lieber nach TaiWAN, das liegt 2 Flugstunden südlich und die Nudelversorgung ist hier garantiert; Ehrenwort!
Auch sind die Einheimischen hier viel freundlicher; haben gleichsam Samthandschuhe an, wie ich mittels des obigen Fotos beweisen möchte.

Mit einem nudelfreien Sayonara verbleibe ich....

Ludigel

"Cai tien" statt "Sayonara !"

Freitag, November 16, 2007

R and L Blues

my overview page teichert-online.de

GERMAN below, DEUTSCH unten !!!

ENGLISH:

Oh this goddamned R and L stuff here in Taiwan.

My colleague urgently needed to talk to a guy called “Blues” to find out about things.

I tell him to go to “Bruce”, because “Bruce” pronounces his name as “Bluce” (speaks it exactly like “Blues”). But he doesn’t need to go to “Bruce” but instead to “Blues”. We have both guys in the company, Blues and Bruce. Colleagues pronounce both names as “Blues”.

Me: Did you talk to Bruce?

Colleague: Yes, I talked to Blues. But he doesn’t know anything.

Me: But Bruce should know. Damned, or is it “Blues” who knows this stuff?

Collegue: “Blues or Blues?” But I HAVE talked to Blues…

Me: aaaaaaaaaaaaaarrrrrg (in Taiwanese: aaaaaayooooooooooooo)

This can leally give you the Blues. And now picture my last company, where there was a guy who called himself “Blues” (the thought that’s “Blues Splingsteen”), but he wrote it as “Blouse” as in the lady’s garment. He was terribly offended when I pronounced his name as “blouse”. Who has heard of Blouse Springsteen?

Now don’t think this is a racial post or something. This Bruce and Blues thing can may you confused and it’s early morning alright?


This is not Blues and she doesn't even have a blouse...

photo from company server

And they call me “Ludigel” here. I managed to get the “Lu Yud Sow” (which is “pig foot” in Chinese) of the list at least J

P.S: the out-of-office messages here always scare me in company email.

“HITLER is out of the office today”. I thought “And I hope he damned well stays out of it!”. But they I looked more closely, it was “Hitter”, not “Hitler”. I hope it’s not just a typo (brrrrrr).


GERMAN, DEUTSCH:


"Bruce" soll ich fragen, sagte meine Flau. Aber ein bisschen klang es wie "Blus", also "Blues" in korrekter englischer Schreibweise. Einen Kollegen machte ich dann senilkonfous, als ich ihn zu Bruce schicken wollte. Er hat aber mit Blues (Blues Lee) gesprochen, einem Kollegen vom anderen Team.
"Hast Du mit Bruce gesprochen?"
...Ja, mit Blues.
"Nein, ich meine Bruce!"
...Ja doch, mit Blues.
"Meinst Du Blues oder Bruce?"
....Blues!

Ich weiß bis heute nicht wer wer ist :-) In meiner alten Firma hatten wir noch jemanden, der auch "Bruce" (gesprochen wie Blues) nach Bruce Springsteen oder Lee hieß. Er schrieb das aber weder Blues noch Bruce, sondern "Blouse" wie die Damenbluse (geprochen wie "Blaus"). War immer fülchtelich beleidigt, wenn ich ihn ausversehen als Damenbluse tituliert habe.
Das R und L kann einen hiel vellückt machen. Meine Frau blingt auch immer Links und Rechts durcheinander. "Light or Left", das klingt so ...... KAWUMM, reifenquietsch...

Lassen wir das und gucken liebel auf das Bild der Dame, die weder Brause, B-Laus noch Bruce heißt und auch keine Blause hat...

Photo vom Kollegen,
LINK HIER


Und wehe es sagt einer, das sei ein lassistisches Posting. Dann lasst euch mal "Ludigel" oder "Ludjudsau" nennen (glins)....

Freitag, November 09, 2007

There is no alien moonbase (repeat after me)

German below, Deutsch unten !!!

ENGLISH:
Recently, a gentleman who had been in charge of photographs at NASA came up with a book, claiming it would show secret photos from the moon missions including alien artifacts and buildings, right on the moon surface. The photos would have been hidden all those years from the public. See his website HERE.
However, reading the pre-published preface of his book, you will find him talking about NASA being a secret society, full of mysterious Egyptians, Nazis and Magicans. Well, thanks for the latest contribution in conspiracy theories, ashame the author left out Cinderella and the seven dwarfs. No doubt, they are in space as well, somewhere. Oh yes, the codeword "Orion" used at NASA would reveal the secret location of an alien race.
I have no doubt about that. There are really Orions, to be sure. Actually, "Orion" is the name of this spiral arm of the galaxy; of OUR spiral arm of the galaxy, so, in a way, we are all Orions.

It's a shame you find nothing more than ... strange people when it comes to discussing the possibility of alien life in space. I mean, our galaxy has millions of star systems, and galaxies are clustering themselves into galaxy clusters, and then you have strings consisting out of galaxy clusters, as one one theory goes. So a rational discussion about us not being totally alone should be possible. But seemingly the ... strange people.... have the majority of opinion.

