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Dienstag, April 23, 2013

Ach Du liebe Mandarine...

Mein Chinesisch lernen ist ja auch so ein Debakel für sich. Frisch 2004 angekommen ließ ich das Chinesischlernen zunächst bleiben, u.a. weil ich schon nach ein paar Monaten immer wieder abreisen wollte, was ich aber offensichtlich immer wieder aufgeschoben habe - bis heute.
Mein Grundsatz, zwar Taiwan zu mögen, aber das Leben in Taipei absolut nicht zu mögen, kam damals schon zum tragen. Der Grund für den Aufschub fängt mit F an und hört rau auf, aber darum geht es jetzt nicht.
Immer wieder habe ich zwischendurch in den Folgejahren mit Mandarinlernen angefangen. Mein erster Fehlversuch war wohl schon 2004, mit einem mitgebrachten deutschen Buch von einer Chinesin, die gleich vorne zig Schriftzeichen hinknallte und schrieb: Da hilft nur LERNERN, LERNEN, LERNEN. Lauter Negativspracherlebnisse von kichernden Taiwanern, die sowieso nie ein Wort verstehen wenn ein Ausländer etwas sagt, ließen mich bald wieder aufgeben. Ich bestellte eine deutsche Multimedia-CD, doch die die hatte nach ewig langer Installation mit notwendigen Updates, damit sie überhaupt startete (nach 2 Wochen hat der Support geantwortet, super!) viele bunte Animationen von Viechzeuch und Schnellzügen und Kurse im Schriftzeichen-Malen. "Kalligraphie" eben. Tolle Beschäftigungstherapie für Verhaltensgestörte, aber mit Sprachenlernen hat das alles nichts zu tun. Also wieder weg damit. Steht heute im Schrank gleich neben dem deutschen Chinesischbuch. Letzterem hatte ich bei der Einreise nach Taiwan noch die VR-China-Flagge auf dem Einband mit einem Photo-Porst-Entwicklungsgutschein überklebt (den ich ja in Taiwan schlecht einlösen konnte), weil mein Reiseführer für den Taiwahn damals sagte, Lehrbücher aus der VR-China würden vom Zoll beschlagnahmt. Bei meiner ersten Reise nach Taiwan 2003 hatte ich sogar noch eine ältere Manuell-Fokus-Kamera wiederbelebt, die gute Minolta X-700, anstatt meine moderne Autofokuskamera zu nehmen, weil die X-700 Made-in-Japan war und der Reiseführer behauptete, der Zoll würde in China hergestelltes Zeug beschlagnahmen. Nur um dann in Taiwan chinesisches Tsingtao-Bier im Seven-Eleven zu finden. Na gut, außerdem hielt ich Taiwan für ein wildes Dritteweltland ein bisserl, schließlich redete die deutsche Medienlandschaft immer mal wieder von armen Fabrikarbeitern in Taiwan. Aber das ist auch ein anderes nicht minder peinliches Thema.

Dann hatten wir jedenfalls diesen jungen Russen, einen langen blonden jungen Mann hier in der Firma, der mir ständig auf dem Fuße folgte. Und er sagte ständig "zhende? zhende!", also zu deutsch "Wirklich? Wirklich!". Natürlich nicht beides hintereinander. Alle machten sich über sein zhende lustig, mit dem er den Eindruck zu erwecken versuchte, Chinesisch zu sprechen. Ich habe mir das seither auch angewöhnt, wenn meine Frau lange Reden hält. Wie dem auch sei, der Russe schwor auf ein Chinesischlehrbuch aus Taiwan nebst CD, mit dem man so wunderbar Zhende... äh .... Chinesisch lernen lonnte. Es steht heute gleich neben den beiden anderen Fehlschlägen und begrüßt einen sofort mit unzähligen chinesischen Schriftzeichen und allen Übungen auch mit selbigen, so dass man keine Chance hat, die Übungen zu bestreiten als Nichtchinese. Herr Zhendowitsch und zig Taiwaner im Internet waren sich aber einig, dass man damit prima Chinesisch lernen kann.

