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Freitag, Februar 10, 2012

Trippelgate Taiwan, neue Enthüllungen

Makyio, taiwanisch-japanische "Sängerin", die relativ wenig singt, aber viel in Magazinen zu bewundern ist, hat Taiwan einen herrlichen Boulevardskandal beschert. Wie berichtet (http://bobhonest.blogspot.com/2012/02/xiaojie-tritt-taxi-taxifahrer-liegt-im.html) malträtierten sie und ihr japanischer Boyfriend einen Taxifahrer, der jetzt unter anderem mit Abdrücken von hohen Absätzen im Kopf auf der Intensivstation liegen soll. Auslöser des Streits zwischen Fahrgästen und Fahrer war, so gab mir meine Frau heute ein Update, dass Makiyo und ihr Freund immer schneller und schneller mit dem Taxi rasen wollten und den Fahrer schließlich aufforderten, mit Affenzahn durch rote Ampeln zu rasen. Weil sie aber auch den Sicherheitsgurt nicht benutzen wollten auf der Rückbank, forderte der Taxifahrer die Hupfdohle und ihren Freund auf, das Taxi zu verlassen. Als Folge davon hat er jetzt keine Zähne mehr, Absatzlöcher im Kopf, gebrochene Rippen und zahlreiche weitere Verletzungen, da er von dem Showsternchen und ihrem Freundchen synchron bearbeitet wurde.
"Wenn ich trinke werde ich immer so wild", soll Makiyo den Medien erklärt haben, sagte mir meine Frau heute morgen. "Und ich trinke immer viel, für eine halbe Million Taiwandollar pro Nacht (etwa 12.500 Euro)." Na, die scheint ja einen klasse Anwalt zu haben, der ihr 1A PR beibringt.

 Wann wird es gefährlich, wann treten die Damen aus? Hier ein Ratgeber für den Expat in Asien. Im Bild oben herrscht noch keine Gefahr.

Aber wahrscheinlich ist das diese "Ich bereue alles und will mich bessern" Tour. Einstweilen musste sie sich ungeschminkt (Oh Gott!) und unter Tränen zusammen mit ihrer Mutter (man achte auf das Familienprinzip) vor der Opferfamilie verbeugen. Auch der japanische Boyfriend musste im 90-Grad-Winkel vor der Presse einknicken, mit einem kleidsamen Sweatshirt mit Aufdruck "FITCH". Was das nun wieder heißt.
Ich stellte mir grafisch eine durch Champagner wildgewordene Makiyo vor, die immer "schnellel und schnellel" will und bakam schon fast Mitleid mit ihrem Boyfriend. So steuerte ich gedankenverloren den Wagen heute morgen durch Taipeis Berufsverkehr. "Fahr nicht so langsam!", mahnte da gleich meine Frau.

Bei der Dame rechts ist schon Obacht angebracht. 2010 auf der Computex habe ich zur eigenen Sicherheit einmal diese Studie angefertigt.

Übrigens sollen die Taxis jetzt Aufkleber bekommen. "Bitte angurten, im Weigerungsfall aber nicht den Fahrer an den Kopf schlagen!". Na, klarer geht es nicht mehr.

Sängerin Makyio singt wieder mal nicht, sondern liegt irgendwo im Bikini auf der Veranda herum: http://www.scenicreflections.com/download/465755/cute,japanese_actress,Makiyo_Kawashima,bikini,2_Wallpaper/

Sängerin Makiyo singt nicht, sondern stolpert im Nachthemd durch einen Fluss: http://www.raqu.com/Article/perfume/culture/200609/92124.shtml

Diese Entspannte Beinhaltung ist schwer einzuschätzen. Wirkliche Ruhe oder kurz vorm überraschenden Tritt?

Prominente haben es schon schwer. Meine Frau machte sich übrigens große Sorgen in der Sache. Unser Sohn, am 01.07. geboren, soll die ganze Nacht gesungen haben, sagte mir meine Frau heute Morgen. Und getrunken. Allerdings nur Milch aus der Flasche. "Nicht, dass er Sänger werden will", sagte sie sorgenvoll. Am Ende muss er dann eine orangehaarige Psychoxiaojie heiraten die immer schneller und schneller will. Der arme Kerl.

 Hier herrscht höchste Gefahr. Nichts wie weg!!!!!



k e i n e  W e r b u n g
Leider machen wir ja keine Werbung in diesem Blog. Sonst hätte ich eine Partnerschaft mit Amazon.de und würde diese Woche den "Toilettensitz Miami-Holzkern" (mit Absenkautomatik) anpreisen (http://www.amazon.de/WC-Sitz-Toilettendeckel-Motiv-Holzkern-Absenkautomatik-Samui/dp/B0074UQMDI/ref=sr_1_45?s=baby&ie=UTF8&qid=1328835587&sr=1-45). Das wäre sogar was fürs Schloss Bellevue, wo sie ja das feine Leben gewohnt sind.

Kommentare:

Luo2 You1 hat gesagt…

Gerade höre ich von meiner Frau, das Makiyo Kawashima bereits zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Das nenne ich Effizienz. Aus eigener privater und beruflicher Erfahrung dauern Gerichtsverfahren in Deutschland Jahre und nichts kommt dabei herum. Dabei kann es schon mal passieren, dass Verfahrensgeschädigte durchdrehen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,808591,00.html Die Justiz steht hier ständig in der Kritik - für den Normalbürger natürlich erst, nach dem man sein Verfahren endgültig abgeschlossen hat, ansonsten könnte das richterliche Würfeln bei der Unkalkulierbarkeit der Urteile für einen schlecht ausgehen. In Deutschland würde der Fall "Makiyo Kawashima" erstmal richtig aufgearbeitet werden. Wie konnte das arme Mädchen so weit kommen? Berufliche Stresssituation? Familiäre Probleme, wo ist der Papa? Wer hat ihr den Alkohol verkauft? War es verantwortlich, ihr Alkohol auszuschenken, wenn bereits eine Strsssituation erkennbar war? Was ist die Rolle der Begleiter? Gab es Verhaltensfehler beim Taxifahrer? Welche Auswirkungen hat das Strafmaß auf die Zukunft der jungen Frau? Wo ist der Resozialisierungsgedanke? Fragen über Fragen für ein deutsches Gericht ....

"Ludigel" hat gesagt…

Wow, schon verurteilt. Gestern sagte meine Frau noch, der Staatsanwalt habe 4 Jahre gefordert. Und für den Japaner 6. Meine Frau will das ganze nachdrehen mit der Videokamera, mit mir als Taxifahrer und unseren beiden kleinen Neffen als Ersatz für die anderen zwei Mädels in Makyios begleitung. Und wenn ich nicht schnell genug fahre, zieht sie jetzt immer ihren Schuh aus...