So I googeled around a bit and found this link from a US-Navy server, a picture from a moonbase:

NAVY pic (http://www.cmf.nrl.navy.mil/clementine/clib/generated_images/129048000768.gif)

Check the link!

The object in it enlarged:


The whole pic:


It's from the dark side of the moon, BTW.
Discussion group about it: here

The Navy main page for the photos: here

Check it out, it's really a navy server!

Of course, as the Navy explains, it's only a software glitch leading to strange images. It is not Photoshop manipulation barely covering up an object on the moon surface.

NO of course not! We don't want to believe such nonsense.
So repeat after me:

THERE IS NO ALIEN MOONBASE.
I DO NOT SEE AN ALIEN MOONBASE.

Repeat 50 times and then you should be all set.


GERMAN, Deutsch:

Es gibt Millionen von Sonnensystemen in userer Galaxis, unsere Galaxis ist Teil eines Galaxienhaufens und mehrere Galaxienhaufen bilden wiederum ein Galaxienband. So lautet jedenfalls eine gängige Theorie. Also müsste es eigentlich möglich sein, eine vernünftige Diskussion zu führen, ob es nun außer dem menschlichen noch anderes intelligentes Leben im Universum gibt. Allerdings liegt die Meinungsführerschaft unangefochten bei Vollidioten oder jedenfalls merkwürdigen Menschen. So hat unlängst ein NASA-Mitarbeiter, der dort für die Fotos verantwortlich war, ein Buch herausgebracht, das angeblich Fotobeweise für Alien-Bauwerke auf dem Mond und andere Artefakte enthält. Diese Beweise, die man bei den Mondlandungen der Amerkaner gefunden hätte, hätte man uns also jahrzehntelang verschwiegen. Nun, mein Großhirn schrie schon wieder "Phantastenalarm", aber wegen des NASA-Bezugs habe ich trotzdem auf den Link geklickt, der immerhin bei Heise.de gepostet war. LINK: HIER. Dort kann man sogar eine Leseprobe entnehmen. Allerdings geht es gleich im Vorwort mit verschworenen Gemeinschaften aus Ägyptern, Magiern, Freimaurern und sogar Nazis los, die alle bei der NASA Geheimgesellschaften bilden würden. Man kann das Büchlein also getrost vergessen; da fehlen ja nur noch Schneewittchen und die Sieben Zwerge.

Leichtsinnigerweise habe ich dann aber nach "Alien Moonbase" gegoogelt und bin bei folgender Abbildung auf einem Server der US-amerikanischen Marine gelandet:


NAVY pic (http://www.cmf.nrl.navy.mil/clementine/clib/generated_images/129048000768.gif)

Man kann die Abbildung und ihre Vergrößerung auch oben im englischen Teil sehen, sowie dort einen Link auf eine Diskussionsgruppe finden. Irgendwie sieht das Bild so aus, als hätte dort jemand ein riesiges Bauwerk auf dem Mond dilettantisch mit Photoshop retouschiert. Aber das kann ja nicht sein, wir sind ja vernünftig und glauben an "sowas" ja nicht.

Also sprechen Sie mir bitte alle nach:

DA IST KEINE ALIEN-MONDBASIS AUF DEM FOTO.

50-Mal dürften reichen. Dann ist alles in Ordnung.

Freitag, November 02, 2007

Xiaojie Terror


overwiew page: teichert-online.de

German below, Deutsch unten !!!

ENGLISH:
Taiwan is a stressful place to live. The presence of xiaojies (xiaojie is the chinese word for "Miss", which is also the general word to address a woman here) with their tendency to wear extreme high heels and mini-skirts can be damned stressful. I mean, now it's about 15 degrees or so in Taipei, at least this morning, but a girl in my office had a skirt so short, it showed the hems of her black stockings. I can understand why these Islam guys like to enforce this head- to toe cover. They save on heart pills and coolants this way I guess.

Without it, guys Taiwan occasionally get this face expression (Jacky Wu, a local male idol):


Pic from one of the choir lady's photo page (but she is properly clothed, good education): http://www.friendster.com/photos/33964361/368245612/15010

To calm down, I watch some photos which had been send around by the photo club of my company via corporate email. They are sending pics of landscapes and stuff recently... oh no, xiaojies again. Well, fully dressed. That's a relieve.

And no, the ladies of Taiwan are not "easy to have", as some readers of my blog were asking me. They like miniskirts and high-heels, but to get them, it's the usual process of getting to know them and marrying them in conservative Taiwan (for computer nerds: there are a few steps in between saying hello and marriage).


click on pics enlarges

Now, this is Taiwan in winter. Can you imagine what it's like in SUMMER?