Dann ging ich auf eine Chinesichschule in Taipei. Gleich nach Feierabend 90 Minuten oder so. Prima! Viel Stoff durchgenommen, in der Klasse ein mit einer Taiwanerin verheirateter Pakistani und eine nette junge Englischlehrerin aus den USA. Rothaarig, was aber nicht so viel zur Sache tut. Jedenfalls bekamen wir dann abends immer Homework für 1-2 Stunden, wozu ich keine Zeit hatte, weil ich wieder in die Firma zurück fuhr und oft bis 9 oder 10 weiter arbeitete, meine Mitschüler hatten die Zeit aber schon. Nach einem Kurs strich ich die Segel, als auch noch eine andere junge Frau auftauchte, die sehr charmant war, aber auch noch eine taiwanische Großmutter hatte, sonst Amerikanerin war und schon fließend Mandarin sprach. Da war ich da nun wirklich fehl am Platz. Das gekaufte Lehrbuch hatte wieder jede Menge chinesische Schriftzeichen, nur Krähenfuß-Übungen und tauchte zum Selbststudium rein gar nicht.

Ich habe mir aus meinen ganzen Erfahrungen heraus einen Leitsatz einfallen lassen, frei nach Mark Twain:

Chinesisch-Lernen ist so einfach, dass ich immer wieder neu damit anfange.

Ein anderer Expat auf Forumosa.com hat den Sloagan sogar in seine Signatur aufgenommen, mit Zitathinweis auf meine Wenigkeit. Aber seit ein paar Wochen sehe ich etwas Land beim Lernen und hoffe mein "Survival-Mini-Chinesisch" langsam auf ..... irgendwas besseres aufzustocken. Ich habe nämlich Zugriff auf eine ganze Kiste voll Audio- und Buchmaterial für Anfänger und Fortgeschrittene in Sachen Chinesich, darunter zwei US-Bücher. Und die sind endlich didaktisch so aufgebaut, wie ich es noch aus Zeiten des Spanischlernen kenne (damals große Fortschritte gemacht, aber alles längst eingerostet wieder): Einfache lebensnahe Dialoge, Vokablen sofort erklärt, Übungen ohne altägyptische oder chinesische Hieroglyphen und  chinesiche Schrift nur mal als Extra anbei. Vielleicht klappt es jetzt endlich. Für so eine Kiste müsste man wohl hunderte von Euro zahlen.
Wichtig offenbar: NICHT mit chinesischen oder taiwanischen Büchern lernen. Ein chinesisches aus der VR ist auch dabei in der Kiste, genauso unbrauchbar wie meine Taiwanbücher. Krähenfüße, Krähenfüße.

Abschließend noch ein bisschen "Chinese fur Runaways", ein Zungenbrecher aus dem Lehrbuch, der verdeutlicht, wie wichtig die Betonung in Mandarin ist. Aufgeschrieben in Pinyin, der lateinischen Umschrift für das Chinesische, die von der VR-China standardisiert wurde, die in Taiwan jedoch so gut wie niemand lesen kann:

shi2si4 shi4 shi2si4,
si4shi2 shi4 si4shi2,
bu2shuo1 si4shi2 shi4 shi2si4,
bu2shuo1 shi2si4 shi4 si4shi2.

Vierzehn ist Vierzehn,
Vierzig ist Vierzig,
Sage nicht Vierzig ist Vierzehn,
Sage nicht Vierzehn ist Vierzig.

Ich hoffe es ist kein Fehler drin, denn im Deutschen ist ja die Logik von Vier-Zehn und Vier-Zig auch noch umgekehrt, jedenfalls bei der .... äh .... Vierzehn. Äh... never mind.

Die Tonzeichen für die vier Töne sind mit Zahlen geschrieben, wie man das oft tut: 1 für deutlich, aber konstant, 2 für ansteigend, 3 für leiernd (hoch/runter) und 4 für abfallende Betonung.

