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Montag, Juni 27, 2011

Paktenboten im Taiwahn

Was ich regelmässig hasse ist, wenn ich von den Paketboten hier in der Firma irgendetwas entgegen nehmen soll. Zwar reicht mein Notfallchinesisch für diese Transaktion, aber das benehmen dieser merkwürdigen Menschen lässt die Transaktion immer wieder scheitern. Eben zum Beispiel standen da zwei dieser Figuren, beide gucken mich ängstlich an als sei ich das Monster vom Amazonas. Der erste will nicht mit mir reden und tut immer angestrengt beschäftigt. Der zweite läuft davon, sowie ich mich ihm nähere. Gehe zurück zum ersten, der will wieder nicht mit mir reden. Erst als ich ihn anschreie (das wirkt immer, auch wenn sie dann ängstlich gucken wie ein Kaninchen vor der Schlange) redet er endlich mit meiner Frau am Telefon. Der war es aber nicht, sondern der Weglaufer. Der erklärt dann meiner Frau am Telefon, er wolle nicht mehr warten...

Oh ich hasse diese Paketboten. Der nächste der Weglaufen will wird erst mal in Gewahrsam genommen....

Eben "surrealistischer Arbeitsalltag" im Taiwahn, wie im Vorblogeintrag vor 10 Minuten erwähnt.

Kommentare:

Miri hat gesagt…

Strange... :-( Hier in D konnte ich gestern mal wieder die chinesische Mutter (Kita) für ihre Gelassenheit bewundern. Sie hatte gerade ordnungsgemäß ihren Pkw Marke Nobelklasse auf dem Seitenstreifen geparkt, als ein Vater, der verbotswidrig seine Schrottkarre in der Wendeschleife parkte und alles blockierte auf sie zustürmte und sie anschnauzte: "Du hast mich gerade überholt." "Aber es war auf der Hauptstraße und Sie sind 30 gefahren, dort gilt 50 und Sie haben alles blockiert." "Das geht trotzdem nicht. Ob ich auf der Hauptstraße 30 fahre oder noch langsamer, man darf dort nicht überholen. Du musst dringend unsere Verkehrsregeln lernen." Sie schaute ihn ruhig an und sagte gar nichts, dachte sich aber ziemlich offensichtlich ihren Teil. Es war auch so ein bißchen etwas in dem Blick von "Was lebe ich eigtl. mit meinen armen unschuldigen Kindern in einem Land, in welchem solche Irren leben?" Ihre kleine Tochter lief mit uns vergnügt zur Tür, der Sohn lief mit der Mutter hinterher und der Depp blieb mit sich und seinem im Halteverbot stehenden Pkw alleine auf der Wendeschleife zurück.

Anonym hat gesagt…

Lu Er Fu:
Für die meisten sind doch eh alle Katalogfrauen aus der Bar in Thailand