DEUTSCH, German:
Es ist November in Taiwan und relativ kalt mit 15-18 Grad. In der Kantine sah ich neulich eine junge Kollegin, wie immel hier ein kindlich-naiv wirkendes Gesicht (sie tragen auch diese weißen oder rosafarbenen Haarreifen, die ich immer mit Kindergarten 1971 asoziiere) und ein dicker brauner Wollplulli. Kollegin geht weiter.... und mein Blick fällt auf einen dicken, warmen Wollrock. Soweit, so gut. Als sie dann an den Tischen vorbei ist, sehe ich, dass der dicke graue Wollrock sehr unvermutet endet. Nämlich jäh auf Höhe der Oberkante der langen Strümpfe, die sie anhatt. Der Anblick kam so unvermutet, dass er den kalten Becher Tofusuppe (schmeckt furtchbar) in meiner Hand erwärmt hat. Man sollte nun nicht gleich moslemische Bekleidungsvorschriften einführen, aber eine Art Warntafel auf dem dicken Winterpulli (rote Schrift auf weißem Grund, Pfeil abwärts: ACHTUNG: EXTREM-MINIROCK FOLGT) könnte nicht schaden. Und es ist Winter! Was soll das erst im Sommer werden.

Fotos oben vom Firmen-Photoclub resp. der Fotoseite einer taiwanesichen TV-Komparsin (siehe Link oben), allerdings ist die Dame ordentlich bekleidet, nur falls jemand weiteren Anschauungsunterricht in Xiaojies (Fläuleins) nehmen will. Ohne solche Warnschilder bekomme ich hier manchmal einen Gesichtsausdruck wie der Kerl oben (Jackie Wu, männl. TV-Idol).

Und nein, taiwanesische Damen sind nicht "leicht zu haben". Oder besser, genauso leicht wie die in Deutschland: Über die HHH-Methode. Nie gehört? "Höflich ansprechen, Hof-machen und heiraten).

Donnerstag, November 01, 2007

No fighting, no milkchocolate


German below, Deutsch unten !!

ENGLISH:

First a sentimental picture, can't do without it in a sentimental blog entry:

Photo: (Ludigel) Laatzen close to Hannover, Germany. Sniff.

Thing is, in a multicultural marriage, it's often difficult to live together. As quite a few couples from two nationalities we had frequent quarrels, kinda "Confucius vs. Sauerkraut" stuff. It's a lot of wasted time by nagging about things which have a different modus operandi in country A, when you are from country B and your partner is hooked on the way they do things in A. And the other way round.
Well, recently things changed. We now don't find anymore and things are nice. Something has changed and made us overcome our differences. I originally wanted to write about it here, at a blog is some kind of diary. But ....I rather keep that to myself :-() The concept of an online diary is somehow illogical. So the sentimental part got a bit small after all.
Well, this new harmony, caused by a mysterious phenomenon, has a big downside as well. My parents, who now have finally fully embraced my wife in our family are now sending a lot of bitter chocolate in their regular food-deliveries from Germany, because my wife likes bitter chocolate. My rations of milk chocolate got extremely tiny. All black stuff now. Damned, the good old fighting wasn't so bad after all........


DEUTSCH / German:

Ein sentimentaler Blogeintrag braucht auch ein sentimentales Bild (s.o., aus der Weltstadt Laatzen bei Hannover - ist wirklich eine Weltstadt, die ganze Welt treibt sich da zu den Messen rum), ein zweites wäre zu viel. So groß ist Laatzen ja auch nicht, das es so ohne weiteres für zwei Bilder reicht, hust.

Mein Weiberl und ich sind jedenfalls seit ein paar Wochen in eine neue Phase eingetreten. Während in den ersten 3plus Jahren unserer Ehe immer wieder die Fetzen flogen, weil ich nicht chinesisch genug bin und sie nicht deutsch (zweikulturelle Ehe macht halt Arbeit), ist nun Friede eingekehrt. Kein Küchenstuhl kracht mehr auf die falschmamorne Tischplatte (sie), kein Tablett-PC fliegt mehr auf die Fliesen (sie), kein Wasserkocher mit heißem Wasser fliegt mir mehr entgegen (sie) und keine wertlosen Werbebecher gehen mehr zu Bruch (ich). Kurzum, es ist in der letzten Zeit eigentlich recht langweilig geworden. Ich finde in der Rückschau, meine Auswahl an Zerdeppertem war irgendwie geschickter und billiger, aber gut.

Den Grund für die Änderung will ich für mich behalten. Was ein Onlinetagebuch für einen Sinn hat, frage ich mich gerade, wenn man die wirklich wichtigen Dinge, die einen bewegen, wegen Öffentlichkeit doch nicht reinschreibt... :-() So war gezz der sentimentale Teil ein bisschen kurz.

Die neue Harmonie die ausgebrochen ist, auch zwischen meinen Eltern und meiner Frau, hat jedoch auch gravierende Nachteile. Früher haben meine Eltern in ihren Care-Paketen immer Vollmilchschokolade geschickt, jetzt fast nur noch Bitterschokolade, wie sie meine Frau mag.
Die guten alten Streitereien mit kinetischen Geschossen waren doch nicht so schlecht... Man konnte auch ehr mal wieder renovieren...