Kommentare:

Karl hat gesagt…


Chinesisch Lernen - Ich bin auch schon zweimal damit gescheitert, einmal weil meine Arbeit mich zu sehr in Anspruch nahm und ein andermal weil meine "Lehrerin" dies als Gelegenheit ansah jemanden kennen zu lernen.

Ich werde es wieder versuchen müssen, Frau besteht darauf.

"Ludigel" hat gesagt…

Grins, der Language Exchange ist auf Forumosa.com ein anderes Wort für "Fisch sucht Fahrrad".

Anonym hat gesagt…

Hast du mal "Quizlet.com" ausprobiert? Ist so eine virtuelle Multimedia-Karteikartenseite. Da gibt es kostenlos jede Menge Sprachen, die einem auch noch vorgelesen werden. (Die iPhone-App ist auch sehr praktisch.)
Ansonsten kannst du ja einen der vielen Hypnotiseure aufsuchen. Taiwan ist - aus welchen Gründen auch immer - voller Hypnosebegeisterter, z.B. Prof. Phillips, der als englischer Literaturprof in Taipei auch noch ein ziemlich anerkannter Experte sein soll. Der kann dir evtl. jede Menge Motivation einflüstern (http://briandavidphillips.net/).

"Ludigel" hat gesagt…

Der hatte mal so 70er-Jahre psychedelische MP3s auf Forumosa.com gestellt.
Hypnose wirkt durchaus ... oder sagen wir mal Selbstsuggestion. Letztere hat mir bei meiner Stotterthearapie sehr geholfen. Aber ob man davon Chinesisch lernen kann?

Lieber nicht probieren, mir reicht es noch, dass ich nach den rosa Infusionen von Taipeis Modearzt Dr. Wu eine Zeit lang Cosmopolitan hinterher gelesen habe...

Helmut hat gesagt…

Hi Ludigel!

Als ich in Taiwan war, war ich von einigen Ausländern irgendwie schockiert. In meiner Erinnerung war da der eine Englischlehrer, der seit 13 Jahren in Taiwan lebt, eine Taiwanesin geheiratet hat, drei Kinder mit ihr zusammen hat und nicht mal die Grundlagen der Grundlagen auf Chinesisch versteht (also so etwas wie "Danke" oder "ich möchte").

Mein Traum ist es, chinesisch zu lernen - die Sprache ist nicht einach, aber möglich muss das schon sein.

In meinen letzten neun Monaten bin ich allerdings auch gescheitert: Der Uni-Kurs in Jhongli war von 9.00 bis 12:00 Uhr - in dieser Zeit musste ich leider arbeiten. Eine Freundin hatte ich auch nicht, und folglich war das nach Feierabend nicht möglich.

Aber dennoch denke ich: Wo ein Wille ist, ist auch irgenwie ein Weg in der Zukunft. Deine Aussage Chinesisch-Lernen ist so einfach, dass ich immer wieder neu damit anfange. schockiert mich jetzt noch nicht, macht die Sprache nur noch interessanter.

Irgendwie schlummert in mir diese Vorfreude, diesen Sommer wieder in Asien zu sein. :)

"Ludigel" hat gesagt…

Viel Erfolg!

Xinxi hat gesagt…

Wer Computerprogrammierung bzw. Ingenieurswissenschaft meistert, wird auch Chinesisch hinkriegen. Ich ziehe meinen Hut vor allen Leuten, die solche "harten" Fächer in der Tasche haben. Chinesisch braucht halt nur etwas Gewöhnung an das Legostein-Zusammensetzverfahren des Schreibsystems - und dann kann man halt die Laute an die mentalen Kleiderhaken der (stilisierten) Bilder hängen. (Nervig beim Chinesischen ist am Ende nur noch, dass man einem Wort/Zeichen nicht ansehen kann, in welchen Funktionen, z.B. Verb oder Adjektiv, es in Sätzen auftauchen kann. Wie gesagt: Wird schon. Wenn es nicht so schnell rund läuft, liegt es am Lehrer. Leute ohne eine professionelle Ausbildung in Sachen Chinesisch für Ausländer können in den seltensten Fällen gut erklären. (In Kaohsiung sind z.B. das Wenzao College sowie die National Cheng Kung University recht gut und Tainan bietet die National Sun Yat-sen University.)

