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Dienstag, Dezember 06, 2011

80er Filmphase

Jetzt habe ich eine 80er-Jahres Filmphase. Die 80er waren die Zeit, als ich den Führerschein gemacht habe, mit einem silbernen Schaukel-Mitsubishi und einem alten alpinsilbernem (!) Uralt-5er-BMW durch die Gegend gefahren bin. Wir haben uns aus der Videothek abgenudelte Videos geliehen und den Ton über die Stereoanlage laufen lassen. So habe ich mir die Zurück-in-die-Zukunft - Trilogie, erstmalig mit Originalton die Tage noch mal angesehen. Sie wissen schon, Doc Brown (Christoper Lloyd) und Marty McFly (Michael J. Fox) und die Zeitmaschine. Es ist ein bisschen auch eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit, man sieht als geisterhaften Schatten den alten Kumpel neben sich, mit dem man das Zeug damals in den 80ern gesehen hat. Sein geisterhafter Schatten bebt wieder vor Erwartung, wenn Marty seine E-Gitarre in der Eingangsszene an den übergroßen Lautsprecher anschließt. Und dann hat er wochenlang von dem Knall geredet, mein Mitseher damals.
Später haben wir uns zerstritten, weil er wir als Gebrauchtwagenhändler etwas Geld dazu verdienen wollten, verrückte Geschichte und mein Kumpel u.a. die Werstatt mit Teppich auskleiden wollte und eine blonde Sekretärin haben wollte. Ich wollte rothaarig. Nein, ich wollte gar keine, schließlich hatten wir ohnehin nur Ausgaben. Seine Webseite ist übrigens seit den 90ern unverändert, das beruhigt irgendwie.

 Zeitmaschine (Anwendungsbeispiel): Immer wieder auf die Computex. Eintritt ist frei und sie ist nur einmal im Jahr.

Dem Jahr 2015 im 2. Teil der Trilogie sind wir natürlich noch nicht nah, von wegen Hoverboards und fliegende Autos. Na, das würde hier im Taiwahn gerade noch fehlen. Krachen sie über meinem Haupt im 7. Stock zusammen und mir dann auf den Kaffeetisch. Fliegende Mopeds gäbe es wohl auch. Obwohl die an den frei hängenden Stromleitungen zwischen den Häusern hängen bleiben würden.

Bezüglich einer Sache tut sich aber wirklich was: Der Zeitmaschine! Da gibt es einen US-Amerikaner, der davon träumt seinen an Gefäßverengung und resultierendem Herzinfarkt gestorbenen Vater zu retten (http://www.zeit.de/2007/45/P-Ronald-L-Mallett/seite-1). Nun ist der Physiker und hat ein ernsthaftes Konzept zum Bau einer Zeitmaschine entwickelt. Eigentlich ganz einfach, also seinen sie vorsichtig, wenn sie zu Hause mit Neonröhren hantieren: einfach ein paar Laser rotieren lassen, das verzerrt das Ramzeitgefüge und schwupps ist man in der Vergangenheit. Andere ernsthafte Physiker diskutieren das (er ist aber auch ein richtiger Physikus und kein Träumer im Bastelkeller) und sind entweder der Meinung, man würde unendlich viel oder sagenhaft viel Energie dafür brauchen. Daher wird das Ganze ohne neue Energiequelle wohl noch nix. Aber immerhin.

Könnte man mit einem solchen Ding wirklich die Vergangenheit verändern? Wäre ein ganz schönes Chaos, wenn die Zeitlinie immer wieder redigiert wird. Marke Mossad versenkt den kleinen Hitler im Löschteich in Braunau, der katholische Kirchen-Sicherheitsdienst jagt Martin Luther (und kriegt ein Tintenfass ins Auge!), Präsident Chavez lässt ein Zeitreiseteam mit MGs auf Columbus warten etc. etc.

Oh jeh, zu viel Doc Brown zugehört. Leiber Schluss für heute, bevor ich noch vom Multiversum erzähle.

Kommentare:

Patrick_secret hat gesagt…

hör auf die bringst nur das Raum-Zeit-Kontium-Durcheinander ;-)
der zweite Teil find ich am besten.
Wie wäre es mit einem kleinne Wurmloch direkt FRA-TPE oder noch besser von zuhause aus hinterm Schrank ;-)

"Ludigel" hat gesagt…

Und zwar direkt ins Jahr 1987, da war Vadderns 77er BMW 525 frisch repariert. Und dann gleich auf die Autobahn, das wäre was. Den hölzernen Schalthebel noch mal vibrieren fühlen, sniff. 4-Gang ohne Kat. Na ja gut, das passt auch auf meinen Automatik-Nissan glaube ich.

Patrick_Secret hat gesagt…

den auto kram interessiert mich nicht da wuerde ich lieber die c 64 aera miterleben ..

"Ludigel" hat gesagt…

Kann ich mich noch lebhaft dran erinnern. Eine neue Maus bräuchte mein Atari 520 ST+ mal wieder, habe ich mit Klebeband mühsam geflickt das Kabel. Die 120 MB-Festplatte habe ich nie voll gekriegt.

Ja, ein C64er, das wäre was. Und eine Motown-Platte mit Funk-Songs von Sammy Davis Jr., die alte Kassette die seit den 70ern überlebt ist viel zu abgenudelt....