Das vorbereitete Weihnachtsfoto vom Weihnachtsbaum an der christlichen Kirche bei uns ist daher auch noch in der verpackten Kamera.
"Me love you always!"
Es muss daher ein Foto vom alten Handy tun, in Ermangelung eines Weichnachtsbaums habe ich eine neue Sorte taiwanische Pralinen fotografiert, von denen ich mal ein paar gegessen habe, trotz Diät. Diese "Bier-Ananas-Pralinen" schmecken erst einmal erstaunlich gut, nach Ananas und in der Tat nach Bier und schön schokoladig. Allerdings haben sie dann einen recht starken Schmierfett-Abgang auf der Zunge, weil die Schokolade eben eine eine kakaohaltige Fettglasur ist, wie man nach deutschem Lebensmittelrecht sagen müsste und keine echte Schokolade. Taiwanschokolade eben. Und das "Bier" hinterlässt nach dem Genuss einen etwas unangenehmen typischen Bier-Nachgeschack nach Malz, so als hätte man wirklich einen Schluck warmes Bier genommen. Alkoholisch sind die Parlinen der Marke "Always" von "Seven-Seven" (und zu kaufen bei Seven-Eleven) aber nicht. Aber wer gerne mal in den Alkotester bläst, sollte sich vielleicht mal ein paar vor dem Autofahren auf der Zunge zergehen lassen. Schecken irgendwie interessant, ich kann es nicht anders sagen. Handwerklich daneben, aber kreativer Geschmack.
Handwerklich daneben waren auch die Möbelpacker beim Umzug. Von zwei Tischen zwei zerstört durch die Profis von "Champion Movers", deren auf den LKWs aufgedruckte URL auch irgendwie nicht funktioniert. Geheimtipp beim Tischetransportieren: Immer so anfassen, dass die dünne Steinplatte maximalem Stress ausgesetzt ist. Das kann man als Laie nicht, das muss man jahrelang üben. Gehen wir das doch mal durch zusammen.
Wie würden Sie diesen Tisch (beim Auszug fotografiert) transportieren, wenn sie wüssten, dass sich die Steinplatte lösen kann, wenn Sie den Tisch hochkant in den Fahrstuhl stellen? Am Ende kämen Sie als Laie da mit zwei Leuten an und würden die Steinplatte vorsichtig herausheben. Und schon hätten sie verloren, das Ding bliebe heile, während ihr professioneller Kollege aus Taiwan grinsend in feinem Steinmehl steht. Also noch mal von vorne.
Sagen wir sie schicken ihren Helfer weg und versuchen das riesige Ding allein zu heben. Schon taiwanischer! OK, dann fassen sie wahrscheinlich links und rechts an der breiten Seite an und heben die Platte vorsichtig raus. Und wieder verloren! Wieder bleibt das Ding heile, während ihr taiwanischer Profi-Kollege immer noch grinsend in glitzerndem Steinmehl steht und fragt "brauchen Sie den Tisch jetzt noch?" Die Frage brachte meinen Blutdruck übrigens etwas n die Höhe und ich wollte ihm mit einer Colaflasche nicht etwa auf den Kopf hauen, sondern demonstrieren, dass diese ohne Tischplatte hindurch fiele (aber Frau hat mich zurück gehalten). Der Taiwanprofi stellt sich nämlich zwischen Sessel und Tisch und hebt dann die Platte heraus, so dass maximale Hebelwirkung entsteht durch die große Länge und verkantet dabei die Tischplatte in der Holzeinfassung auf der anderen Seite (vgl. Holzanstoß oben am Tisch, auf der anderen Seite genauso). Dabei ensteht dann eine maximale Belastung in der Mitte und KNACK hat es der Möbelprofi geschafft. Wollen aber den Tisch bezahlen, schauen wir mal.
Ach so. Beim Küschentisch fassen Sie natürlich nicht etwa unter den Tisch an den Holzrahmen, sondern fassen an die vorstehende Steinplatte an, damit die relativ dünne Steinplatte den ganzen Tisch tragen muss. Hätte auch geklappt, WENN die Kollegen beim letzten Mal den Tisch wieder verschraubt hätten und WENN nicht die Steinplatte schon angebrochen gewesen wäre. Daher müssen Sie diesen Tisch nicht bezahlen und ich sitze daheim an einer zerbrochenen Tischplatte am Küchentisch.
Na ja, jetzt ist es geschafft, ist ja in Ordnung dass die Möbelpacker auch mal wieder ihren Spaß hatten und so richtig Kleinholz machen konnten. Oder eher Kleinsteingebimms.