"Ludigel" hat gesagt…

Xinxi: Der zehnte Versuch muss einfach klappen.

Helmut: Richtig, die Amerikaner die nicht mal die einfachsten Brocken hinkriegen, die sind schon was für sich.

Martin hat gesagt…

Hi Ludigel,

müsste es nicht bu4 bu4 sein? Vor shuo1 sollte kein Wechsel auf die 2 stattfinden, oder?

Was mir mal serviert wurde:
ma1 ma5 qi2 ma3.
ma3 man4!
ma1 ma5 ma4 ma3!

ma1 ma5 = Mama
ma3 = Pferd
ma4 = schimpfen
man4 = langsam
qi2 = reiten

Mutter reitet ein Pferd. Das Perd ist langsam. Mutter schimpft das Pferd.

Und ja, auch ich habe schon nach Unterricht und Büchern gesucht. Da begegnet einem gruseliges, und ich frage mich wirklich was sich manche beim Konzeptionieren denken. Viel kann es nicht sein. Mir blieb in Erinnerung dass ich in einem Kurs das chinesische Wort für Bratsche lernen sollte. Also ein Wort, das ich schon im Deutschen praktisch nicht verwende, von dem ich weiß dass es sich um ein Blasinstrument handelt (stimmt doch, oder?) und von dem ich nicht weiß wie es wirlich aussieht. Was treibt einen dazu, solches Vokabular auszuwählen? Nach einigen Büchern bin ich mir ziemlich sicher: Inkompetenz in der Sprachvermittlung. Irgendwann hatte ich gegoogelt welche Bücher deutsche Unis verwenden, da meinte ein Hochschullehrer, man müsse zum Chinesisch Lernen Englisch beherrschen, da gute Bücher auf Deutsch nicht verfügbar seien. Fand ich ad hoc plausibel. Schon allein dass ich kein deutsches Buch in Bibliotheken/Buchhandlungen gesehen habe, das korrekt erklärt, was exakt der Unterschied zwischen zh, j, ch, s, x und q ist. Da gibt es nur Mist à la "j wie in Jeep", oder "retroflex", alles nichts was einen den tatsächlichen Unterschied verstehen lässt. Oder wie man den 3. Ton spricht. Wer diese Bücher durchsieht könnte glauben man wüde da immer runter-rauf betonen, was tatsächlich aber nur in wenigen Fällen stattfindet... Ein Graus was einem da serviert wird...

Martin hat gesagt…

Teil 2...

Und viele Sprachkurse sind ähnlich. Viele Lehrer sind nur Buchvorleser, weder tieferes sprachliches Verständnis noch Didaktik darf erwartet werden. Ein Selbstverständnis wie bei Englisch-Teachern: "Ich bin Muttersprachler, also brauche ich ein Buch und bin dann Lehrer". Da fragte eine Lehrerin zu Kursbeginn "Wollen wir nur das Sprechen lernen oder auch das Schreiben?" Die Mehrheit war für beides, schade. Ich hätte mir eine Lehrerin gewünscht die sagt "Leute, das Chinesisch geht Euch nicht so leicht von der Hand. 90 % geben es auf und erreichen fast nichts. Daher plant keine hochgesteckten Ziele, sondern eher welche die wenigtens 30 % erreichen können. Wer nicht fulltime über lange Zeit lernen kann möge erst das Sprechen lernen und sich in der Schrift darauf beschränken, Zeichen für Eingang, Ausgang, Toilette erkennen zu können."

Wenn ich gerade schon beim Meckern bin: auch Bücher zum ernsthaften Duetsch lernen sind ein Graus. In vielen verstehe ich meine eigene Grammatik nicht und könnte sie anhand des Buches auch nicht erklären. In solchen die Grammatik nachvollziehbar erklären läßt mich die Themenauswahl verständnislos zurück. Was braucht ein Erwachsener der in Deutschland Deutsch lernt? Da findet man nirgends Texte über unser Renten- oder Gesundheitssystem, weder über existierende Behörden, abweichende Verkehrsregeln, die Systeme zum Müllsammeln und -trennen, nein auch über unsere Nah und Fernverkehrssysteme ist nichts zu finden. In Erinnerung blieben mir Lektionen über den Aachener Karlspreis, über das Dreiländereck DE/BE/LUX, über Aachener Printen (was war das noch mal...). Ich habe verstanden: die Autorin war eine kulturell interessierte Dame aus dem Raum Aachen die durchaus Grammatik vermitteln konnte. Mit welchen Fragestellungen und Poblemen sich jemand konfrontiert sieht der als Erwachsener in Deutschland Deutsch lernt war ihr nicht nur fremd, daran konnte sie nie auch nur einen Gedanken verschwendet habem. Und die Verlage winken anscheinend jeden Mist durch. Auch die Lehrer denken über so was nicht nach. Wie war das nochmal: "Ich bin Muttersprachler, habe vielleicht sogar Germanistik studiert, jetzt brauche ich nur noch ein Buch und bin Lehrer". Was meine erwachsenen Ausländer brauchen, die in Deutschland Deutsch lernen? Was soll die doofe Frage?

So, mal wieder richtig ausgekotzt. Prima Blog übrigens :-)

"Ludigel" hat gesagt…

Danke. Das ma ma ma ma zitiere ich in einem Uraltartikel, als ich damals genauso enthusiastisch gelernt habe wie jetzt wieder ;-)

Sind also alle deutschen Lehrbücher zum Chinesischen Müll, das passt ins Bild zu meinem. Leider weiß ich nicht mal, welches Buch ich jetzt verwende. Es handelt sich um ein zwei-heftiges Schullehrbuch für 14-16 jährige Schüler in englischer Sprache. Sehr gut aufgebaut, verschlinge es förmlich gerade. Leider hat jemand den Einband entfernt.

"Ludigel" hat gesagt…

Es scheint sich um diese Bücher zu handeln:
http://www.amazon.com/Learn-Chinese-Me-Students-Book/dp/7107164228

Martin hat gesagt…

... hab noch was vergessen:

shi2 für 10 ist offizielles Hochchinesisch. Im Alltag sprechen es viele als si2. Habe erst kürzlich 56 bezahlen müssen, einen Hunderter hingegeben und mit dem Rückgeld sagte die Verkäuferin "si4 si2 si4". Wenn man dann wie ich die Töne nicht gut hören kann versteht man "si si si".
Hä?

Xinxi hat gesagt…

@Martin: Es stimmt zwar, dass viele deutschsprachige Bücher zum Chinesischlernen oft weniger als mäßig sind, aber deine Kritik am DaF-Material ist doch sehr heftig. Ich habe gut drei Jahre an einem College in Taiwan unterrichtet - und war verblüfft, wie gut die neuen Bücher (so ab 2011/12) sind. Hueber z.B. produziert sehr schicke und sogar recht lesenswerte Produkte. Man merkt zwar die süddeutschen Lektoren ("Ich bin der Peter..."), aber meckern ist echt schwer. Nicht gut schien mir nur die Abdeckung für die Grundstufe. So ein ganz systematisches Grundwerk nach Art der ganz alten Lateinfibeln wäre fein. Moderne Bücher fangen ja schon fast in Lektion 1 an, irgendwelche Sozio- und Dialektbrocken zu lehren.

"Ludigel" hat gesagt…

Martin: Stimmt, die sagen immer wieder si2 statt shi2. Verwirrt mich auch immer wieder. Wenn sie dann etwa 15 sagen (si2wu3) denke ich sie sagen si4-wu3, also Vier-Fuenf. Weil sie hier ja auch oft die Ziffern sagen anstatt der richtigen Zahl und will ihnen 45 geben.

Bei Leuten die leise reden verstehe ich auch keine Zahlen.

Brummel si uh

Yo, hintern eine 5, mehr verstehe ich nicht. Die tonale Sprache braucht schon eine gewisse Lautstaerke irgendwie.